Heroes City XXL: Erweiterung
Der niederländische Schausteller Zuidema erweitert das größte Funhouse der Benelux-Länder um einen ordentlichen Bereich…

Quellen
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 30.09.2024, 08:51 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Der niederländische Schausteller Zuidema erweitert das größte Funhouse der Benelux-Länder um einen ordentlichen Bereich…

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 30.09.2024, 08:51 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Tödlicher Unfall am »Olympia-Looping« auf dem Oktoberfestgelände: Ein Arbeiter wurde während eines Testlaufs der Bahn von einem Zug erfasst und starb.
Auf dem Münchner Oktoberfest hat sich offenbar ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet, das berichtet unter anderem der Bayerische Rundfunk. Ein 20-Jähriger sei bei einer Probefahrt einer Achterbahn auf der Theresienwiese von einer Gondel bei voller Fahrt getroffen worden, teilte die Feuerwehr in der bayerischen Landeshauptstadt am Montag mit.
Der junge Mann sei schwer verletzt unter den Schienen der Bahn liegen geblieben. Bereits nach wenigen Minuten seien Rettungskräfte vor Ort gewesen und hätten mit seiner Behandlung begonnen. Doch bereits im Rettungswagen musste er reanimiert werden und kam unter laufender Herzdruckmassage in den Schockraum einer Klinik. Dort sei er aber seinen schweren Verletzungen erlegen, erklärte die Feuerwehr.
Ein Kriseninterventionsteam war vor Ort, die Polizei ermittelt.
Das 189. Oktoberfest startet am kommenden Samstag. Es ist das größte Volksfest der Welt, innerhalb von gut zwei Wochen werden mehr als sechs Millionen Besucher erwartet.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 16.09.2024, 21:39 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Nachdem Verkauf der Achterbahn Feuer + Eis an Rieger, hat der Schaustellerbetrieb Roland Barth mit Dr. Archibald eine neue Attraktion angeschafft. Hier einige Infos…

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 28.08.2024, 20:41 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Auf dem Highfield-Festival bei Leipzig hat es am Samstagabend auf einem Riesenrad gebrannt. Das Feuer brach unter dem Fahrgeschäft aus. Es gibt viele Verletzte.
Ausgelassen feiern Tausende Menschen beim Highfield-Festival bei Leipzig. Doch gegen 21 Uhr gerät das Riesenrad in Brand und plötzlich stehen zwei Gondeln lichterloh in Flammen.
Das Feuer ist nach Angaben des Betreibers beim Fahrgastwechsel ausgebrochen.
„Meine Mitarbeiter sagten mir, dass keine Menschen in der Gondel saßen, als das Feuer ausbrach.“ sagte Sebastian Hannstein, der Betreiber des Riesenrads.
Er sei schockiert und fassungslos. „Seit Generationen betreibt meine Familie Riesenräder. So etwas ist noch nie passiert“, betonte er.
Eine Katastrophe bleibt aus, weil die Menschen im Riesenrad rechtzeitig das Fahrgeschäft verlassen können. Aber es gibt zahlreiche Verletzte. 16 Menschen müssen laut Angaben der Polizei aber in Krankenhäusern behandelt werden, darunter vier mit Brandverletzungen und eine Person mit einer Sturzverletzung.
Einige Verletzte, darunter Ersthelfer und mindestens vier Polizeibeamte, sollten dabei auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht werden. Insgesamt sind es 65 Menschen, die bei dem Vorfall ärztlich versorgt werden mussten. Die gute Nachricht: Keiner wird lebensgefährlich verletzt.
Seine Mitarbeiter hätten geistesgegenwärtig reagiert, als sie die Flammen sahen, erläuterte Hannstein. „Sie haben das Riesenrad beschleunigt und so die Evakuierung der anderen Gondeln beschleunigt.“ Wie viele Menschen beim Ausbruch des Feuers in den anderen Gondeln saßen, konnte der Betreiber nicht sagen.
Einer ersten Einschätzung der Ermittler zufolge brach das Feuer unter dem Riesenrad aus. Dort geriet Material „auf bisher nicht bekannte Art und Weise“ in Brand und griff dann auf eine Gondel über.
Zunächst geriet eine der Gondeln in Brand, dann griff das Feuer auf die zweite über. Beide Gondeln seien komplett ausgebrannt, schilderte ein dpa-Reporter vor Ort.
Festivalbesucher Guido aus Köln berichtete, das Riesenrad sei plötzlich schneller gefahren. Die brennenden Gondeln hätten dann ganz oben gestanden, schildert der 58-Jährige.
Nach und nach seien dann die Menschen vom Riesenrad geholt worden, berichten Anwesende. Ein Feuerwehrsprecher sagte etwa eine halbe Stunde nach Beginn des Feuers der dpa, die Lage sei inzwischen unter Kontrolle.
Nach Angaben des Betreibers ist das Riesenrad 38 Meter hoch und hat 24 Gondeln. „Das Fahrgerät ist sieben Jahre alt. Das ist kein Alter für ein Riesenrad. Ich habe eines das ist 30 Jahre alt.“
Das Festival am Störmthaler See, ein großes Rock- und Popfestival mit rund 30.000 Besuchern, wurde zunächst unterbrochen. Etwa eine Stunde nach dem Ausbruch des Feuers gab es gegen 22 Uhr dann auf der Bühne eine Durchsage an die Besucher, dass es den Betroffenen gut gehe.
In der Durchsage hieß es auch, das Festival solle um 22:30 Uhr mit einem Auftritt von Cro fortgesetzt werden. Gegen 23 Uhr ging das Programm dann tatsächlich weiter.
Ricky, der aus dem Harz zum Festival anreiste, zeigte sich nach dem Brand zunächst unschlüssig, ob die Konzerte weitergehen sollten. Der 27-Jährige sprach von einer gedrückten Stimmung. Er lobte jedoch die Veranstalter für ihr Vorgehen: „Es gab klare Ansagen und wir wussten, was passiert ist.“ Auch Bastian aus Leipzig schilderte, die Rettungskräfte seien schnell vor Ort gewesen.
Die 40-jährige Stephanie aus dem sächsischen Werdau war besonders geschockt. Sie war nach eigenen Angaben nur wenige Minuten, bevor der Brand ausbrach, noch selbst auf dem Riesenrad. „Wir haben irgendwie Plastik gerochen und dachten, das kommt vom Zeltplatz“, schilderte sie. Als sie dann die Flammen an den Gondeln sah, konnte sie es kaum glauben.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 20.08.2024, 09:50 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Das Resümee der Cranger Kirmes, dem größten Volksfest in Nordrhein-Westfalen, fiel für Organisatoren, Hilfs- und Rettungskräfte sowie Schausteller am Sonntagmittag etwa zwölf Stunden vor dem Ende sehr erfreulich aus. Kirmesdezernent Dr. Frank Burbulla zog dieses Fazit: „Wir hatten eine Cranger Kirmes mit einer gelassenen, sommerlichen und entspannten Stimmung. Die Menschen sehnen sich nach solchen Veranstaltungen. In Erinnerung bleiben werden die gute und reibungslose Eröffnungsfeier, der stimmungsvolle Festumzug und die Stimmung während der gesamten Kirmes.“
Dass das Volksfest am Rhein-Herne-Kanal ein Zuschauermagnet ist und bleibt, zeigt diese Zahl: „Wir haben eine bemerkenswerte Gästezahl. Bis zum Sonntagabend um 24 Uhr erwarten wir etwa 4,2 Millionen Besucher. Damit sind wir als Veranstalter ausgesprochen zufrieden. Es war eine ausgesprochen schöne Kirmes“, so Burbulla. Ein besonderer Dank gelte den Anwohnenden, die „ihre Kirmes einfach mitfeiern“. Der Kirmesdezernent ging am Sonntag auch auf einen Kritikpunkt der Anwohner ein, die in den vergangenen elf Tagen Hubschrauber-Rundflüge über dem Kirmesplatz, die in Herten starteten und kein Angebot der Cranger Kirmes waren, kritisierten: „Wir werden darüber mit den zuständigen Behörden sprechen und appellieren, das Format der Flüge – insbesondere Zeiten und Routen – zu prüfen.“
„Die Organisation lief nahezu perfekt. Wir sind rundum zufrieden“, freute sich Kirmes-Chef Werner Friedhoff, in Herne Leiter des Fachbereichs Öffentliche Ordnung. Die Kirmes-Silhouette mit den drei von Weitem sichtbaren Türmen der Hochfahrgeschäfte „Look“, „Hangover“ und „Jules Verne-Tower“ habe einen überragenden Eindruck gemacht. „Schön war, dass die Fahrgeschäfte wieder stärker besucht waren, nachdem in den Vorjahren der Trend stärker zur Nutzung des Gastronomieangebots gegangen ist“, schilderte Friedhoff einen Eindruck des Veranstalters. Hervorzuheben sei die sehr gleichmäßige Auslastung auf dem elf Hektar großen Kirmesgelände. So sei es auch am Wochenende in den Abendstunden kaum zu wirklichen Stauungen auf dem Platz gekommen.
Polizei, Feuerwehr und DRK kamen am Sonntagmittag ebenfalls zu einer positiven Schlussrechnung. „Wir hatten bisher an den zehn Tagen 654 Hilfeleistungen. Damit lagen wir auf dem Niveau wie vor der Pandemie“, berichtete Benedikt Harting, Wachleiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Er sprach von einer „super Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben, insbesondere allen Einsatzkräften, die bei uns ausschließlich aus Ehrenamtlichen bestehen“.
Herauszustellen sei, dass lediglich drei vermisste Personen wieder mit ihren Angehörigen in Verbindung gebracht werden mussten, darunter nur ein Kind. In diesem Jahr wurden die Kinderarmbänder, auf die die Telefonnummer der Eltern geschrieben werden kann, verstärkt nachgefragt.
Die Feuerwehr erlebte eine ruhige Kirmes: „Wir hatten nur einen kleinen Brandeinsatz auf dem Platz an einer Elektrounterverteilung. Dazu kamen zwei technische Hilfeleistungen, darunter ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Rathaus-/Heidstraße“, so Brandamtmann Dennis Metzner von der Berufsfeuerwehr Herne. Weniger froh stimmte ihn das Verhalten einiger weniger Kirmesbesucher: „Leider haben wir bei einzelnen Personen gemerkt, dass die Hemmschwelle gegenüber Einsatzkräften, die Hilfe leisten, gesunken ist. Es hat zwar keine Übergriffe gegeben, aber verbale Entgleisungen.“ Dabei betonte er, dass die Einsatzkräfte gute Absichten haben und ihre Hilfe allen zugutekomme. „Unsere Kräfte aus Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr haben rund um die Kirmes 3.000 Stunden geleistet“, so Metzner.
Die Polizei reihte sich in die positive Bilanz der elf Cranger Tage ein. Insgesamt kam es bis Sonntagmittag um 11 Uhr zu 156 Polizeieinsätzen. Die meisten Einsätze waren Körperverletzungen (43), sie bewegten sich aber wie die Eigentumsdelikte (12), so die Pressestelle der Polizei Bochum „auf konstant niedrigem Niveau“. Bis Sonntagmittag sank die Zahl der Verkehrsunfälle im Kirmesumfeld im Vergleich zum Vorjahr leicht, die Zahl der Vermisstenfälle (13) verringerte sich sogar deutlich um nahezu 50 Prozent. 71 Strafanzeigen wurden in diesem Jahr geschrieben. Auch hier führten Körperverletzungen und Schlägereien die Statistik an (30), gefolgt von Diebstählen (12). 92 Platzverweise wurden in den vergangenen Tagen ausgesprochen – davon allein 67 am Freitagabend, 9. August. Elf Personen wurden in Gewahrsam genommen, dazu gab es vier Festnahmen. Ein Großteil der Einsätze spielte sich an den beiden Kirmes-Wochenenden ab. Zum Beispiel am frühen Samstagmorgen (10. August) nach dem Ende der Kirmes, als es auf der Dorstener Straße um 2.25 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen kam. Dabei wurde ein 47-jähriger Mann aus Bottrop durch einen Messerstich verletzt. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht, die Ermittlungen dauern an.
Bei den Schaustellern herrschte in diesem Jahr Hochstimmung, auch ihr Fazit fiel überaus positiv aus. Die Verbundenheit untereinander und mit den Crangern sei riesengroß. „Crange ist Liebe, Crange ist Heimat. Die Menschen fühlen sich mit ihrer Kirmes verbunden. Wir Schausteller kommen gerne, es gibt kurze Wege zwischen uns und den Organisatoren, und wir finden für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr“, fasste Timo Lichte, Vorsitzender der Herner Schaustellervereinigung, den besonderen Charakter der Cranger Kirmes zusammen. Albert Ritter, Präsident Deutscher Schaustellerbund, stellte heraus: „Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten hier ist einzigartig. Es ist ein großes Miteinander, die Menschen hier wollen ihre Kirmes und leben sie.“ Und Patrick Arens, Präsident Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e. V., ergänzte: „Crange entwickelt sich immer mehr zu einem Fest der ganzen Region. Dazu trägt auch die verstärkte Präsenz in den sozialen Netzwerken bei. Die Stärke von Crange ist, dass diese Kirmes an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit die Menschen anzieht.“
Dem Abschlussfeuerwerk am Sonntag, 11. August, ab 22.30 Uhr steht nichts entgegen. Es dauert ebenso wie das Eröffnungsfeuerwerk am ersten Kirmesfreitag rund eine Viertelstunde. Die Cranger Kirmes 2024 endet am heutigen Sonntag um Mitternacht.
Die nächste Cranger Kirmes lädt vom 31. Juli bis zum 10. August 2025 ein. Die offizielle Eröffnung ist für Freitag (1. August) geplant.

Fliegende Menschen über dem Festplatz: Das machte in diesem Jahr der „Evolution“ möglich, eine Neuheit auf Crange, die von den Gästen besonders gut angenommen wurde.
Foto: Isabel Diekmann / Stadtmarketing Herne

Der Kirmesplatz in Crange im Licht der untergehenden Sonne. Vom 1. bis zum 10. August zählte der Veranstalter ca. 3,7 Mio. Besucherinnen und Besucher auf dem Volksfest. Die Prognose bis Sonntagabend um 24 Uhr liegt bei ca. 4,2 Mio. Gästen.
Foto: Markus Reddig / Stadtmarketing Herne

Gruß aus Crange: Die nächste Cranger Kirmes findet vom 31. Juli bis zum 10. August 2025 statt.
Foto: Björn Koch / Stadtmarketing Herne
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 11.08.2024, 21:31 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Ab in den Endspurt! Die Cranger Kirmes 2024 hat die Ziellinie (leider) schon vor Augen. Das größte Volksfest in NRW endet am Sonntag, 11. August, um Mitternacht. Die Öffnungszeiten bis dahin: Freitag, 9. August, von 13 bis 2 Uhr, Samstag, 10. August, von 13 bis 2 Uhr und am Abschlusstag (Sonntag, 11. August) von 11 bis 24 Uhr. Die Wetterpropheten sagen übrigens ein regenfreies letztes Wochenende voraus mit Temperaturen bis maximal 24 Grad – bestes Kirmeswetter also.
Einen hervorragenden Besuch mit 500.000 Gästen gab es am Sonntag, 4. August. Am gestrigen Familientag, 7. August, besuchten über 300.000 Menschen den Kirmesplatz. Der heutige Donnerstag verspricht sehr gute Besucherzahlen, schon um 15 Uhr war der Festplatz gut gefüllt.
Am Sonntag, 11. August, berichtet der Westdeutsche Rundfunk einmal mehr live vom Kirmesplatz. Unter dem Titel „Völlig losgelöst …“ begibt sich die Lokalzeit auf die Suche nach neuen und alten Superlativen und den schönen, kleinen Geschichten am Rande der Cranger Kirmes. Die Moderation der 45-minütigen Livesendung, die um 16.15 Uhr beginnt, übernimmt Janine Breuer-Kolo.
In der ARD-Mediathek ist übrigens weiterhin die Dokumentation „Megakirmes Crange – Eine Stadt steht Kopf“ abrufbar. Unser Tipp: Schon etwas älter (aus dem Jahr 2017), aber absolut sehenswert.
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 08.08.2024, 22:17 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Olympia in Paris – Kirmes in Crange! Diese beiden Großereignisse, die zurzeit parallel stattfinden, verknüpfte am Montagabend Moderator Peter Großmann bei der Veranstaltung „Treff im Zelt“ in der Cranger Festhalle. Das lag nahe, denn an der Seine geht es um Gold, Silber, Bronze – und an der Emscher ging es auch um Plätze auf dem Treppchen. Denn beim Festumzug am ersten Kirmessamstag kürte eine vierköpfige Jury in den Kategorien „Fußgruppen“ und „Mottowagen“ die kreativsten Ideen. Die Ehrung der Sieger und Platzierten, alle kletterten im Umzugs-Ornat auf die Bühne, übernahm Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, der Medaillen durch Urkunden ersetzte und zudem eine stattliche Prämie auszahlte. Der einzige Unterschied zu den Olympischen Spielen: In Paris gibt es auch Verlierer – in Wanne-Eickel nicht, denn alle Teilnehmenden des Festumzuges vereint der Spaß und die Gemeinschaft.
Die Stadt Herne hatte die Teilnahme am Festumzug kräftig aufgewertet, um die ehrenamtliche Arbeit und den damit verbundenen Zeitaufwand beim Wagenbau oder bei der Kostümierung einer Fußgruppe angemessen zu honorieren. Beide Sieger erhielten je 500, die Zweitplatzierten je 350 und die Drittplatzierten je 200 Euro. Zum Vergleich: Das Preisgeld lag bisher bei 200 (Platz 1), 150 (Platz 2) und 100 Euro (Platz 3). Woher denn dieses Geld in einer finanziell klammen Kommune käme, fragte Peter Großmann, bekannt aus dem ARD-Morgenmagazin, den Oberbürgermeister, der augenzwinkernd antwortete: „Ich bin danach im Rhein-Herne-Kanal getaucht.“ Hier die Sieger und Platzierten des Festumzuges: Fußgruppen: 1. Bürger-Schützen-Verein (BSV) Holthausen 1857; 2. Südlichter aus Herne-Süd, 3. Schwimm-Verein Neptun Herne. Mottowagen: 1. Melzer Seniorendienst mbH; 2. „Laubenpieper on Tour“; 3. Reitsportgemeinschaft Herne-Börnig. Ebenfalls geehrt wurden die Sieger im Cranger Kirmes-Cup des SV Sodingen. Hier standen die Fußballer des DSC Wanne-Eickel ganz oben auf dem Treppchen und erhielten dafür ein Scheck über 3.000 Euro.
„Treff im Zelt – Vereinsabend“ ist in jedem Jahr ein Dankeschön der Stadt an die unzähligen Ehrenamtlichen in Herne und Wanne-Eickel. Diese freiwillige und zumeist soziale Arbeit bestimmte auch das Beiprogramm in der gut gefüllten Cranger Festhalle. So stellte der Herner Familiencircus Schnick-Schnack gleich mehrere seiner Artisten vor, die ihre Manege kurzerhand auf die enge Festzelt-Bühne verlegten und dort akrobatische Rock ’n’ Roll-Stuhlgymnastik, schwindelige Jonglage oder ausbalanciertes Einradfahren präsentierten. Ebenfalls mit dabei war die Mädchenband „Sunny Sunshine“ vom Verein Sunrise-Ruhr, die ihr Lied „1000 Sterne für Herne“ a-capella sangen. 1.000 Sterne stehen für 1.000 gute Taten, die der Verein bis Ende des Jahres für Bürgerinnen und Bürger aus Herne und Wanne-Eickel tun möchte.
Ebenfalls für einen guten Zweck trat der Herner Arzt Dr. Anton Preißig in die Pedalen – und zwar von Venedig bis nach Herne. Jeder der ca. 1.150 Kilometer von der Adria an die Emscher wurde gesponsert – nach Angaben des Mediziners, der zehn Tage unterwegs war, sind so 15.000 Euro zusammengekommen. Diese Summe soll für die ambulant-palliative Betreuung im Herner Verein „Vielfalt“ eingesetzt werden. Nach solch eine Menge Ehrenamt und freiwilligem Engagement endete der gesellige Abend mit einer Portion Musik einer ABBA-Coverband.


Hernes OB Dr. Frank Dudda mit dem SV Neptun (Bild links) sowie dem BSV Holthausen (Bild rechts) bei der Siegerehrung. Mit dabei: Moderator Peter Großmann (Bild rechts, ganz links).

Gut gefüllt war das Cranger Festzelt am Montagabend beim „Treff im Zelt“.

Im Rahmenprogramm traten u. a. Artisten vom Familiencircus Schnick-Schnack auf.
Fotos: Stadt Herne / Daniel Djan
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 08.08.2024, 09:44 Uhr auf freizeitparkcheck.de
„Familientag“ auf der Familienkirmes: Am Mittwoch, 7. August, bieten auf der Cranger Kirmes alle 50 Fahr- und Laufgeschäfte sowie die Imbiss- und Ausschankbetriebe ihren kleinen und großen Gästen mindestens eine Vergünstigung an. Diese Regelung gilt am gesamten Kirmestag von 13 Uhr bis um Mitternacht, der Besuch des Volksfestes am Rhein-Herne-Kanal wird dadurch etwas preisgünstiger. Noch eine gute Nachricht für die ganze Familie: Kirmes-Meteorologe Bernhard Mühr kündigt für Mittwoch einen ab der Mittagszeit regenfreien Tag mit Sonne und Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad an.
Jede der rund 500 Schausteller auf dem größten Volksfest in NRW hat sich, so das Stadtmarketing Her-ne, vertraglich verpflichtet, zum „Familientag“ mindestens ein Angebot preiswerter als an den anderen zehn Kirmestagen anzubieten. Ein Beispiel: Der Biergarten serviert seinen Gästen ein bestimmtes Getränk zum reduzierten Preis, die knackige Bratwurst dazu kostet den normalen Preis. Die Schausteller präsentieren ihr jeweiliges „Familientag-Schnäppchen“ auf extra angefertigten und gut erkennbaren Hinweisschildern an ihren Fahrgeschäften, Ausschankbetrieben oder Losbuden. Solch ein Hinweisschild hängt zum Beispiel am Souvenir- und Infostand am Cranger Tor: Dort wird der beliebte Plüsch-Fritz preiswerter angeboten. Wichtig: Die Crangetaler der Schlemmer- und Fahrpässe können am „Familientag“ als Zahlungsmittel nicht genutzt werden.

Die Familienkirmes Crange lockt am „Familientag“ (7. August) mit reduzierten Preisen.
Archivfoto: Stadtmarketing Herne / Isabel Diekmann
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 06.08.2024, 18:48 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Größtes Volksfest in NRW wurde am Freitag offiziell eröffnet. Hernes OB Dr. Frank Dudda: „Wir erwarten über vier Millionen Gäste. Das wird eine Power-Kirmes“
Die Sonne lacht über Crange! Nach einem etwas verregneten Donnerstag herrschte am Freitag eitel Sonnenschein. Am Himmel und im Festzelt, wo Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda um 14.33 Uhr mit den magischen Worten „Piel op no Crange“ die 540. Cranger Kirmes in Herne hochoffiziell er-öffnete. Unterstützt wurde er dabei von Mona Neubauer, stellvertretende Ministerpräsidentin des Lan-des NRW. Beim Rummel am Rhein-Herne-Kanal ist es Tradition, dass am ersten Freitag im August die offizielle Eröffnung gefeiert wird. Die Karussells drehten sich bereits am Donnerstag (1. August) ab 13 Uhr, gut 125.000 Besucher zählte der Veranstalter trotz des Regens.
Über 2.000 Besucher in der Cranger Festhalle ließen sich am Freitag ganz schnell von der besonderen Crange-Atmosphäre anstecken. Frank Dudda nannte „seine“ Kirmes in Anlehnung an den „Bochum“-Kulthit von Herbert Grönemeyer „Crange, Du Königin im Revier“, sprach von „Menschlichkeit, Herzlichkeit, Zusammenhalt und einem unendlichen Feiervergnügen, das die Bürger hier im Ruhrgebiet haben“, und wagte eine Prognose: „Wir erwarten über vier Millionen Gäste. Ich bin sicher, dass es eine Power-Kirmes wird. Ich freue mich auf die zehn Kirmestage, die jetzt vor uns liegen. Machen wir das Beste daraus!“
Mit Frauen-Power ging es weiter. Mona Neubauer, nach eigenen Angaben zum fünften Mal in Folge Gast der Cranger Kirmes-Eröffnung, hatte das Festzelt sofort im Griff: „Hallo Crange! Schön, dass ich hier sein darf. NRW ist das Land der Volksfeste. Fast jede Stadt hat einen eigenen Rummel – aber Crange ist für mich die ehrlichste Kirmes“, lobte die NRW-Wirtschaftsministerin. Als Dank, sicher nicht nur für die schönen Worte, erhielt die Ministerin den Cranger Ehren-Pin, den ihr Hernes Oberbürgermeister verlieh und dafür gleich mit zwei Küsschen belohnt wurde.
Ob es daran lag, dass Frank Dudda anschließend einen persönlichen Rekord aufstellte? Begleitet von rhythmischem Klatschen der Festzelt-Gäste gelang ihm der traditionelle Fassanstich in nur zwei Schlägen – Rekord! Hernes OB strahlte übers ganze Gesicht, er wirkte wie befreit. Kraftvoll rief er, begleitet von Konfettiregen und Böllerschüssen, den Satz „Piel op no Crange“ in die Menge – und überließ dann nach Böller-schüssen und Konfettiregen der zweiten Powerfrau die Regie.
Zu wummernden Bässen, die eher an Rammstein denn an eine Schlager-Queen erinnerten, sprang Vanessa Mai auf die Zeltbühne und bewies sofort, dass sie „Festzelt kann“. Mit einem Bierkrug in der Hand stimmte sie das obligatorische „Ein Prosit an …“, kurz darauf standen die Zeltgäste bei Party-Klassikern wie „Ohne Dich schlaf’ ich heute Nacht nicht ein“ und „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ auf den Bänken oder wag-ten den ersten Discofox. Mit ihrem Hit „Ich sterb’ für dich“ verabschiedete sie sich nach 40 Minuten Power-Musik – die Zugabe überließ sie ihrer Band.
Am morgigen Samstag, 3. August, folgt bereits der nächste Höhepunkt im Programm der Cranger Kirmes 2024. Ab 10.30 Uhr werden zum Festumzug mit ca. 4.000 Teilnehmenden am Straßenrand zwischen den Stadtteilen Eickel und Crange ca. 120.000 Schaulustige erwartet.




Autor: Stefan · erstmals veröffentlicht am 05.08.2024, 09:43 Uhr auf freizeitparkcheck.de
Beim traditionellen Festumzug der Cranger Kirmes wurde das Team des BSV Holthausen zum zweiten Mal in Folge zur kreativsten Fußgruppe gekürt. Bei den Mottowagen überzeugte der Festwagen des Melzer Seniorendienstes die Jury. Rund 100.000 Schaulustige sahen einen nach Angaben des Veranstalters friedlichen Umzug ohne Zwischenfälle.
Auf den etwa vier Kilometer langen Weg von Eickel nach Crange machten sich am Samstag pünktlich um 10.30 Uhr 87 Festwagen, vier Festwagen mit Fußgruppen sowie 14 Fuß- und neun Musikgruppen (insgesamt 114 Gruppen). Ein besonderer Hingucker: Beim Baukauer Turnclub 1879 e. V. legten rund zehn Teilnehmer die Distanz auf Einrädern zurück. Der Prunkwagen der amtierenden NRW-Kirmeskönigin Pauline I., die Rosen verschenkte, führte den Zug samt Schaustellerpräsident Albert Ritter (DSB) an. Viele Gruppen griffen den diesjährigen Slogan der Cranger Kirmes auf: Größer als Du denkst! Der BSV Holsterhausen kam zu der überraschenden Erkenntnis: „Cranger Kirmes. Größer als Du gedacht. Auf dem Kopf stehend wirkt sie noch größer in ihrer Pracht.“ „Für uns ist Crange nicht nur größer, sondern riesiger“, stellte die Reitsportgemeinschaft Herne-Börnig fest.
Entlang der Strecke kam es vor der Tribüne lediglich zu zwei Lücken. „Dann ist denen wahrscheinlich der Sprit ausgegangen“, so der Kommentar des Moderators Oliver Grabowski, der eine nachfolgende Gruppe vermisste. Sonst geriet der Zug nicht ins Stocken und es gab „keine besonderen Vorkommnisse“, so Zugleiter Michael Torkowski. „Wohin man auch schaute, gut gelaunte Menschen, die singen, tanzen und die Strecke in eine bunte Partymeile verwandeln“, resümiert Torkowski. Musikalisch lebte die mitreißende EM-Choreo der niederländischen Fußballfans zum Party-Hit der Snollebollekes wieder auf. Gleich mehrfach wurden das Steigerlied und der Mond von Wanne-Eickel (Friedel Hensch und die Cyprys) angestimmt. Der Malle-Party-Hit „Der Zug hat keine Bremse“ trug vielleicht ein wenig dazu bei, dass bereits um 13.20 Uhr der letzte Festwagen den Kirmesplatz erreichte. „Dort hat sich der Festumzug reibungslos und ohne Stau aufgelöst“, so Torkowski, der auch die gute Zusammenarbeit mit der Polizei hervorhob. Für die notwendigen Absperrungen an der Strecke sorgten neben dem Team der städtischen Bauhöfe auch die Schausteller, die ihre Sattelzüge, Transporter sowie kleinen und großen Lkw in die Nebenstraßen der Hauptstraße stellten, damit für die Dauer des Umzuges kein Pkw den Weg des „Cranger Lindwurmes“ kreuzen konnte. Zum ersten Mal begleitete der WDR den Umzug für das tagesaktuelle Fernsehprogramm.
Beim Schaulaufen vor der Tribüne am Buschmannshof stellte Hans Peter Karpinski, Vorsitzender des Herner Stadtsportbundes, nach der Reihe „seine Sportler“ vor – die Zugdauer betrug etwa 95 Minuten. Bei Einfallsreichtum, Kreativität und Herzblutfaktor zeigten sich die Vereine und Organisationen bunt und vielfältig. Die vierköpfige Jury mit Willi Parpalioni (Schausteller), Carsten Sußmann (Vorstand Entsorgung Herne), Lars Dorobeck (Abteilungsleiter Kommunaler Ordnungsdienst-Verkehrsüberwachung) und Jochen Schübel (Pressebüro Cranger Kirmes) nahm alle genau unter die Lupe wählte die attraktivsten und originellsten Festwagen und Fußgruppen aus.
Nach Abwägung der Leistung und Beratung fiel die Wahl bei den Festwagen auf den MBH Melzer Seniorendienst, die ihren Wagen in eine sommerliche Strandparty verwandelten. Platz 2 belegten die „Laubenpieper on Tour“, die sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbesserten. Die Reitsportgemeinschaft Herne Börnig schaffte es in diesem Jahr mit dem dritten Platz ebenfalls wieder aufs Treppchen.
Bei den Fußgruppen schaffte das Team des BSV Holthausen 1857 eine kleine Sensation. In ihren Kostümen schien die Gruppe die Strecke auf Händen zu laufen. Beindruckt vergab die Jury zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz. Erneut auf dem zweiten Platz schafften es die Südlichter, der dritte Platz ging an den SV Neptun.
Für die Sieger bei den Festwagen und Fußgruppen wurde das Preisgeld kräftig aufgewertet. Beide Sieger erhalten je 500, die Zweitplatzierten je 350 und die Drittplatzierten je 200 Euro. Die Übergabe des „Kirmesgeldes“ an die drei originellsten Festwagen und Fußgruppen findet am Montag, 5. August, ab 19 Uhr im Rahmen der Veranstaltung „Treff im Zelt“ in der Cranger Festhalle statt. Peter Großmann, Sportmoderator im ARD-Morgenmagazin, führt durch das bunte Programm des Abends, der gleichzeitig ein Dankeschön an rund 1.000 Ehrenamtliche in Herne und Wanne-Eickel ist.
Bildquelle: Stadtmarketing Herne, Isabel Diekmann



Autor: Stefan · erstmals veröffentlicht am 05.08.2024, 09:39 Uhr auf freizeitparkcheck.de