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Zoo Madrid: virtueller Tierpfleger

An der Anlage der Großen Pandas im Zoo Aquarium Madrid können Besucher seit Kurzem Gespräche mit der virtuellen Tierpflegerin „IrenIA“ (IA: Inteligencia Artificial, Künstliche Intelligenz) führen. IrenIA ist auf einem taktilen Bildschirm zu sehen und weiß zahlreiche Fragen rund um Große Pandas zu beantworten. Darüber hinaus ist die KI-gestützte Figur in der Lage, allgemeine Parkinformationen z.B. zu den Zoo-Restaurants oder der nächstgelegenen Toiletten-Möglichkeit zu geben und bedient sich dabei auch Video-Präsentationen und Infografiken.

Durch die Interaktion mit den Besuchern wird das KI-Modell kontinuierlich mit neuen Daten „gefüttert“, sodass sich die Qualität der Antworten und Informationen stetig optimiert. Künftig soll IrenIA, die aktuell im Wesentlichen auf dem Large-Language-Model (LLM) „Copilot“ von Microsoft basiert, auch an anderen Tieranlagen zum Einsatz kommen und noch weitere Funktionen umfassen. Der Zoo und sein Betreiber Parques Reunidos führen aktuell auch Versuche mit weiteren LLMs durch, um für die Freizeitanlage optimale Ergebnisse in KI-gestützter Besucherkommunikation zu erzielen, wie die Gruppe angibt. Derzeit kann IrenIA Dialoge in den Sprachen Spanisch und Englisch führen, in Kürze sollen zahlreiche weitere Sprachen durch die technologisch fortschrittliche Lösung unterstützt werden.

Mit diesem Prototypen erkunden Parques Reunidos und Zoo Aquarium Madrid die vielseitigen Möglichkeiten modernster Technologien zur Optimierung von Betriebsabläufen und Besuchserlebnissen.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 29.10.2024, 15:24 Uhr auf freizeitparkcheck.de

The Legend Of The Titanic: Immersive Ausstellung in Madrid

Aktuell können Besucher in den Ausstellungsräumen von Mad Madrid Artes Digitales in Madrid, Spanien, in die Geschichte des wohl berühmtesten Passagierschiffes – der Titanic – eintauchen. „The Legend of the Titanic – The Immersive Exhibition“ nutzt moderne Technologien, Musik, theatralische und sensorische Effekte, um Besucher in das Leben an Bord mitzunehmen und sie die tragische Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 miterleben zu lassen.

Die Ausstellung beginnt mit einer Nachbildung des Docks in Southampton, wo die Besucher von Kapitän „Smith“ mittels Augmented Reality begrüßt werden. Durch die Gänge der Kabinen der dritten Klasse gelangen sie in den Ausstellungssaal, der den spanischen Passagieren der Titanic gewidmet ist. Danach geht es in einen Virtual Reality (VR)-Raum. Dort finden die Besucher eine Hommage an das Orchester der Titanic vor. Jede Szene steht für eines der Lieder aus dem Repertoire, das an Bord gespielt wurde. Die klassischen Stücke wurden von dem niederländischen Komponisten René Merkelbach neu interpretiert und gemeinsam mit einem Orchester mit mehr als 50 Musikern aufgenommen.

Darüber hinaus gibt es den „Immersive Room“, in dem auf 1.200 Quadratmetern Fläche Bilder projiziert werden, die die Besucher vom Bau der Titanic über die Reise bis hin zum tragischen Unglück mitnehmen. Für den immersiven Raum zeichnet das international tätige Studio Sila Sveta verantwortlich. Des Weiteren gibt es einen „Metaverse-Raum“, der interaktive Elemente sowie 5D-Sinneserfahrungen, wie z.B. simulierte Gerüche und eine Rekonstruktion der verschiedenen Klassen und Bereiche des Schiffes, bereithält. Die Besucher tauchen in die Tiefen des Ozeans ein, um die Titanic in ihrem jetzigen Zustand zu entdecken, bis das Schiff wie auf einer Zeitreise zum Leben erwacht und es ermöglicht, alle Räume nacheinander zu besichtigen. Die VR-Technologie und -Inhalte stammen von VR Coaster, die hier ihr bislang größtes „Yullbe Go“-System (ein Produkt von VR Coaster und MackNeXT) installiert haben. Insgesamt 45 Personen können gleichzeitig in die VR-Welt eintauchen, was eine Kapazität von 270 Personen pro Stunde ermöglicht.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 07.10.2024, 15:07 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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