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London Zoo: Winnie Pooh-Abenteuerpfad

„Winnie-the-Pooh“ – in der deutschen Übersetzung „Pu der Bär“ – feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag! Zu diesem Anlass können Besucher im London Zoo, der einst die Bärin „Winnipeg“ als Namensgeberin für Winnie Pooh beherbergte, vom 2. Oktober bis zum 1. November einen Abenteuerpfad auf den Spuren des honigliebenden gelben Bären und seines melancholischen Esel-Freundes „I-Aah“ entdecken.

Der Abenteuerpfad startet an den historischen „Mappin Terraces“ im Zoo, die auch als „Bear Mountain“ bezeichnet werden. Dort führen Tierpfleger in die wahre Geschichte von Winnipeg ein. Die Schwarzbärin lebte von 1914 bis zu ihrem Tod 1934 im Londoner Zoo, nachdem sie im kanadischen Ontario von einem Tierarzt als verwaistes Jungtier gerettet und nach England gebracht worden war. Sie inspirierte die Namensfindung für Winnie Pooh. Im Jahr 1926 wurde das erste von Alan Alexander Milne geschriebene Pu der Bär-Buch veröffentlicht – der Beginn einer fortwährenden Verbindung zwischen der rasch auch international bekannten Bären-Figur und dem Londoner Zoo. Der Erfolg der Figur spiegelte sich sogar darin, dass Disney im Jahr 1961 die Verfilmungsrechte erwarb. In der Disney-Animationsadaption trägt Winnie Pooh das charakteristische rote T-Shirt.

Familien, die den Winnie Pooh-Abenteuerpfad erkunden möchten, erhalten eine spezielle Karte, die ihnen den Weg weist. Entlang der Route gilt es, verschiedene Herausforderungen zu meistern: bestimmte Tierarten zu entdecken, Stempel und weitere besondere Gegenstände zu sammeln, und ein eigenes Gute-Nacht-Lied zu erfinden. Letztere Herausforderung stellt einen direkten Bezug zur Geschichte des neuen Pu-der-Bär-Buchs her, das anlässlich seines 100. Geburtstages im HarperCollins-Verlag erscheint. Die Autorin, Jane Riordan, setzt darin die Erzähltradition Milnes fort.

Das temporäre Angebot des Abenteuerpfades ist zugleich Teil der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der Zoological Society of London (ZSL), der internationalen Artenschutzorganisation hinter dem London Zoo.

Der Abenteuerpfad endet am Pinguin-Strand, wo Kinder einen besonderen Pu der Bär-Sticker erhalten. Im Zoo-Shop wird darüber hinaus auch das neue Buch verfügbar sein, sodass die Storywelt um Winnie Pooh auch nach dem Zoobesuch weiter erkundet werden kann.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 29.09.2026, 09:39 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Pairi Daiza: Reine Elisabeth

Eine im Jahr 1900 in der belgischen Provinz Hennegau gebaute Dampflokomotive fährt nach 126 Jahren, die sie überwiegend im europäischen Ausland eingesetzt worden war, künftig wieder in ihrer Heimatregion. Auf der Dampfeisenbahnstrecke des Zoos Pairi Daiza wird sie demnächst unter ihrem neuen Namen „Reine Elisabeth“ – eine Hommage an Königin Elisabeth von Belgien (1876-1965) –verkehren.

Nach ihrer Erbauung in der Region, wo heute der über belgische Landesgrenzen hinaus bekannte Zoo und Tierpark Pairi Daiza angesiedelt ist, wurde die Lok fast 70 Jahre lang im Bergbau in Spanien eingesetzt. Als der Betrieb der entsprechenden Bahnstrecke im Jahr 1969 zum Erliegen kam, kaufte sie der britische Sammler und Eisenbahnliebhaber Peter Rampton. Nach dessen Tod im Jahr 2019 gelangte die Lokomotive wiederum zur Museums-Eisenbahngesellschaft Vale of Rheidol Railway in Wales.

Pairi Daiza nahm daraufhin Gespräche mit dem Unternehmen auf, um die Rückkehr der historischen Lok in ihr Herkunftsland zu ermöglichen. Die Verhandlungen führten zu einer Vereinbarung, die ihre Überführung nach Pairi Daiza mit dem Ziel vorsah, die Lokomotive wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen. Nach ihrer Ankunft in Pairi Daiza erhielt sie zunächst den Namen „La Couillet“ – in Anlehnung an einen Stadtbezirk von Charleroi in Hennegau. Gleichzeitig kündigte Pairi Daiza an, die Lokomotive im Museum of Old Machines and Technologies in der Tschechischen Republik vollständig restaurieren zu lassen – in enger Zusammenarbeit mit dem Team der Pairi Daiza Steam Railway. Nach fast vier Jahren Arbeit ist diese Restaurierung nun abgeschlossen und die Lokomotive als „Reine Elisabeth“ bereit, auf der Eisenbahnstrecke von Pairi Daiza wieder in Betrieb genommen zu werden.

Am 12. und 13. September wird die Lok den Besuchern erstmals wieder unter Dampf präsentiert. Schon bald soll sie anschließend die weiteren historischen Lokomotiven ergänzen, die regulär auf der Pairi Daiza Steam Railway verkehren und von der bedeutenden Rolle zeugen, die Schmalspurbahnen einst im Bergbau, in der Forstwirtschaft, in der Industrie und in der Landwirtschaft spielten.

Jason Van Landschoot, verantwortlich für die Eisenbahnen von Pairi Daiza, erklärt: „Eine Zugfahrt in Pairi Daiza ist weit mehr als nur eine weitere Möglichkeit, die Tiere und ihre Lebensräume zu entdecken. Wenn sich die Lokomotive mit dem Klang von Dampf und Maschinen in Bewegung setzt, taucht man zugleich in die Vergangenheit ein. Dieses Eisenbahnerbe ist Teil unserer Geschichte. Es zu bewahren, ist wichtig – es lebendig zu halten und den Besuchern die Möglichkeit zu geben, es selbst zu erleben, ist noch wertvoller.“

In offenen Waggons sitzend, können Passagiere ab dem Bahnhof von Cambron-Abbey mit den Dampfloks nach und durch Pairi Daiza fahren: Die Entdeckungsreise beginnt in der Welt der Dinosaurier von „Préhi Daiza“, und führt anschließend durch „The Land of the Cold“, entlang der Ebene der Asiatischen Elefanten und durch die Themenbereiche „The Austral Cape“ und „The Land of Origins“, bevor sie den Zoo entlang des Seeufers und Leuchtturms von Cambron-by-the-Sea wieder verlässt und zum Ausgangsbahnhof zurückkehrt.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 11.09.2026, 12:43 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Erlebnis-Zoo Hannover: Reptilium

Nach 18 Jahren sind im Erlebnis-Zoo Hannover wieder Riesenschildkröten zu sehen. Gestern eröffnete der Zoo nach neunmonatiger Bauzeit das neue Warmhaus „Reptilium“, in dem vier Aldabra-Riesenschildkröten ihr neues Zuhause gefunden haben. 2008 hatte sich der Erlebnis-Zoo von den Tieren trennen müssen, weil ihre damalige Anlage in die Jahre gekommen war und den Bauplänen für die Themenwelt „Yukon Bay“ weichen musste. In das neue Reptilium investierten der Zoo und die Region Hannover gemeinsam rd. 1,6 Mio. Euro. Auch Zoogäste beteiligten sich mit kleinen und großen Spenden, durch die insgesamt 46.000 Euro zusammenkamen.

„Die Rückkehr der Riesenschildkröten war und ist für uns eine echte Herzensangelegenheit“, so Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. Er führt fort: „Es freut uns im wahrsten Sinne riesig, dass die Schildkröten jetzt wieder hier sind. Für das gesamte Zoo-Team ist das ein ganz besonderer Moment.“

Das gläserne Warmhaus umfasst rd. 240 Quadratmeter Fläche und bietet den Aldabra-Riesenschildkröten optimale Bedingungen. Ihr natürlicher Lebensraum beschränkt sich auf wenige Inseln im Indischen Ozean. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft die Art als gefährdet ein. Im neuen Reptilium herrschen Temperaturen von 26 bis 30 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit 60 bis 80 Prozent. Sandflächen und Bademöglichkeiten ergänzen die Anlage. Sommertags können die Schildkröten sich draußen auf einer großen, mit Gras bewachsenen Außenanlage des „Zoologicum“ aufhalten, mit der das Warmhaus verbunden ist.

Insgesamt vier Tiere sind in das neue Warmhaus eingezogen. Die letzten 18 Jahre waren „Cassiopeia“, „Romina“, „Bert“ und „Leopold“ im Hamburger Tierpark Hagenbeck untergebracht, dessen Team Zoodirektor Casdorff seinen herzlichen Dank ausspricht.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 21.08.2026, 11:57 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Allwetterzoo Münster: Tigerspielplatz

Der Allwetterzoo Münster hat sein Spielangebot für Kinder modernisiert und diesen Sommer seinen „Tigerspielplatz“ neugestaltet. Herzstück der Anlage ist ein neuer Kletterturm mit Rutsche. Hinzu gekommen ist zudem ein Kletterparcours aus Seilen, Holzstämmen und Ketten, der unterschiedliche motorische Fähigkeiten fördern soll.

Zum neuen Angebot gehört außerdem das barrierefrei nutzbare Spielgerät „Vogelnest“, das Kindern mit und ohne Behinderung gemeinsame Spielerlebnisse ermöglichen soll. Ergänzt wird es unter anderem durch ein Klangspiel und einen Sand-Seilzug. Auch das bestehende Sitzkarussell ist Teil des Spielplatzes geblieben. Im Zuge der Modernisierung wurde es überarbeitet und in das neue Konzept integriert. Der beim Umbau ausgetauschte Sand konnte in Tiergehegen des Zoos wiederverwendet werden.

Bei der Gestaltung legte der Zoo nach eigenen Angaben Wert darauf, Angebote für verschiedene Altersgruppen zu schaffen. Die Kletter- und Spielelemente sollen Kinder je nach Alter und Fähigkeit herausfordern und so langfristig attraktiv bleiben. „Spielplätze sind für viele Familien ein wichtiger Bestandteil eines Zoobesuchs. Mit der Neugestaltung des Tigerspielplatzes haben wir einen modernen, erlebnisreichen Ort geschaffen, an dem Kinder gemeinsam spielen, entdecken und sich bewegen können“, beschreibt Zoodirektorin Dr. Simone Schehka das Angebot.

Für den Umbau standen Fördermittel in Höhe von 150.000 Euro zur Verfügung. Die Firma Spielbau aus Brandenburg fertigte den Spielplatz, den Aufbau setzte der Zoo gemeinsam mit dem ortsansässigen Unternehmen Böcker um.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 13.08.2026, 13:51 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Zoo De Bordeaux Pessac: Les Cîmes de Bordeaux Pessac

Breaking News aus dem Zoo De Bordeaux Pessac : die Affen sind nicht mehr die Einzigen, die hoch hinaus wollen!

Der neue KT-6 Mast Hochseilgarten aus dem Hause KristallTurm GmbH & Co. KG ist eröffnet!

Auf dem 16 Meter hohen Kletterturm erleben die Zoobesucher das Tierparkgelände von nun an aus der Vogelperspektive.

– 3 Ebenen

– 27 abwechslungsreiche Kletterstationen – von leicht bis schwer

– Freie Routenwahl für maximalen Kletterspaß, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen

– Platz für bis zu 35 Klettergäste gleichzeitig

– Und die wohl aufmerksamsten Zuschauer der Welt – die Zoobewohner!

Auch an die kleinen Abenteurer wurde gedacht: Unterhalb der ersten Ebene wartet ein spezieller Kinderparcours. Dank zwei zusätzlicher Masten bietet er jetzt noch mehr Klettermöglichkeiten. Kinder unter 8 Jahren können hier durchgehend gesichert in Bodennähe ihre ersten Klettererfahrungen sammeln.

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Update vom 26.08.2026 weitere Infos

Mit „Les Cîmes de Bordeaux Pessac“ hat der westlich von Bordeaux gelegene Zoo de Bordeaux Pessac sein Besucherangebot in diesem Sommer um ein neues Höhenerlebnis erweitert. Seit Juli können Gäste das Tierparkgelände aus der Vogelperspektive erkunden: Ein Hochseilgarten führt über verschiedene Kletterelemente und Plattformen bis in 15 Meter Höhe. Insgesamt verteilen sich 27 Kletterstationen auf drei Ebenen. Bei voller Auslastung können bis zu 35 Gäste gleichzeitig klettern.

Das Kletterangebot des inhabergeführten Zoos richtet sich an unterschiedliche Alters- und Erfahrungsgruppen. Während der „Tour du Pyla“ für Kinder von sechs bis elf Jahren vorgesehen ist, kann der „Tour de l’Himalaya“ ab einer Körpergröße von 145 Zentimetern genutzt werden. Für den gesamten Parcours sollten rund 1,5 Stunden eingeplant werden, abhängig vom Erfahrungslevel und davon, wie viel Zeit die Gäste an den einzelnen Stationen verbringen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Familien, Kinder und Freundesgruppen, die gemeinsam an der frischen Luft aktiv sein und ihren Zoobesuch noch abwechslungsreicher gestalten möchten.

Geliefert wurde die mit individuell gestalteten Thematisierungselementen ausgestattete Kletteranlage von der bayerischen Firma KristallTurm, die mit diesem Projekt ihren ersten KristallTurm® in Frankreich realisierte. Da der Hochseilgarten mitten auf dem Tierparkgelände entstand, waren die Platzverhältnisse klar vorgegeben und begrenzt. Mit einer Grundfläche von rund 220 Quadratmetern ließ sich der sechs Masten umfassende Kletterturm nach Angaben des Herstellers dennoch gut in das bestehende Konzept des Zoos integrieren.

Quelle: www.eap-magazin.de

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 09.07.2026, 18:07 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Odense Zoo: Fantastiske Asien

Der Odense Zoo auf der dänischen Insel Fünen treibt sein bislang größtes Bauprojekt voran: Mit „Fantastiske Asien“ soll ein neuer, rund 9.000 Quadratmeter großer Themenbereich entstehen, der sich der Tier- und Pflanzenwelt Asiens widmet. Das 2022 vom Zoo erstmals vorgestellte Projekt wird mit einer Investitionssumme von 180 Mio. Dänischen Kronen (ca. 24 Mio. Euro) beziffert. Der neue Bereich soll unter anderem Panzernashörner, Gibbons, Asiatische Otter, Asiatische Warzenschweine, Nashornvögel und Asiatische Eulen beherbergen. Geplant ist außerdem ein Tropenhaus, in dem Besucher Nashörner und Otter unter Wasser beobachten können. Darüber hinaus ist auch die Erweiterung der bestehenden Tigeranlage vorgesehen.

Die Vorprojektphase, die von der Villum-Stiftung mit zwei Mio. Dänischen Kronen gefördert wurde, umfasste einen internationalen Architekturwettbewerb. Aus diesem ging das deutsche Design- und Architekturbüro dan pearlman als Gewinner hervor. Mit der Auswahl des Planungspartners geht das Fantastiske Asien-Projekt nun also in die nächste Entwicklungsphase. Nach Angaben des Zoos soll der Entwurf als Grundlage für die weitere Projektentwicklung und das nun anstehende Fundraising dienen.

Carsten Hansen, Vorstandsvorsitzender des Odense Zoos, erläutert: „Für uns war es entscheidend, den richtigen Partner zu finden, der unsere hohen Ambitionen in ein konkretes Projekt übersetzen kann. Die dan pearlman Group hat mit ihrem Entwurf gezeigt, dass sie genau dazu in der Lage ist: Denn dieser verbindet ein hohes Maß an Tierwohl, starke Erlebnisse und Raum für Wissensvermittlung.“

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 08.07.2026, 21:17 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Pairi Daiza: Manatee Cove

Ab Freitag, dem 22. Mai, können die ersten Gäste in der neu geschaffenen Übernachtungsmöglichkeit „Manatee Cove“ des belgischen Zoos Pairi Daiza übernachten. Insgesamt stehen acht Unterwasser-Zimmer zur Verfügung, die im Stil einer versunkenen Maya-Stadt thematisiert wurden und direkt an das Habitat der Seekühe angrenzen. Gäste können ihre Nacht damit in unmittelbarer Nähe zu den Tieren verbringen. Mosaike, Stein-Texturen, Wandmalereien und warme Farbtöne sollen eine ruhige und immersive Raum-Atmosphäre schaffen.

Die Zimmer sind Teil des großen neuen Tropenhauses „Edenya“, das am 7. Februar feierlich eröffnet wurde. Um das Wohlbefinden der Seekühe sicherzustellen, wurde den Tieren zusätzliche Zeit gegeben, sich in ihrem neuen Habitat zu akklimatisieren. Die Manatis in Pairi Daiza gehören zur karibischen Art (Trichechus manatus), die von der IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur) als „gefährdet“ eingestuft wird – in europäischen Zoos sind die Tiere nur selten zu sehen. Die Gruppe in Pairi Daiza ist kürzlich auf drei Tiere angewachsen, nachdem „Alùs“, ein zweieinhalbjähriges Männchen aus Polen, zu „Cuango“ und „Ambroży“ gestoßen ist. Im Rahmen eines koordinierten europäischen Zuchtprogramms sollen nach und nach weitere Tiere hinzukommen.

Mit der Inbetriebnahme der Manatee Cove bietet das Pairi Daiza Resort 209 Unterkünfte, davon 88 in Edenya. Insgesamt umfasst das Übernachtungsangebot des Parks nun 15 verschiedene Erlebnis-Übernachtungen: in direkter Nähe zu Braun-, Eis- oder Schwarzbären, Sibirischen Tigern, Walrossen, Jaguaren, Hoftieren, Haien, Steller-Seelöwen, Riesenottern, Tapiren, Totenkopfäffchen, Zwergflusspferden oder Pinguinen.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 19.05.2026, 15:34 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Bristol Zoo Project: African Forest

Im Bristol Zoo Project, dem Tierpark im Südwesten Englands, der seit 2024 unter diesem Namen firmiert und zuvor als „Wild Place Project“ bekannt war, eröffnete vor kurzem ein neues Habitat: der „African Forest“. Das Projekt, das der South Gloucestershire Council vor zwei Jahren genehmigte, bildet den Auftakt zur ersten Entwicklungsphase eines neuen Masterplans. Dieser setzt vor allem auf landschaftsgestalterische Aspekte, um möglichst artgerechte, naturnahe Lebensräume für die Zootiere zu schaffen.

In einer aufwendigen Aktion siedelte der Zoo eine Gruppe von acht Gorillas von ihrem früheren Standort im Bristol Zoo Gardens in Clifton in den Tierpark um. Der Zoo in Clifton ist bereits seit einigen Jahren geschlossen. Kurz nach der Umsiedlung musste ein Silberrücken – mit 42 Jahren einer der wohl ältesten seiner Art in Großbritannien – eingeschläfert werden. Das neue Gorilla-Gehege ist seit dem 1. April offiziell für Besucher eröffnet. Viereinhalb Mal mehr Platz haben die Tiere dort nun im Vergleich zu ihrem vorherigen Gehege.

Neben den Westlichen Flachlandgorillas, die Teil eines internationalen Zuchtprogramms sind, können Besucher in einer Umgebung, die die Waldlandschaft Äquatorialguineas nachbildet, weitere bedrohte Tierarten beobachten. Dazu gehören das westafrikanische Panzerkrokodil, Halsbandmangaben, mehrere Arten afrikanischer Süßwasserfische sowie Graupapageien.

An der Umsetzung des Projekts waren mehrere lokale Unternehmen beteiligt. Während das Landschaftsarchitekturbüro Grant Associates für die Masterplanung des neuen Gorilla-Areals verantwortlich zeichnete, stammt der Entwurf für das „Gorilla House“ von dem Architekturbüro Feilden Clegg Bradley Studios (FCBS). Auch das Bauingenieurbüro Momentum Structural Engineers und das Bauunternehmen Beard waren an dem African Forest-Projekt beteiligt. Im Inneren des Gorillahauses steht den Tieren eine große Kletteranlage aus Eichenholz zur Verfügung, auf der sie klettern, spielen und sich ausruhen können.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 22.04.2026, 17:54 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Wilhelma Stuttgart: Neue Elefantenwelt

In der Wilhelma in Stuttgart entsteht eine neue Elefantenwelt. Der Spatenstich für die Anlage erfolgte kürzlich im Beisein der Parkleitung und politischer Vertreter. Der Neubau wird am zweiten Haupteingang (Pragstraße) des zoologisch-botanischen Gartens angesiedelt sein, und soll sowohl im Hinblick auf artgerechte Tierhaltung als auch auf das Besucherangebot neue Maßstäbe setzen.

Auf rund 5.400 Quadratmetern Nutzfläche im Inneren der Elefantenwelt und 14.500 Quadratmetern Außenfläche finden künftig bis zu 15 erwachsene Asiatische Elefanten Platz. Mehrere Wasserbecken und Begrünung sollen ein naturnahes Umfeld für die Tiere schaffen. Gäste werden die Tiere aus verschiedenen Perspektiven heraus beobachten können, u.a. auch von einem in die Halle integrierten Restaurant mit Panoramafenster. Die gesamte Anlage wird barrierefrei konzipiert sein und überwiegend aus Stahlbeton und Holz gebaut. Für eine effiziente Energieversorgung ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen, der Trinkwasserverbrauch soll durch ein nachhaltiges Regenwasser-Management reduziert werden. Zudem soll die Abwärme eines Verkehrstunnels (Rosensteintunnel) in das Wärmekonzept für das neue Gebäude integriert werden.

„In der Natur gilt der Asiatische Elefant als stark gefährdet. Reservepopulationen in Zoos werden daher in Zukunft eine immer stärkere Rolle beim Erhalt der Art spielen. Dafür ist die Nachzucht in funktionierenden Sozialgruppen notwendig. In der Natur gehen Elefantenkühe mit ihren Nachkommen, Junggesellengruppen und ältere Bullen oft getrennte Wege – zeitweise schließen sie sich aber auch wieder zu größeren Gruppen zusammen. Genau das wird auch in unserer Elefantenwelt als hochmoderne, so genannte ‚Fission-Fusion‘-Anlage gewährleistet sein. […]“, erklärte Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin zum Großprojekt.

Der Finanzminister des Landes Baden-Württemberg Dr. Danyal Bayaz äußerte: „Der Elefant ist das Wappentier und eines der beliebtesten Tiere der Wilhelma. Der Neubau wird ein weiteres Besuchshighlight. Es zeigt auch, dass sich die Wilhelma ständig weiterentwickelt, damit die Tiere hier so artgerecht wie möglich leben können. Die neue Elefantenwelt wird dabei Maßstäbe setzen.“

Das Land Baden-Württemberg, Betreiber der Wilhelma, investiert rund 68,5 Mio. Euro in das Neubau-Projekt. Davon werden 15 Mio. Euro durch den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma Stuttgart – Bad Cannstatt e.V. getragen. Zuständig für das Projekt ist der Landesbetrieb Vermögen und Bau Stuttgart. Die Elefantenwelt soll Anfang 2030 fertiggestellt werden.

Wilhelma Stuttgart: Neue Elefantenwelt

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 10.04.2026, 11:30 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Zoo Kopenhagen: Leopardenpfad

Der Kopenhagener Zoo (København Zoo) wurde 1859 gegründet und zählt damit zu den ältesten Zoos Dänemarks. Im vergangenen Jahr besuchten ihn knapp 1,3 Mio. Gäste. Gestern wurde offiziell eine Erweiterung des bestehenden Raubkatzengeheges eröffnet – der „Leoparden-Trail“. Der 160 Meter lange, netzumhüllte Tunnelpfad schlängelt sich vom Gehege über den Eingangsbereich des Elefantenhauses hinweg durch den Zoo. Die Amur-Leoparden erhalten durch die neue Anlage nicht nur mehr Platz, sondern auch neue Möglichkeiten, sich zu verstecken und ihre Umgebung zu beobachten. Der Trail soll gezielt mehr Abwechslung in den Alltag der Tiere bringen.

Der Leoparden-Trail unterstützt zwei wesentliche Aspekte des natürlichen Verhaltens der Leoparden. Sie halten bevorzugt von versteckten Aussichtspunkten aus Ausschau und streifen gerne durch ihr Revier. In unserer neuen Anlage haben sie nun Gelegenheit, beides zu tun“, beschreibt Zoodirektor Mads Frost Bertelsen die Erweiterung des Geheges.

Mit der Planung und Umsetzung des Leoparden-Trails wurde das auf Zoogestaltung spezialisierte Unternehmen HMJ ZooDesign beauftragt. Für jüngere Besucher entstand in unmittelbarer Nähe eine 2,5 Meter hohe Kletter- und Spielstruktur mit Holzsteg, Netztunnel und Edelstahlrutsche – diese wurde von dem dänischen Spielplatzgerätehersteller Elverdal A/S umgesetzt. Um Besucher für den Schutz gefährdeter Großkatzen zu sensibilisieren, erhalten sie ein Booklet mit Quizfragen zu den Tieren. Der aus Spendengeldern finanzierte Leoparden-Trail kostete 7,5 Mio. Dänische Kronen (ca. eine Mio. Euro). Der Amur-Leopard gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Erde – in freier Wildnis leben nur noch rd. 50 Exemplare.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 19.03.2026, 21:01 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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