Es entstehen neue Stallungen, Unterstände, Futterplätze im marokkanischen Stil, spannende Kletter- und Spielmöglichkeiten für die tierischen Bewohner und attraktive Aussichts- und Erlebnisspunkte für euch. Die komplette Anlage wird neu strukturiert und auch dank der schon im Frühjahr begonnen Aufforstung noch naturnaher gestaltet.
Große Freude im Zoo Landau in der Pfalz: Am 3. November 2025 übergab Ministerpräsident Alexander Schweitzer einen Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz über 1,17 Mio. Euro für die Neugestaltung des Flamingo-Geheges. Zusammen mit bis zu 750.000 Euro, die der Freundeskreis Zoo Landau e.V. beisteuert, ist nun also die Finanzierung des größten Bauvorhabens in der 120-jährigen Geschichte des Zoos gesichert.
Ziel des Projekts ist die Anpassung der Flamingohaltung an moderne Standards. Für die mehr als 30 Chileflamingos, deren Bestand auf bis zu 50 Tiere anwachsen soll, entsteht im Laufe des kommenden Jahres ein etwa 870 Quadratmeter großes, übernetztes Gehege. Dieses wird ausgestattet sein mit einer Lagune, einem Brutbereich sowie einem für Zoogäste einsehbaren Stallgebäude mit Flachwasserbecken. Die Übernetzung soll sowohl das Eindringen von Fressfeinden verhindern als auch den Eintrag von Krankheiten.
Auch die im Gehege lebenden Wasserschildkröten sowie künftig südamerikanische Wildmeerschweinchen werden Teil der Anlage sein. Neue Besucherbereiche, darunter ein Beobachtungsunterstand und ein barrierefreier Bohlensteg innerhalb der Großvoliere, sollen die Anlage erlebbar machen. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel bezeichnete die Investition als wichtigen Schritt zur weiteren Verbesserung des Tierwohls und des Artenschutzes im Zoo Landau.