Immer im November findet in Dinslaken die Martinikirmes statt. Erst lange in der Innenstadt, seit ein paar Jahren jetzt schon auf der Trabrennbahn. Mit deutlich mehr Platz, baut man deutlich mehr Kirmes. Und die Beschickung kann sich durchaus sehen lassen. Es ist immer eine gute Mischung von Fahrgeschäften vorhanden. So war es auch dieses Jahr. Es tummelten sich diverse Fahrgeschäfte auf dem Platz. Einige Stammbeschicker, aber auch Neuheiten für Dinslaken.
Mein Highlight war der Playball von Reminder. Der Huss Flipper war für mich komplett neu und deswegen musste ich auch eine Runde drehen. Der Playball war nun nach dem Steamer in Münster und dem Meeß Flipper in Soest nun der dritte Flipper in vier Wochen. DIe Fahrt war ordentlich flott und rekommandiert wurde auch gut. Allerdings bleibt er trotzdem hinter dem Meeß Flipper. Das liegt aber auch dadran, dass die Kiste von Meeß einfach nur absolute Spitzenklasse ist. Der Playball nimmt hier in meiner Rangliste einen soliden zweiten Platz ein 😆
Obwohl das Wetter durchwachsen war und erst kurz vor meiner Ankunft ein heftiger Regenschauer über den Platz zog, war der Platz ordentlich gefüllt Gefühlter Gewinner hierbei der Rocket, hier war durchgehend gut zu tun.
Jetzt bleibt dieses Jahr nur noch ein Platz übrig. Aber dazu mehr nächste Woche ☺
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 16.11.2023, 20:07 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Die Soester Allerheiligenkirmes gehört zu den letzten großen Kirmessen des Jahres. Das heißt aber nicht, dass hier etwas von Winterpause zu spüren ist, im Gegenteil. Soest gehört immer zu meinem persönlichen Highlights im Kirmesjahr. So hat Soest nicht nur Jahr für Jahr eine ansprechende Beschickung, die vollgepackt mit Topgeschäften, sondern auch eine der schönsten Kulissen.
Soest hat eine wunderschöne Altstadt und das nutzen sie aus. Auf über 50.000qm² bietet die Kirmes alles was man sich nur wünschen kann. Tolle Fahrgeschäfte, tolle Atmosphäre, Leckereien, hier in Soest besonders den Moccalikör Bullenauge und Spaß für die kleinen.
Auch 2023 bot Soest wieder eine ganze handvoll Neuheiten für die Besucher. Excalibur, Dance Jumper, Bayern Tower, Spinning Mouse, Rock & Roll und Happy Hour waren alle neu dabei. Dazu feiert der Flipper sein Comback.
Auf gehts in die Bilder:
Es war wie immer voll in Soest.
Der Marktplatz ist immer ein toller Schauplatz. Die Fachwerkhäuser im Hintergrund sehen einfach fantastisch aus. Der Dance Jumper machte einen guten Job, aber auch er kann nicht mit dem Voodoo Jumper mithalten. Trotzdem ein tolles Geschäft.
Die Fahrt im Flipper war einfach geil. Die Kiste dreht richtig auf und die G-Kräte können echt hart werden. So fahr ich gerne Flipper.
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 13.11.2023, 14:23 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Endlich war es wieder so weit. Ich konnte auf meine absolute Lieblingskirmes in den Niederlanden fahren. Nein, nicht Tilburg, sondern Weert!
Die Weerter Kirmes bezeichnet sich selber als „die größte und gemütlichste Familienkirmes“ der Niederlande. Dem kann ich nur zustimmen! Verteilt auf insgesamt sieben Plätzen über 1,7km Laufstrecke erwarten die Besucher rund 130 Geschäfte. Die Kirmes erstreckt sich durch die echt schöne Innenstadt von Weert. Hier sind selbst Nebenstraßen mit Girlanden und Flaggen geschmückt, auch dazu bekommt jede Straße um die Kirmes Fahnen mit ihrem Straßennamen. Verloren geht hier niemand.
Auch dieses mal waren wieder etliche Highlights dabei. Von hoch und schnell, über klassische, bis gemütlich ist alles vertreten. Was die Kermis Weert auch noch ganz besonders macht, ist, dass man sich auf die Fahne geschrieben hat eine Familienkirmes zu sein. Das wird auch sehr deutlich. Es gibt sehr viele Kinderfahrgeschäfte. Dazu gibt es den Dienstagmittag für zwei Stunden die „Prikkelarme Kermis“, was übersetzt „Reizarme Kirmes“ heißt. Hier wird keine laute Musik gespielt und das Licht, besonders Effekte wie Streoboskop etc, ausgelassen. Das ist für empfindliche Personen toll, weil sie so auch die Kirmes erleben und genießen können.
Der wichtigste Punkt allerdings sind die Preise. Denn: Weert ist bezahlbar! Die Preise für Fahrgeschäfte sind gestaffelt. So ist der Höchstpreis bei Fahrgeschäften 5€. Diese nahm aber nur der Airborne und die Bungee Kugel (hierzulande für 15€ (!) zu fahren). Der BoosterMaxx fuhr schon für 4€. Eine Fahrt mit dem SpinningCoaster gab es für 3,70€, Robotix und Projekt 1 3€, Rundfahrgeschäfte wie Break Dance und Turbo Power Polyp gab es für 2,80€. Kinderfahrgeschäfte fingen bei 1€ an. Hier kann sich jeder den Karussellspaß leisten.
Der Airborne von Ordelmann, welcher hoch über der Stadt thronte.
Ich war von circa 15:45 bis 22:30 da und die Kirmes war durchgehend gut besucht und für einen Dienstag liefen die Geschäfte allesamt super. Kein Wunder bei den Preisen.
Auch ich bin natürlich Karussell gefahren. So zum Beispiel den, in den Niederlanden, noch recht neuen Power Surge. Die Fahrt hat mir durchaus Spaß gemacht, leider war die Verarbeitung nicht wirklich gut. Es gab absolut keine Reko und eine 3 Minuten Automatikfahrt. Da ginge auch an Show deutlich mehr, denn das Geschäft lässt es sicherlich zu!
Das ganz genaue Gegenteil lieferte der Robotix, der seine Heimat ja bei uns in Deutschland hat. Hier hat Besitzer Sascha Lenzner extra einen niederländischen Rekomanndeur in die Kasse gesetzt und dieser hat die Kiste ordentlich fliegen lassen und wie man es vom Robotix gewohnt ist eine bomben Show geliefert.
Sich musikalisch den holländern angepasst und dann abgerissen. Geil!
Ein weiteres Highlight für mich ist immer der Turbo Power Polyp des niederländischen Schaustellers van Tool. Dieser sieht nicht nur fantastisch aus, wird fantastisch beterieben und liefert mit seinen ungewöhnliche Gondeln ein ganz neues Fahrgefühl, nein, er geht auch, man entschuldige meine Wortwahl, ab wie Sau. Wenn hier das Finale ausgerufen wird sehen ganz viele Break Dance alt aus.
Junge, die Kiste hat Power und fährt sich mega geil.
Der Wahnsinn in Videoform:
Dazu gibt es natürlich unzählige weitere tolle Geschäfte eine kleine Auswahl findet ihr hier:
Einen klassischen Gravitron sieht man auch nicht mehr alle Tage.
Ich muss sagen, dass ich die Kirmes in Weert einfach liebe. Hier kommt alles zusammen, was eine großartige Kirmes ausmacht. Deutsche Kirmesfans sind immer ganz wild auf Tilburg, das mag auch ganz nett sein, aber mein Tipp: fahrt 2024 nach Weert!
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 28.09.2023, 12:00 Uhr auf freizeitparkcheck.de
In knapp über 15 Jahren die ich als Kirmesfan unterwegs bin, habe ich noch nie den Pützchensmarkt in Bonn besucht. Zu weit, Beschickung nicht gut genug, keine Zeit. Nun war es aber soweit und ich habe mich ins Auto geschmissen und die 75 Min Reise angetreten. Und es hat sich gelohnt!
Die Beschickung des Pützchenmarkts 2023 war super. Es war für jeden etwas dabei. Wobei ich fande, dass es fast zu viele Fahr- und Laufgeschäfte waren. Egal, um welche Ecke man ging es kam noch ein Geschäft und noch eins und noch eins. Mitunter auch sehr nah bei einander. Da hätten es meiner Meinung nach ruhig zwei Geschäfte weniger sein können. So hatte man z.B. Airborne und Booster Maxxx da, wobei zweiterer etwas abgelegen hinten auf einer Wiese mit ein paar Markthändlern stand. Hier war auch für alle außer den Booster um 22 Uhr Feierabend, obwohl noch bis 1 Uhr geöffnet war.
Die Atmosphäre auf dem Platz und auch in den Seitenstraßen war super. Für einen Montagabend war es rappelvoll und alle Geschäfte hatten sehr gut zu tun. Hier wird sich kein Schausteller gelangweilt haben. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass alle Schausteller das maximum an Party gemacht haben. Das mag entweder an der großen Menge an Mitbewerbern liegen oder an der allgemein guten Stimmung auf dem Platz. Vielleicht auch beides.
Durch die Menge an Geschäften ergab sich natürlich eine richtig tolle Skyline, welche aus allen möglichen Perspektiven spektakulär aussah.
Diese Erfahrung teile ich jetzt auch mit euch, denn hier sind meine Bilder: (Eine ausfühliche Bilderserie mit über 60 Bildern findet ihr HIER)
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 13.09.2023, 15:44 Uhr auf freizeitparkcheck.de
„Crange lebt!“ Dieses Fazit zogen am Sonntagmittag Schausteller, Organisatoren sowie Hilfs- und Rettungskräfte zur Cranger Kirmes 2023. Etwa zwölf Stunden vor dem Ende des Rummels am Rhein-Herne-Kanal waren die Wetterkapriolen der ersten fünf von elf Kirmestagen vergessen. Bis in die Nacht von Samstag auf Sonntag hatten, so die veranstaltende Stadt Herne und die Polizei, 3,4 Millionen Gäste das größte Volksfest in NRW besucht. Die meisten Menschen, nämlich 475.000, waren am zweiten Kirmes-Freitag auf dem Platz. Wenn am Sonntag um Mitternacht die letzte Karussellfahrt endet, die letzten Mandeln geröstet sind, sollen es 3,8 Millionen Menschen gewesen sein.
Trotz dieser hohen Zahl an Besuchern sprachen Polizei, Feuerwehr und das DRK von einer „sehr ruhigen Kirmes“, die Einsatzzahlen lagen in etwa auf dem Niveau der Vor-Corona-Jahre.
„Eine Kirmes voller Höhepunkte“ nannte Kirmesdezernent Dr. Frank Burbulla die 539. Auflage. Dazu gehörten für ihn die offizielle Eröffnung mit dem NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und seiner Stellvertreterin Mona Neubaur, der Auftritt von Schlagerstar Michelle, der große Festumzug mit ca. 4.000 Teilnehmenden und 150.000 Schaulustigen am Straßenrand, die vier Hochzeiten im Bellevue-Riesenrad, aber auch die – nicht nur wetterbedingt – gut angenommenen Indoor-Veranstaltungen wie das ausverkaufte „Schlagerherz“ in der Cranger Festhalle. Auffällig: „Es waren wieder mehr Familien und auch älteres Publikum auf dem Platz. Im letzten Jahr hatten sich diese beiden Gruppen coronabedingt etwas zurückgehalten“, so Burbulla. Verbunden mit einem riesigen Dank an die Anwohner für deren Geduld, Gelassenheit und Verständnis lud der Kirmesdezernent dann zur Cranger Kirmes 2024 ein, die am Donnerstag, 1. August, beginnen wird. Vielleicht mit einem ganz besonderen Stargast, denn Frank Burbulla schloss sich am Sonntag der von der neuen NRW-Kirmeskönigin Pauline I. ausgesprochenen Einladung an Heidi Klum „sehr gerne an. Sie muss ja nicht unbedingt singen, das könnte ja ihr Ehemann“.
Kirmes-Chef Werner Friedhoff, in Herne Leiter des Fachbereichs Öffentliche Ordnung, freute sich über die „rundum gelungene Organisation“. Positiv sei die Zusammenarbeit mit Schaustellern und den Rettungskräften gewesen, „da wir uns auf Augenhöhe begegnen“. Einziges Manko: „Uns fehlen Parkflächen im Umfeld, sowohl für die Besucher als auch für die Schaustellenden. Das ist und bleibt das größte Problem unserer Kirmes. Da sind wir gefordert und müssen Lösungen finden.“ Friedhoff setzt dafür unter anderem auf die Planungen für den Umbau des Geländes an der Franzstraße, wo befestigte Flächen für Schausteller und Besucher entstehen sollen. Bei den Fahrgeschäften wurden, so der Kirmes-Chef, alle vier Neuheiten besonders gut angenommen. „Hoch im Kurs standen aber auch das Looping-Karussell Infinity dank eines hervorragenden Standplatzes und der Ausschank-Betrieb Traber, der ebenfalls erstmals an einem neuen Ort auf der Kirmes zu finden war.“
„Ein Fest für die ganze Familie“
Patrick Arens, Präsident des Bundesverbands Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., sprach von einer friedfertigen und positiven Stimmung sowie „einem Fest für die ganze Familie“. Vor allem der zweite Teil der elf Kirmestage habe für stabile Umsätze gesorgt, denn „nach dem verregneten Start haben die Crange-Besucher die Wochentage einfach zu Samstagen und Sonntagen gemacht“. Überhaupt seien für die Schaustellenden die Besucher das zentrale Element „auf Crange“: „Wir brauchen keine Heidi Klum. Crange lebt von Menschen, nicht von Promis.“
Polizei, Feuerwehr und DRK
Polizei, Feuerwehr und DRK zogen am Sonntagmittag ebenfalls Bilanz und sprachen von einer „ruhigen Kirmes mit einer guten bis sehr guten Stimmung“, so 1. Polizeihauptkommissar Roland Werfel, Leiter der Wache Wanne-Eickel. Die Polizei zeigte starke Präsenz auf dem Platz und notierte dabei „ganz leicht erhöhe Einsatzzahlen“ im Vergleich zu 2022. Diese hatte auch die Feuerwehr, „aber ausschließlich Routine“, sagte Benjamin Grunau von der Berufsfeuerwehr Herne. Ihr größter Einsatz sei das Ab-pumpen des Schausteller-Standplatzes an der Franzstraße gewesen. Diesen hatten die starken Regen-fälle unter Wasser gesetzt. Geringere Einsatzzahlen als in 2022 verzeichnete das DRK. Acht Kinder, die auf dem Gelände plötzlich vermisst wurden, wurden wieder mit ihren Familien vereint, „auch dank der auf der Kirmes verteilten Armbänder, auf denen die Telefonnummer von Mutter oder Vater stehen“, freute sich Benedikt Harting, Wachleiter beim DRK.
Titelfoto: Stadmarketing Herne, Markus Reddig
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 13.08.2023, 15:32 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Wie jedes Jahr, lädt die Stadt Herne am ersten Sonntag zu einer Pressekonferenz ein. Wie liefen die ersten Tage? Was sagen Polizei, Feuerwehr, Drk und insbesonders die Schausteller? Darauf gab es heute Antworten.
Dr. Frank Burbulla, Kirmesdezernen der Stadt Herne griff als erstes zum Mikrofon.
Dr. Frank Burbbulla fasste treffend zusammen.
Etwas unter 1 Millionen Besucher kamen an den ersten drei Tagen auf die Cranger Kirmes. Angesichts des Wetters, sei dies eine gute Zahl. Aber über das Wetter wollte man auch gar nicht zu gerne reden. Crange funktioniert bei jedem Wetter.
Dr. Frank Burbulla lobte die gute, friedliche und entspannte Stimmung. Dies sollten später auch vertreter von Polizei und DRK bestätigen. Trotzdem müsse man „dafür werben, trotzt Regen alle zu begeistern und auf die Kirmes zu bekommen“.
Nur teilweise zufrieden zeigt er sich mit dem neuen Mobilitätskonzept. Das neue Paarkleitsystem auf besonders der Heerstr. habe sehr gut funktioniert, während die neue Busführung nicht funktionierte und schnell zur alten zurück geändert wurde. Hier habe man neues versucht und sei gescheitert.
„Granatenstark“ sei zudem dieses Jahr das mediale Interesse. Neben der gewohnten Berichterstattung in Fernseh, Print und Radio, gibt es ein hohes Interesse seiten neuer Medien. Zahlreiche Influencer berichten von ihren Erfahrungen auf Crange. Und selbst ein Kinofilm wird dieses Jahr auf der Kirmes gedreht. So viel mediales Interesse spreche für die attraktivität der Kirmes.
Eduard Belker, stellvertretender Fachbereichsleiter für den Bereich öffentliche Ordnung, gab einen EInblick in die beliebtesten Fahrgeschäfte. So gehören der Airwolf und der Escape als absolute Neuheiten auf dem Platz zu den Gewinnern. Auch die GeisterVilla ist hier zu nennen.
Anmerkung der „Redatkion“: Meiner Meinung nach ist der klare Gewinner auf dem Platz der Gladiator, welcher sehr gut angeommen wird.
Wichtig sei es die Kirmes durch gute Positionierungen möglichst interessnt zu gestalten. Hier sei es wichtig, dass die Kirmes „homogen läuft“ so, dass sowohl Fahrgeschäfte, als auch Gastronomie- und Spielbetriebe, alle lange Schlöangen haben.
Marco Diesing (Branddirektor, rechts) gab einen Überblick aus Sicht der Herner Berufsfeuerwehr
Das die Berufsfeuerwehr Herne auf Crange alles gebe sei selbstverständlich, denn: „Die Feuerwehr Herne ist Cranger Kirmes und lebt Cranger Kirmes“. So seien viele Kollegen trotz Dienst, auch privat viel auf der Kirmes unterwegs. Generell war es für die Feuerwehr eine ruhige Kirmes. Es gab mit 47, etwas mehr Rettungsdienstliche Einsätze als letztes Jahr, aber keine großen und auch noch keine Brandeinsätze.
Das gleiche Bild zeihnete die Polizei. Auch hier gäbe es, außer einer schwerer verletzten Person am Freitag keine besonderen Vorkommnisse.
Auch Benedikt Harting vom DRK Herne lobte die ruhige Cranger Kirmes. Besonders beim Umzug war für die stattliche Anzhal von 150.000 Zuschauern, besonders wenig zu tun. Die sonstigen Zahlen bewegen sich im durchschnitt. Deutlich weniger Probleme als im letzten Jahr, machen Wespenstiche. Eine der wenigen positiven folgen des Wetters.
Last but not least durften auch die Schausteller, Vertreten durch den Schaustellerpräsidenten Albert Ritter (Präsiden Deutscher Schaustellerbund e.V., Bild unten) und Patrick Arens (Präsident des Bundesverbandes für Schausteller und Marktkaufleute e.vV.) noch Fazit ziehen.
Albert Ritter dankte vor allem den Besuchern, dass sie das mittelmäßige Wetter mitmachten. Es sei „ein Phänomen zu sehen, dass der Platz voll ist, dann einer Schauer kommt, der Platz leer ist und sobald der Regen sich verzieht, der Platz direkt wieder voll ist“. Er frage sich mit einem Augenzwinkern, wo sich die ganzen Besucher beim Regen versteckten.
Patrick Arens, selber mit einem Gastronnomiebetrieb auf dem Platz zieht trotz des Wetters auch eine positive Bilanz. Es sei schön zu sehen, dass die Besucher sich ihren Kirmesbesuch nicht vom Wetter vermiesen lassen.
Alle Vertreter auf einen Blick
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 06.08.2023, 15:57 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Auch dieses Jahr fand die feierliche Eröffnung der 539. Cranger Kirmes in der Bayern Festhalle statt. Neben vielen innerländischen politischen Gästen, wie zum Beispiel NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst und der stellvertrendenden Landtagspräsidentin Mona Neubaur, waren auch wieder zahlreiche politische Vertreter aus dem Ausland gekommen. So unter anderen wieder Delegationen aus den Partnerstädten Konin (Polen) oder Besiktas (Istanbuil, Türkei).
Albert Ritter, Präsident des deutschen Schaustellerbundes, moderierte wie immer den Einzug der Schaustellerfahnen. Wie immer ohne Notizkärtchen, der Mann kennt seine Kollegen.
Ganz besonderen Applaus erntet natürlich die Fahne desr Schaustellervereinigung Herne – Wanne-Eickel! Danke an alle Schausteller, dass ihr hier seid!
Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda dankte neben den Schaustellern auch einmal mehr den Anwohner, dass sie so geduldig sind, wenn elf Tage trubel auf Crange ist. Kurzerhand textete der OB das diesjährige Motto „Es werde Crange“ um. Denn: „Es ist Crange!“
Auch gilt: „Wer das Ruhrgebiet verstehen will, muss hierherkommen.“ Nach einer kurzen Rede mit viel Lob für die Schausteller und noch mehr Grüßen, an die anwesende Politikprominenz durft nun NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst auf die Bühne.
Auch dieser lobte die Cranger Kirmes und betonte die Wichtigkeit solcher Events. Der prägnanteste Satz der beiden Reden kam aber vom Oberbürgermeister. „Die gute Nachricht: der Oberbürgermeister und der Wüst sind nur zum Fassanstich da, zum singen ist Michelle da.“ Und diese stand auch schon in den Startlöchern, aber erst musste der OB den Fassanstich überstehen.
Albert Ritter zeigt es im Foto an. Drei Schläge waren es dieses Jahr. Damit bestätigt Dr. Frank Dudda die Form aus dem letzten Jahr. Ein Geschenk gab es auch nur bevor…
…die lang ersehnte Worte vielen: Die 539. Cranger Kirmes ist ofiziell Eröffnet. Piel op no Crange!
Nun war die Zeit gekommen, für den diesjährigen Stargast. 30 Jahre auf der Bühne, Platz 8 beim Eurovision Songcontest 2001 und unzählige verkaufte Platten. Das ist Michelle.
Michelle gab vollgas und präsentierte alt bewährte, aber auch neue Hits. Dabei freuten sich Fans vor und sogar auf der Bühne. Dazu sang sie mit der Bayern Festhalle a capella, um sich dann mit einem letzten Song zu veranschieden – zur Enttäuschung ihrer Fans ohne Zugabe.
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 04.08.2023, 17:38 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Die Kirmes ging an diesem wolkigen, abends leider regnerischen, Sonntag auf die Zielgrade. Die Größte Kirmes am Rhein in Düsseldorf gehört jedes Jahr zu den Highlights eines jeden Kirmesfans. So ist es auch bei mir.
Wunderschön am Rhein gelegen und von beiden Rheinbrücken aus schön anzuschauen (und zu fotografieren!) ist sie wahres Eyecandy. Auch die Auswahl der Fahrgeschäfte ist immer super.
Auch dieses Jahr warteten etliche Neuheiten auf die Besucher. Darunter untere anderem der Inverted Coaster Euro Coaster und der wiederbelebte Airwolf von Weber.
Meine größte Kritik bezieht sich, mal wieder, auf die Preise. Der Bayern Tower bot für 8€ eine Fahrt die knapp über zwei Minuten ging. Egal wie voll das Geschäft war. Den Vogel abgeschossen hat allerdings wie jedes Jahr der Gladiator. Dieser fuhr für 9€(!) grade einmal 90 Sekunden. Hier war es allerdings auch durchgehend voll. In Düsseldorf baut er deswegen auch immer einen extra Wartebereich mit rotem Teppich. Das habe ich so woanders auch noch nicht gesehen.
Auch von der anderen Rheinbrücke konnte man tolle Fotos machen. Besonders von der wilden Maus XXL und mit dem richtigen Objektiv auch vom Airwolf.
Aber auch von anderen Geschäfte.
Leider fing es zwischendurch an zu regnen. Dies hielt mich aber nicht davon ab meine große Fotorunde zu Ende zu machen. Das muss man als Kirmes und Freizeitparkfan abkönnen.
Zum Abschluss noch ein Blick auf die regnerische, aber tolle Düsseldorfer Rheinkirmes 2023
Fazit: Die Düsseldorfer Rheinkirmes ist immer einen Besuch wert. So denke ich und auch ungefähr knapp 4 Millionen mehr Besucher. Das einzige, was mich ein wenig stört sind die leicht erhöhten Preise im Gegensatz zu anderen Plätzen. Das liegt aber natürlich auch daran, dass Düsseldorf zu den wirtschaftlich stärkeren Städten in Deutschland gehört.
Autor: Bjoeschi · erstmals veröffentlicht am 26.07.2023, 21:56 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Es wird 2024 wieder eine neue große, mobile Achterbahn für die Kirmes geben, die auf Reisen geht!
Es ist zur Zeit nur bekannt, dass diese neue mobile Achterbahn zur Zeit gebaut wird und 2024 auf Reisen gehen soll.
Es wird ein deutscher Schausteller sein der diesen mobilen Inverted Coaster gekauft hat und es ist kein Standard Layout, sondern wird eine neue Entwicklung von Ralph Latotzki sein.
Es ist auch noch nicht bekannt, auf welcher Kirmes dieser neue mobile Coaster seine Premiere feiern wird.
Fotos von Felix Fritz
Quellen
Coaster Fans & News
Autor: Soeren92 · erstmals veröffentlicht am 05.07.2023, 12:11 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Wie die Betreiber der Sterkrader Fronleichnamkirmes soeben auf Ihrer offiziellen Facebookseite mitteilten, endet die Kirmes heute nach tragischem Unfall vorzeitig!
Was war passiert?
Am frühen Sonntagabend ereignete sich auf der Sterkrader Fronleichnamskirmes ein tragischer Unfall: Gegen 19.20 Uhr kam ein junger Mann beim Einsammeln der Fahrchips auf einem anfahrenden Fahrgeschäft zu Fall; er erlitt schwere Verletzungen, an deren Folgen er noch am Unfallort verstarb.
In Abstimmung mit der Polizei und den Schaustellerorganisationen entschloss sich die Stadt angesichts der Schwere des Unfalls und aus Mitgefühl gegenüber den Angehörigen des 18jährigen Verunglückten, dem Sohn einer Schaustellerfamilie, den Kirmesbetrieb am Sonntagabend vorzeitig zu beenden.
Schon vorher wurden Musik und störende Beschallung abgeschaltet. Ordnungsdezernent Michael Jehn, der vor Ort einen kleinen Krisenstab einrichtete, erklärte: „Unsere Gedanken sind bei der Familie des jungen Mannes, für den ein fröhlicher Kirmestag ein so unfassbar tragisches Ende genommen hat. Ihnen gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl.
Mit dem Ziel einer geordneten Abreise unserer Besucherinnen und Besucher beenden wir die Kirmes heute mit der geordneten Räumung des Geländes.“
Am Montagmorgen wird über das weitere Vorgehen am letzten Kirmestag entschieden.
Alle Updates (1)
Update vom 12.06.2023 Fronleichnamskirmes wird fortgesetzt – Feuerwerk abgesagt
Update:
Gemeinsam mit der Familie des tödlich verunglückten junges Mannes, der gesamten Schaustellerschaft sowie den beteiligten Ordnungsbehörden hat die Stadt Oberhausen als Veranstalterin heute, 12. Juni 2023, Folgendes entschieden:
Die Kirmes beginnt wie geplant um 11 Uhr. Das ist auch ausdrücklicher Wunsch der Familie und der Vertreter der Schaustellerverbände. Während der Kirmes wird es nur gedämpfte Musik und gedrosselte Lautsprecherdurchsagen geben. Die Kirmes wird heute bereits vorzeitig um 23 Uhr beendet, auf das geplante Abschlussfeuerwerk wird verzichtet.
Um 13 Uhr feiern die Schaustellerinnen und Schausteller in der Propsteikirche St. Clemens gemeinsam eine Andacht. Aus Rücksicht auf eine Privatsphäre wird darum gebeten, keine Bild- und Tonaufnahmen zu machen.
Ordnungsdezernent Michael Jehn: „Es war eine schwere Entscheidung darüber zu fällen, ob wir die Kirmes fortsetzen oder nicht. Natürlich haben wir auch darüber mit der Familie des Verstorbenen ausführlich gesprochen. Sie hat uns gegenüber erklärt, dass es ausdrücklicher Wille und Wunsch des Familienrats sei, den Kirmestag stattfinden zu lassen. Mir war es wichtig, den Wunsch der Familie bei der Entscheidung zu respektieren.“