Der Oaks Amusement Park in Portland blickt mit einem 20-Jahres-Plan in die Zukunft, und die Fundraising-Bemühungen für den gemeinnützigen Park sind bereits angelaufen. Der Plan sieht viele spannende Verbesserungen vor, von einem neuen Haupteingang bis hin zu einem verbesserten Gäste- und Verkehrsfluss, der Verlegung von Fahrgeschäften und dem Wachstum der umliegenden Baumkronen.
Der Park will die erste Phase dieses Plans Anfang Februar 2026 in Angriff nehmen, gefolgt von der Errichtung eines aufregenden 42 Meter hohen Fallturms, vermutlich von ARM USA Inc./Larson International, Inc. im Jahr 2027.
Unter dem Titel „Der Zoo für die nächste Generation“ hat der Zoo Schwerin vor wenigen Tagen einen umfangreichen Rahmenplan für zukünftige Entwicklungen der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei sollen die vorgesehenen Neubau- und Umgestaltungsmaßnahmen den Artenschutz völlig neu definieren, und darüber hinaus auch moderne Maßstäbe in puncto Besuchserlebnis und Bildungsarbeit setzen. Geplant ist eine Themenwelt mit insgesamt acht verschiedenen Zonen, die entlang zentraler Fragestellungen des Arten- und Ressourcenschutzes gegliedert sind.
Der in Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Planungsbüro Zooplanung Schneider Klein entwickelte ambitionierte Rahmenplan sieht großflächige, naturnah gestaltete Anlagen für bedrohte Arten wie Riesenotter, Okapi und Schabrackentapire vor. Als besonderes Highlight ist eine Tropenhalle vorgesehen, die den Lebensraum rund um die Ufer des brasilianischen Flusses Rio Araguaia nachbildet – mit bedrohten Arten wie Kaiman, Tapir und Jaguar.
Für die hochbedrohte Menschenaffen-Art Orang-Utan soll auf dem Gelände des heutigen Wirtschaftshofs des Zoos und dem Waldareal bis hin zum Schweriner See eine der größten Orang Utan-Anlagen weltweit entstehen – mit einem Baumwipfelpfad für Besucher, um in die Welt der Tiere eintauchen zu können. Der Wirtschaftshof hingegen soll an der Crivitzer Chaussee neu erbaut werden und als „ZooCampus“ neben Verwaltungs- und Schulungsräumen auch über Nutzungsflächen für Natur- und Umweltorganisationen verfügen.
Darüber hinaus soll es auch ein „Grüne Liste“-Forum geben – u.a. mit Giraffen als Botschafter ihres Lebensraums, wobei der Bestand einiger Unterarten in freier Wildbahn bereits ebenfalls kritisch klassifiziert ist.
Anders als wie oftmals üblich soll die thematische Gestaltung der einzelnen Bereiche nicht nach Kontinenten und Klimazonen erfolgen, sondern unterschiedliche Ebenen des Engagements für Artenschutz beleuchten: von institutionellen Maßnahmen bis zum gesellschaftlichen Beitrag beim Schutz von Tierarten als Teil globaler Ökosysteme.
„Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste im Zuge ihres Besuches erfahren, warum Artenschutz so wichtig ist und welche unersetzliche Rolle moderne Zoos hierbei einnehmen“, erklärte Zoodirektor Dr. Tim Schikora, der im Zuge der Vorstellung des Rahmenplans auch die Notwendigkeit finanzieller Förderung betonte, denn andernfalls sei die Vision des Zoos nicht realisierbar: „Wir arbeiten daran, unsere Erträge kontinuierlich zu steigern, aber die Kosten für ein Projekt dieser Größenordnung übersteigen unsere Möglichkeiten.“
Die Stadt Schwerin sieht im Zoo „eine der wichtigsten touristischen und Umweltbildungseinrichtungen der Region“ und sieht das Vorhaben, den Artenschutz weiter auszubauen, als „absolut unterstützenswert“, wie Silvio Horn, zuständiger Beigeordneter der Stadtverwaltung, betonte. Erste Gespräche zu Fördermöglichkeiten werden bereits geführt. Zudem sei eine Machbarkeitsstudie, unterstützt vom Landeswirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, in Vorbereitung – ihre Ergebnisse sollen den Weg für die konkrete Umsetzung der Pläne und die Sicherung der Fördermittel ebnen.
Heute hat die nächste Phase der öffentlichen Konsultation für den geplanten britischen Park von Puy du Fou begonnen.
Geplant sind 4 historische Dörfer, 13 Live-Shows und 3 Hotels, in denen die Gäste „in die britische Geschichte eintauchen“ können, sowie Restaurants und ein Konferenzzentrum.
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Update vom 02.09.2025 Pläne für Park eingereicht
Die Planungen für einen neuen Puy du Fou-Themenpark-Standort nach französischem Vorbild in der englischen Grafschaft Oxfordshire schreiten voran. Nachdem bereits 2024 ein Masterplan für den in der Nähe der Gemeinde Bicester gelegenen Standort erstellt und im Rahmen von öffentlichen Konsultationsrunden 2024 und 2025 vorgestellt wurde, ist nun kürzlich eine vorläufige Planungsgenehmigung (outline planning application) für den mit einem Investitionsvolumen von 600 Mio. Britisches Pfund bezifferten Park beim Cherwell District Council eingereicht worden. Sollte die Genehmigung erteilt werden, soll der neue Park ab 2029 schrittweise eröffnet werden – in acht Phasen und über einen Zeitraum von zehn Jahren. Nach Fertigstellung sollen 2.000 direkte Arbeitsplätze entstehen, weitere 6.000 Jobs durch Hotels, Restaurants, Zulieferbetriebe und andere lokale Unternehmen gefördert werden. Der wirtschaftliche Beitrag für die lokale und regionale Wirtschaft wird mit jährlich rund 500 Mio. Pfund veranschlagt.
Olivier Strebelle, CEO von Puy du Fou, erläutert: „Wir haben diese Pläne erst nach einer umfassenden Konsultationsphase eingereicht, die über ein Jahr gedauert hat und sechs Vor-Ort-Veranstaltungen sowie mehr als 250 Einzelgespräche umfasste. All dies hat dazu beigetragen, unsere endgültigen Vorschläge zu gestalten. Wir haben die Konsultation nicht überstürzt, weil wir unsere Pläne sorgfältig entwickeln wollten. Seit vielen Jahren bereits wollen wir in das Vereinigte Königreich kommen. Großbritannien verfügt über eine so reiche, farbenfrohe und spannende Geschichte, und der von uns gewählte Standort nahe Bicester ist ideal, um eine Weltklasse-Destination zu schaffen, die diese Geschichte lebendig werden lässt.“
Während man im ersten Betriebsjahr mit 550.000 Gästen rechnet, sollen es langfristig bis zu 1,43 Mio. Besucher pro Jahr sein, die im Park erwartet werden. Vorgesehen sind vier historische Dörfer und 13 Live-Shows sowie drei Themenhotels, in denen Gäste in unterschiedliche Epochen der britischen Geschichte eintauchen können, sowie ein modernes Konferenzzentrum.
Die eingereichten Pläne sehen auch umfangreiche landschaftsgestalterische Maßnahmen vor, durch die neue Gewässer und Gärten sowie mehr als fünf Kilometer neue Hecken und 16 Hektar Wildblumenwiesen entstehen als auch 20.000 neue Bäume gepflanzt werden sollen.