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Zoo Berlin: Sumatra-Tiger-Habitat

Im Zoo Berlin wurde kürzlich eine neue Tigeranlage eröffnet, die den beiden Sumatra-Tigern „Banyu“ und „Luise“ nun ein neues Zuhause bietet. Entstanden ist das neue Gehege gegenüber der bisherigen Tigeranlage im „Reich der Jäger“ auf dem Gelände der ehemaligen Stelzvogelwiesen. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das Projekt nun abgeschlossen. Der neue Dschungel-Lebensraum umfasst zwei Außenanlagen mit Wasserbecken, Flusslauf, kleinem Wasserfall, beheizten Liegeflächen sowie Kratz- und Kletterbäumen – und bietet damit jede Menge Beschäftigungsmöglichkeiten für die Großkatzen.

Insgesamt beliefen sich die Investitionskosten auf rund 7,6 Mio. Euro, 3,7 Mio. Euro davon wurden vom Zoo finanziert. Das Land Berlin stellte 3,9 Mio. Euro über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GWR) bereit. Ein rd. 2.500 Quadratmeter großes Netz aus mehr als 60 Kilometern Edelstahldraht überspannt die Anlage. An mehreren Stellen ermöglichen vier Zentimeter dicke Glasscheiben Einblicke in das Gehege.

Die ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra lebenden Tiger sind vom Aussterben bedroht – in der freien Wildbahn gibt es nur noch etwa 400 bis 600 Tiere dieser Art. „Gerade für hochbedrohte Arten wie den Sumatra-Tiger ist es entscheidend, dass zoologische Gärten sich weltweit vernetzen und Verantwortung übernehmen, für den von uns Menschen herbeigeführten Verlust der Biodiversität“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Arten wie Wisent oder Przewalskipferd sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie visionärer Artenschutz funktioniert: Diese Arten wurden in menschlicher Obhut bewahrt, lange bevor absehbar war, wo Tiere sicher wieder im natürlichen Lebensraum ausgewildert werden können. Zoos sind damit ein unverzichtbarer Pfeiler beim Schutz der biologischen Vielfalt.“

Zoo Berlin: Sumatra-Tiger-Habitat

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 03.04.2026, 12:49 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Serengeti Park: Nachwuchs bei den sibirischen Tigern

Der Serengeti-Park Hodenhagen freut sich über Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern! In der Nacht vom 23. auf den 24. September hat Tigerdame Anastasia (8) Drillinge zur Welt gebracht, Vater der Jungtiere ist der Kater Nanu (6).

Die beiden Sibirischen Tiger Anastasia und Nanu leben seit 2020 in Hodenhagen und hatten bereits 2023 ihren ersten Nachwuchs. Damals waren es Zwillinge. Obwohl Anastasia damit schon eine erfahrene Mutter ist, galt in den ersten Woche dennoch besondere Vorsicht im Tigerhaus. Zunächst hat nur ein kleiner Kreis des Teams das Tigerhaus betreten und auch nur, um die nötigsten Arbeiten zu verrichten. Jede unnötige Aufregung für die Mutter sollte vermieden werden, damit sie sich uneingeschränkt um ihre Jungtiere kümmern kann.

Inzwischen kann der Park erleichtert verkünden: Anastasia ist eine liebevolle und beschützende Mutter, die ihre Kleinen gut umsorgt. Alle drei Tiger sind wohlauf und entwickeln sich prächtig. Das bestätigte nun auch die ersten Untersuchung der Zootierärzte. Bei dem Check konnten auch die Geschlechter festgestellt werden: Es handelt sich um einen Kater und zwei Katzen.

Wann die Drillinge die Außenanlage erkunden und dann auch regelmäßig von Besuchern gesehen werden können, ist wetterabhängig und wird auf jeden Fall noch einige Wochen dauern. Der Sibirische Tiger gilt als größte lebende Katze der Erde und ist auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „stark gefährdet“ eingestuft. „Um diese einzigartige Katze zu retten, sind wir mit unseren Tieren Teil des Europäischen

Erhaltungszuchtprogramms EEP. Wir sind daher besonders stolz auf unseren zweiten großartigen Zuchterfolg der Sibirischen Tiger!“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks.

Hintergrund zu Sibirischen Tigern:

Im Gegensatz zu seinen tropischen Verwandten bewohnt diese Tigerart kalte Klimate. Ursprünglich lebten die Tiger in einem riesigen Gebiet im Amur-Becken und angrenzenden Regionen zwischen dem Baikalsee im Westen und dem Japanischen Meer im Osten. Das heutige Verbreitungsgebiet ist durch die massive Einflussnahme des Menschen nur noch etwa 200.000 Quadratkilometer groß. Die letzten Sibirischen Tiger gibt es nur noch im Osten Russlands und im angrenzenden Nordosten Chinas.

Massive Bejagung der Tiger und ihrer Beutetiere sowie die großflächige Zerstörung ihres Lebensraumes minimierten die Tigerpopulation in den 1940er Jahren auf etwa 30 bis 40 Individuen. Durch intensive Schutzmaßnahmen ist es gelungen, den Wildbestand inzwischen auf etwa 500 Tiere zu erhöhen.

Serengeti Park: Nachwuchs bei den sibirischen Tigern

Quellen

  • Pressemitteilung Serengeti Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 19.11.2025, 20:51 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Wilhelma: Neue Anlage für Amur-Tiger

Am 16. Juli 2025 wurde in der Wilhelma, dem zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart, die neue Anlage für Amur-Tiger offiziell eingeweiht. An der feierlichen Eröffnung nahmen u.a. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin, der leitende Baudirektor von Vermögen und Bau Stuttgart, Simon Schreiber, sowie der baden-württembergische Finanzminister Dr. Danyal Bayaz teil.

„Die Tiger Amazar und Noïa werden sicher Publikumslieblinge und die Anlage ein weiteres Highlight für die Besucherinnen und Besucher. In dem Besuchertunnel kommt man den Tigern faszinierend nah. Für die Wilhelma ist die neue Amur-Tiger-Anlage ein wichtiger Meilenstein, sie ist eine der modernsten Anlagen für Großkatzen in Europa,“ betont Bayaz.

Wilhelma-Direktor Kölpin erläutert: „Unsere Neuankömmlinge sind 2023 zur Welt gekommen. Es dauert daher noch einige Zeit, bis beide geschlechtsreif sind. Mit drei Außengehegen, einem Offenstall und sechs großen Tigerboxen bieten wir beste Möglichkeiten für die Zucht der bedrohten Großkatze. Tiger leben eigentlich einzelgängerisch, so dass sie zur Paarung zusammengeführt werden müssen. Außerdem ist es notwendig, so lange ausreichend Platz für erwachsene Jungtiere zur Verfügung zu stellen, bis sie in einem anderen Zoo eine neue Heimat bekommen. Daher ist die Aufteilung der Anlage in mehrere Bereiche, die durch Schieber miteinander verbunden aber auch abgetrennt werden können, Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zucht.“

Die beiden Tiere sind bereits in die Anlage eingezogen. Amur-Tiger sind in der freien Wildbahn im äußersten Osten Russlands sowie in den angrenzenden Gebieten in China und Nordkorea heimisch und gelten als stark gefährdet. Neben einzelnen Bereichen bietet die neue Anlage Höhlen, Verstecke und Bademöglichkeiten sowie Bäume, Sträucher und Stauden aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet der Tierart. Drei Unterstände und ein Tunnel bieten den Besuchern verschiedene Beobachtungspunkte auf die Anlage.

Bauherr des neuen Lebensraumes ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Stuttgart. Das Land hat rund 5,5 Mio. Euro in die Anlage investiert. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma hat mit einer Unterstützungssumme in Höhe von einer weiteren Million Euro zur Realisierung der Anlage beigetragen.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 17.07.2025, 15:40 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Safariland Stukenbrock: Renovierung Tigerhaus

Baustelle bei den weißen Tigern im Safariland Stukenbrock: Projekt Traumhaus!

Während die gestreiften Stars ihre Winterpause genießen, wird ihr Zuhause auf Hochglanz gebracht!

Was bei den weißen Tigern gerade passiert:

– Gründliche Reinigung des Geländes

– Fassaden-Upgrade für mehr Wow-Effekt

– Verschönerung der Außenanlagen

Fun Facts aus der Tiger-Baustelle:

– Unsere weißen Tiger beobachten die Arbeiten interessiert

– Sie scheinen die Handwerker als ihre persönliche Entertainment-Show zu sehen

– Manchmal geben sie sogar ihr „Experten-Brüllen“ dazu ab

Tipp an das Bauteam:

Denkt dran – die Tiger-Jury ist streng! Nur das Beste ist gut genug für die majestätischen Fellnasen!

Der Park hält euch über die Fortschritte auf dem Laufenden. Bleibt gespannt, wie das Tiger-Paradies in neuem Glanz erstrahlen wird, denn nächste Woche gibt’s das nächste Update…

Alle Updates (1)

Update vom 15.03.2025 Wellness-Tag für das Tiger-Gehege

Der Frühjahrsputz geht weiter! Nach den goldenen Kuppeln sind nun der Wassergraben und die Steinwände der weißen Tiger an der Reihe.

Die Operation läuft auf Hochtouren:

Wasser raus, Gondel am Kran rein und dann wird der Hochdruckreiniger gezündet!

Die weißen Tiger beobachten das Spektakel neugierig – schließlich geht es um ihr Reich, das hier auf Hochglanz gebracht wird. Jeder Winkel wird gereinigt, jede Ecke auf Vordermann gebracht.

Alles für einen strahlenden ersten Eindruck, wenn wir am 5. April die Tore öffnen! Und natürlich für das Wohlbefinden der majestätischen Bewohner.

Quelle: Facebook Safariland Stukenbrock

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 06.11.2024, 18:00 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Dreamworld: Vorfall mit Tiger

Unser Freund Ben berichtet in seinen News bei Freizeitparktester, dass es in Australiens größtem Freizeitpark erneut einen schweren Vorfall gab.

Dieses mal wurde eine erfahrene 47 Jahre alte Tierpflegerin durch einen Tiger angefallen. Sie wurde schwer am Arm und Schulter verletzt und habe tiefe Wunden und Kratzer erlitten, so laut dem australischen Sender ABC unter Berufung auf die Rettungsdienste. Die Frau wurde im Krankenhaus behandelt, ihr ginge es wohl der Situation bedingt wieder gut. Warum der Tiger die Pflegerin angriff, ist unbekannt, der Tiger war isoliert, eine Untersuchung wurde eingeleitet. Im Park leben neun Tiger der Arten Sumatra und Bengalische Tiger, diese Art von Tigern gelten in der Natur als extrem stark gefährdet.

Dritter Vorfall in acht Jahren

Im Oktober 2016 gab es schon mal einen schweren Vorfall, bei dem vier Personen in einer Wildwasserbahn ums Leben kamen. Damals gab es bei der Attraktion eine Fehlfunktion und die vier Besucher wurden aus dem Boot herausgeschleudert und teilweise eingeklemmt, zwei Kinder im Boot überlebten den Unfall.

Der Park musste nach dem Vorfall für einige Monate schließen, die Unglücksbahn wurde abgerissen.

Ein Video zum Ablauf des Unglücks findet ihr hier:

Im April 2017 fiel ein junger Mann auf der Wildwasserbahn „Rocky Hollow Log Ride“ aus einem Boot und kam dabei in die Fahrrinne der Bahn, dieser erlitt schwere Verletzungen davon und ertrank sogar beinahe, als er von zwei Booten überfahren wurde.

In dem Fall wurde die Bahn zwar geschlossen, aber im Januar 2018 wiedereröffnet, ein zusätzlich montiertes Sicherheits-Dach wurde über jeden Boot montiert, dies soll das Hinausfallen und Aufstehen während der Fahrt verhindern bzw. erschweren.

Dreamworld: Vorfall mit Tiger

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 04.09.2024, 10:37 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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