Ein Besucher von Walibi Holland im niederländischen Biddinghuizen hat letzte Woche einen Teil seines Fingers bei einer Fahrt in der Wasseratttraktion „Crazy River“ verloren. Der junge Mann aus Deutschland hielt seine Hände während der Fahrt außerhalb des Bootes, wie der Park bestätigte.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Freizeitparks gegen 21:00 Uhr. Laut einem Sprecher des Parks wurde der Finger des jungen Mannes etwa zur Hälfte bis auf den Knochen verletzt. Zuvor hatte das niederländische Fachportal Looopings.nl über den Vorfall berichtet. Laut einem Bericht von Omroep Flevoland befand sich der Betroffene gemeinsam mit einem anderen Jugendlichen im Boot und spritzte Wasser, als es zu dem Unglück kam.
Dreieinhalbminütige Fahrt bis zur Rückkehr ins Station
Besonders erschreckend: Andere Besucher hörten Schreie, während das Opfer die noch dreieinhalbminütige Fahrt zu Ende fuhr, bevor das Boot wieder in die Station einlief. Erst dort bemerkten Mitarbeiter des Parks, was geschehen war. Die Attraktion wurde daraufhin sofort stillgelegt. Ein Rettungswagen rückte mit Blaulicht zum Freizeitpark aus, um den Verletzten zu versorgen.
Park verweist auf Sicherheitsvorschriften – und prüft sich selbst
Walibi Holland betont, dass die Sicherheitsvorschriften ausdrücklich vorschreiben, Hände und Arme stets innerhalb des Bootes zu halten. Dennoch kündigte der Park an zu prüfen, ob ausreichend auf diese Regeln hingewiesen wurde und ob alle Sicherheitsvorgaben eingehalten worden sind. Ein technischer Defekt an der Crazy River selbst lag nach Parkangaben nicht vor. Die Wasserattration wurde bereits am Donnerstagmorgen wieder für den Betrieb freigegeben.
Ein Waggon springt auf der ältesten Achterbahn Wiens aus der Schiene, dabei werden mehrere Fahrgäste verletzt. Der Betreiber schließt einen technischer Defekt aus und vermutet menschliches Versagen.
Bei einem Unfall auf einer Achterbahn im Wiener Prater sind fünf erwachsene Fahrgäste verletzt worden. Der vorderste Waggon der aus den 1950er Jahren stammenden Bahn sei entgleist, sagte ein Sprecher der Rettung. Zwei 63-jährige Frauen mussten nach Angaben des Sprechers ins Krankenhaus gebracht werden. Drei Personen mit leichteren Verletzungen konnten vor Ort in dem Freizeitpark behandelt werden.
Das Unglück passierte auf der „Wiener Hochschaubahn“. Das Fahrgeschäft ohne Loopings und extreme Steigungen ist besonders bei jüngeren Kindern beliebt. Die auch als „Zwergerlbahn“ bekannte Strecke führt durch eine künstliche Alpenlandschaft, die mit Zwergen dekoriert ist.
Der Zug sei aufgrund eines Fehlers der mitfahrenden Fahrzeugführerin zu schnell unterwegs gewesen, erklärte der Betreiber. „Da die Notbremseinrichtung nicht betätigt wurde, entgleiste der erste Waggon“, hieß es. Es gebe keine technische Ursache für den Unfall.
Der Prater mit seinem berühmten Riesenrad ist eine der wichtigsten Tourismus-Attraktionen in der Stadt an der Donau. Die „Wiener Hochschaubahn“ ist nach Angaben des Betreibers die älteste Achterbahn der österreichischen Hauptstadt.
Im Boudewijn Seapark im belgischen Brügge ist es zu einem Zwischenfall an einer Attraktion gekommen. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt.
Der Vorfall ereignete sich an der Anlage „SpringRide“. Nach Angaben des Parks befanden sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls sieben Personen auf der Attraktion, die insgesamt 8 Plätze hat.
Attraktion schneller als vorgesehen
Wie Parkdirektor Lars van den Ham erklärte, verlief die Fahrt schneller als vorgesehen. Dabei handelt es sich um eine etwa vier Meter hohe Attraktion, bei der Besucher eine Art kontrollierten freien Fall erleben.
„Die Attraktion hat keinen freien Fall gemacht. Am unteren Ende befinden sich Zylinder, die den Fall abfangen – auch wenn er schneller erfolgt als geplant“, so der Direktor.
Mehrere Leichtverletzte
Alle sieben betroffenen Personen wurden leicht verletzt. Nach Angaben des Parks handelte es sich um Kinder, die jeweils von ihren Eltern begleitet wurden.
Schwere Verletzungen gab es nicht: Niemand schwebt in Lebensgefahr, auch Bewusstlosigkeit trat nicht auf.
Attraktion vorerst geschlossen
„SpringRide“ bleibt bis auf Weiteres außer Betrieb, um die Ursache des Vorfalls zu klären. Der restliche Parkbetrieb läuft jedoch wie gewohnt weiter.
Die Attraktion war laut Parkleitung erst kürzlich vor Beginn der Osterferien überprüft worden, ohne dass dabei Probleme festgestellt wurden.
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 10.04.2026, 22:11 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Tödliches Unglück in Indien – Kirmesschaukel kracht bei voller Fahrt in sich zusammen
Das Surajkund Mela ist eines der bedeutendsten Aushängeschilder indischer Kunst und Kultur. Jährlich lockt die zweiwöchige Messe mehr als eine Million Besucher an. Jetzt hat sich dort ein schweres Unglück ereignet. Ein mit 26 Menschen besetztes Fahrgeschäft bricht plötzlich in sich zusammen.
Im Europa-Park kam es bereits am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr zu einem Arbeitsunfall bei der Wasserachterbahn „Poseidon“, bei dem ein 31-Jähriger schwer verletzt wurde.
Bei einer Überprüfung der Wasserachterbahn, stieg der Mitarbeiter auf ein 20 Meter hohes Podest.
Während der Kontrolle wurde die Parkattraktion zu früh gestartet und ein Boot der Attraktion erfasste sein Sicherheitsgurt und zog ihn mit sich und schlug den Mann gegen das Boot, dabei riss sein sein Gurt und der Mann blieb auf den Podest liegen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann ins Krankenhaus.
Laut der Polizei liegt kein Fremdverschulden vor, die Staatsanwaltschaft Freiburg hat aber einen Gutachter beauftragt.
Am letzten Kirmessonntag (10.8.2025) wurde um 18:50 Uhr ein Mann durch die rückseitige Abdeckung einer Gondel, die sich vom Fahrgeschäft „Predator“ gelöst hatte, getroffen und an der Schläfe leicht verletzt. Eine beistehende Frau begann daraufhin zu hyperventilieren. Beide Personen wurden durch Mitarbeiter des DRK sehr schnell vor Ort behandelt. Die hyperventilierende Person hat sich kurze Zeit später beruhigt und selbst entlassen, die andere Person wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert.
Gegen 19:45 Uhr waren die Erste-Hilfe-Maßnahmen abgeschlossen und das DRK verließ den Unfallort. Das Fahrgeschäft selbst wurde zur Beweissicherung durch die Polizei abgesperrt, die zur Aufklärung auch eine Drohne im Einsatz hatte. Abschließend wurde das Fahrgeschäft durch den Veranstalter der Cranger Kirmes, den Fachbereich Öffentliche Ordnung, durch Zäune abgesperrt. Gegen 20:20 Uhr waren alle Maßnahmen abgeschlossen.
Der Betrieb des Überkopf-Fahrgeschäfts „Predator“ an der Nordwestseite des Platzes gegenüber dem „Alpen Coaster“ und „BayernTower“ wurde bis zum Ende der Kirmes eingestellt. Das Fahrgeschäft darf morgen wie geplant abbauen. Der Kirmesbetrieb der Cranger Kirmes lief normal weiter, auch das geplante Feuerwerk fand um 22:30 Uhr statt.
Ein schwerer Unfall erschüttert den Freizeitpark Rasti-Land bei laufendem Betrieb. Ein Mitarbeiter stürzt zehn Meter in die Tiefe.
Schrecklicher Unfall im Freizeitpark „Rasti-Land“ in Salzhemmendorf. Ein Mitarbeiter ist bei einem Unfall mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Der Mann wurde schwer verletzt. Was genau ist passiert? Ein 54-jähriger Mitarbeiter wurde laut Angaben der Polizei gegen 10.45 Uhr während Wartungsarbeiten an der Wildwasserbahn von einem fahrenden Boot erfasst und stürzte anschließend etwa zehn Meter in die Tiefe.
Rettungshubschrauber „Christoph 44“ bringt Schwerverletzten in Klinik
Wie „Dewezet“ berichtet, musste der Mann mit vereinten Kräften und so sorgsam wie möglich über ein Wasserbecken getragen werden. Ein Notarzt-Team und Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes hätten sich als Erstversorger um den Mann gekümmert.
Der Schwerverletzte musste mit dem in Göttingen stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 44“ in eine Klinik geflogen werden. Unmittelbar nach dem Unglück im Freizeitpark im Landkreis Hameln-Pyrmont kümmerten sich Seelsorger um die traumatisierten Kollegen des Verunglückten sowie um Parkbesucher, die den Vorfall miterlebt hatten, teilte die Polizei mit.
Ermittlungen zu schwerem Unfall laufen – Strafverafhren möglich
Die Hintergründe des Unfalls bleiben vorerst im Dunkeln. Besonders rätselhaft erscheint die Tatsache, dass das Boot überhaupt in Bewegung war, während der Mitarbeiter Betriebsarbeiten an der Attraktion durchführte. .„Sollte sich herausstellen, dass ein fahrlässiges Handeln vorliegt, werden wir ein Strafverfahren einleiten. Aktuell gibt es dafür aber noch keine Anhaltspunkte“, sagte Kommisarin Stefanie Ockenfeld gegenüber „Dewezet“. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Wie unsere Freunde von Coaster Fans & News berichten, kam es auf der Kirmes Hilversum zu einem Unfall beim Fahrgeschäft „Energizer“. Am Nachmittag des 28. April 2025 ist ein 14 jähriges Mädchen aus 8 Meter Höhe aus dem Fahrgeschäft herausgefallen und auf den Boden gefallen.
Rettungskräfte fanden das Mädchen dort Verletzt liegend. Ein angeforderter Traumarettungshubschrauber wurde zum Glück nicht benötigt. Das Mädchen wurde in das örtliche Krankenhaus gebracht und soll stabil sein.
Mindestens fünf Menschen im Alter zwischen zehn und 32 Jahren sind ersten Erkenntnissen zufolge bei einem Unfall mit einem Kettenkarussell auf dem Bayreuther Frühlingsfest verletzt worden. Drei von ihnen hätten mittelschwere, zwei leichte Verletzungen erlitten, sagte ein Polizeisprecher. Unter den Betroffenen waren demnach vier Minderjährige und ein Erwachsener. Zuvor hatte die Polizei von sechs Verletzten gesprochen.
Der Einsatzleiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) berichtete im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk unter anderem von Knochenbrüchen. Zwei Verletzte kamen seinen Worten zufolge ins Krankenhaus – insgesamt sei der Unfall aber vergleichsweise glimpflich ausgegangen.
Gondeln drehten sich beim Absenken zu schnell
Einem Polizeisprecher zufolge hatte sich das Karussell wohl wegen eines technischen Defekts nicht verlangsamt, als die Gondeln vom obersten Punkt des Karussell-Mastes nach unten abgesenkt wurden. Dadurch verringerte sich der Radius der kreisenden Gondeln nicht und die Zweiergondeln krachten gegen Lampen, Masten und Aufsteller, so der Sprecher. Seinen Worten zufolge waren zum Zeitpunkt des Unfalls nahezu alle 20 Plätze des Karussells besetzt.
Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Zahlreiche Rettungskräfte waren am Abend im Einsatz. Die Polizei bittet mögliche weitere Verletzte, die sich nicht vor Ort behandeln ließen, sich zu melden. Auch Zeugen und mögliche Videoaufnahmen des Unfalls werden gesucht. Das BRK hat eine Betreuungsstelle auf dem Volksfestplatz eingerichtet.
Das betroffene Fahrgeschäft wurde abgesperrt und soll nun von einem Sachverständigen untersucht werden. Es werde wohl auch in den nächsten Tagen nicht wieder geöffnet, so der Polizeisprecher. Der Festbetrieb um das betroffene Kettenkarussell herum geht den Einsatzkräften zufolge weiter. Das Frühlingsfest auf dem Bayreuther Volksfestplatz hat am Samstag begonnen und geht bis zum 27. April.
„Gebrauchsabnahme“ vor Start eines Volksfests Pflicht
Fahrgeschäfte werden in der Regel vor dem Start von Volksfesten einer genauen Untersuchung durch externe Experten unterzogen. Dennoch kommt es gelegentlich zu Unfällen. Auf dem Oktoberfest 2023 waren einige Menschen beim Zusammenstoß zweier Achterbahn-Waggons leicht verletzt worden. Der Vorfall ging glimpflich aus: Die Betroffenen wurden ambulant versorgt. In einer Familien-Achterbahn war ein Waggon bei geringem Tempo auf den anderen gerollt.
„Auch wenn Unfälle glimpflich ausgehen, ist das etwas, was einen nicht kaltlässt“, sagte die Sprecherin der Wiesn-Schausteller, Yvonne Heckl, am Montagabend. Für die Überprüfung der Fahrgeschäfte gebe es feste Regeln und Zeitvorgaben. Zudem werde jeweils vor dem Start eines Volksfestes eine Gebrauchsabnahme durchgeführt, in der Regel durch das örtliche Baureferat und auf dem Oktoberfest durch den TÜV.
Schausteller: Karussell hatte frischen TÜV
Das Kettenkarussell in Bayreuth sei gerade vor dem Volksfest erst überprüft worden, berichtete der Betreiber des Karussells der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe ganz frischen TÜV bekommen.“ Just vor dem Start des Frühlingsfestes habe es die jährliche Abnahme des Karussells stattgefunden, es sei danach der erste Einsatz gewesen.
„Wir wollen wissen, woran es gelegen hat“, sagte der Schausteller. „Wir werden alles in Bewegung setzen und alles dafür tun, um den Vorfall aufzuklären – um wirklich ordnungsgemäß Rede und Antwort zu stehen.“ Zunächst aber wolle er nicht spekulieren. Er wolle nun vor allem, „dass alle möglichst schnell wieder auf die Beine kommen“, so der Schausteller.
Auf einem Berliner Weihnachtsmarkt kommt es zu einem schweren Unfall: Die Gondel einer herunterschnellenden Riesenschaukel trifft einen 20-Jährigen am Kopf – nun erliegt der Mann seinen Verletzungen. Die Polizei ermittelt gegen einen Vorarbeiter.
Wenige Tage nach einem Unfall an einem Fahrgeschäft auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin-Lichtenberg ist ein 20-jähriger Mitarbeiter seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Mann sei am Sonntagvormittag im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit. Es werde nun wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Unter Verdacht steht ein 46-jähriger Vorarbeiter des Fahrgeschäfts.
Zu dem Unfall kam es am Mittwoch. Laut Polizei hielt sich der 20-Jährige versehentlich im Schwenkbereich des Fahrgeschäfts auf und wurde von der herunterschnellenden Gondel einer Riesenschaukel am Hinterkopf getroffen. Der 20-Jährige wurde sofort bewusstlos, ein Besucher zog ihn aus dem Schwenkbereich. Mehrere Menschen leisteten Erste Hilfe, alarmierte Rettungskräfte brachten ihn schließlich ins Krankenhaus.
Am Fahrgeschäft stellten Ermittler den Angaben zufolge fehlende Sicherheitsvorkehrungen fest. So gab es keine Barriere zwischen dem Arbeits- und dem Schwenkbereich. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin sollte das Fahrgeschäft überprüfen.
Wir sprechen den Angehörigen und Bekannten des Mitarbeiters unser herzlichstes Beileid aus und wünschen viel Kraft.