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Serengeti-Park nimmt Löwen Rudel , aus der Slowakei auf

Vor wenigen Wochen erreichte ein verzweifelter Hilferuf aus dem privaten Tierpark „Resort Lipova“ in der Slowakei den Serengeti-Park Hodenhagen. Dem kleinen Park wurde aufgrund neuer gesetzlicher Regelung zur Haltung von Raubtieren, eben jene nicht weiter genehmigt. Die Behörden setzten eine vierwöchige Frist, ein neues Zuhause für die Löwen zu finden. Sollte das nicht erfolgreich geschehen, müssten die Tiere eingeschläfert werden.

Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks, reagierte sofort! „Dass diesen majestätischen Tieren die Einschläferung drohte, hat mich tief berührt. Es ist an uns Menschen, Tiere zu schützen! Für mich war es keine Frage, dass das Leben der Löwen, deren Art auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet eingestuft ist, in jedem Fall gerettet werden muss!“, betont Dr. Sepe.  „Bei diesem Rudel handelt es sich um die besonders seltenen Etosha-Löwen. Nur fünf Zoologische Einrichtungen in ganz Europa halten Tiere dieser Unterart. Da wir uns seit Jahrzehnten für den Erhalt bedrohter Arten engagieren, sehen wir es als unsere Pflicht, diesen einmaligen und besonderen Löwen das Leben zu schenken!“

Da der Serengeti-Park über die nötigen Platzverhältnisse verfügt, hat er kurzerhand beschlossen, das Löwenrudel zu retten. Umgehend machten sich Mitarbeiter an die Arbeit, einen kurzfristigen Transport für den Löwenkater und seine vier Weibchen zu organisieren. Keine leichte Aufgabe!

Am Dienstag (30.03.22) war es dann endlich so weit: Der Transporter mit den fünf Raubtieren an Bord erreichte nach einer langen Reise die Tore der Serengeti in der Lüneburger Heide. Die gesamte Reise, vom Verladen in der Slowakei bis zur Ankunft und Endladung im Löwenhaus in Hodenhagen, erfolge mit dem Team von Crossborder Animal Service, einem international renommierten und zuverlässigen Partner für Tiertransporte.

Nacheinander wurden die Transportkisten der Löwen an den Durchgang zum Löwenhaus gestellt. Als der Schieber geöffnet wurde, verhielten sich die Tiere doch sehr unterschiedlich. Einige der Raubkatzen waren zunächst skeptisch und brauchten einen Moment, um die ersten Schritte in die neue Umgebung zu machen. Andere stürmten sofort los.  Der Moment, ihre neuen Schützlinge – den stattlichen Kater Samson (5 Jahre) und die Katzen Zafira (6 Jahre), Thalia, Aglaya und Eufra (alle 5 Jahre) –  zu sehen, war für die Hodenhagener Raubtierpfleger ein ganz besonderes Erlebnis. Die Tiere waren sichtlich angestrengt und legten sich relativ schnell nach der ersten Erkundung ihrer neuen Umgebung ab. Über Nacht blieben sie jeweils einzeln in Boxen im Löwenhaus, um sich zu erholen. Im Laufe der Eingewöhnung, werden sie zuerst im Löwenhaus wieder vereint. Die Tierpfleger sowie die Veterinärin des Parks werden das Rudel einige Tage beobachten, um ihre Charaktere kennenzulernen und sicherzustellen, dass es allen gut geht.

„Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter, die sich in den letzten Wochen unermüdlich für die Rettung der Löwen engagiert haben!“, erklärt Dr. Sepe. „Wir sind alle zutiefst erleichtert, dass diese wirklich ungewöhnliche Aktion so schnell und reibungslos verlaufen ist und die Tiere wohlbehalten bei uns sind. Wir freuen uns, diesen wunderschönen Tieren nun in einer artgerechten Haltung ein neues und sicheres Zuhause geben zu können!“, erklärt Parkinhaber Dr. Sepe.

Wenn alles weiterhin so gut klappt, wird das neue Löwenrudel bereits in wenigen Tagen im Vorgehege für Gäste bei der Fahrt durch den Park zu sehen sein.

Autor: FloTargaryen · erstmals veröffentlicht am 31.03.2022, 15:05 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Serengeti-Park Hodenhagen übernimmt Airbus A310 10+23 von der Bundeswehr

Letzte Landung des geschichtsträchtigen A310 10+23 am Freitag in Hannover

Nach 30 Jahren im Dienst der deutschen Luftwaffe, ging der Airbus A310 mit der taktischen Kennung 10+23 (der bis Ende 2020 noch den Taufnahmen „Kurt Schumacher“ trug) am 3. September auf seinen letzten Flug – die Überführung von Köln nach Hannover. Durch den kurzfristigen Evakuierungseinsatz aus Afghanistan, konnten die ursprünglich geplanten Feierlichkeiten zur Außerdienststellung nicht stattfinden.   Bei seiner nun letzten Landung wurde der Airbus von der Flughafenfeuerwehr Hannover feierlich mit einem Wasserspalier empfangen. Jetzt geht er in den Besitz des Serengeti-Parks über.  

Der Serengeti-Park Hodenhagen hat in dem Aussonderungsverfahren für den Luftwaffen-Airbus mit seinem Nachnutzungskonzept überzeugt und den Zuschlag erhalten, dem ehrwürdigen Flieger seine Altersruhestätte zu bieten. So soll der Airbus in seiner äußeren Form als Flugzeug erhalten bleiben und innen zu einem Restaurant umgebaut werden. Er bekommt eine neue Lackierung und wird mit Terrassen umbaut. So wird er am Rande der Masai-Mara-Freianlage stehen und Gästen während des Essens den Blick auf Giraffen, Antilopen und viele mehr ermöglichen. Geplant ist die Eröffnung des Restaurants für Sommer 2022. 

„Wir freuen uns über diese einmalige Möglichkeit, unseren Gästen eine neue und besondere Attraktion zu bieten. Dass gerade dieser Airbus mit seiner würdigen Geschichte, der neben Truppentransporten auch humanitäre Hilfsleistungen unterstützt und Menschen sicher aus Krisengebieten ausgeflogen hat, nun zu uns kommt ehrt uns sehr.“, so Serengeti-Park Inhaber Dr. Fabrizio Sepe.

79 Tonnen Leergewicht und knapp 47 Meter Länge: Eine Spezialtransport als Mammutaufgabe

Die nächste große Herausforderung in diesem Projekt ist es, den 79 Tonnen schweren Airbus auf dem Landweg von Hannover nach Hodenhagen zu transportieren. Die letzten 50 Kilometer der Reise werden die wohl aufwändigsten und zeitgleich langsamsten, die der Flieger je gemacht hat. Mit nur 5 km/h wird sich der mehrteilige Spezialtransport den Weg durch die niedersächsischen Dörfer bahnen. Lediglich Heckleitwerk, Fahrwerk und Hauptflügel werden demontiert. Der Rumpf wird für den Transport in einem Stück bleiben, das eine Länge von knapp 47 Metern und einen Durchmesser von 5,64 Metern hat – eine Mammutaufgabe für alle beteiligten Unternehmen.

Der A310 10+23 war an den Brennpunkten der Welt im Einsatz

Die Geschichte des A310 10+23 begann 1988 in Toulouse als sich der damalige bayerische Ministerpräsident und Airbus-Aufsichtsratschef Franz Josef Strauß in der Firmenzentrale des europäischen Flugzeugbauers mit dem Generaldirektor der staatlichen DDR-Fluggesellschaft Interflug Klaus Henkes traf, um einen Ost-West-Handel abzuschließen. Die DDR erhielt als erster Ostblock-Staat drei Airbus A310.  

Im Herbst 1989, kurz vor dem Mauerfall, wurde der letzte der drei A310 nach Berlin-Schönefeld geliefert und erhielt die Kennung DDR-ABC. Nach dem Ender der DDR wurde die defizitäre Interflug liquidiert und stellte im April 1991 den Flugbetrieb ein. Die Airbus-Flugzeuge A310 wurden an den Leasinggeber zurückgegeben und von diesem an die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung verkauft. So kam die DDR-ABC in den Dienst der Luftwaffe und erhielt dort sein heutiges Kennzeichen 10+23 und den Taufnamen „Kurt Schumacher“. 

Im Dienst der Bundeswehr war der Flieger als Truppentransporter an den Brennpunkten der Welt im Einsatz. Er brachte Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan, Helfer mit medizinischem Gerät und Hilfsgütern in Krisenregionen oder holte Bürgerkriegs-Opfer aus Jordanien nach Deutschland. Mit dem A310 10+23 wurden Hilfstransporte in den brasilianischen Teil des Amazonas geflogen.  

Zum Beginn der Corona-Pandemie brachte er im Frühjahr 2020 10.000 Schutzanzüge nach Wuhan und evakuierte auf dem Rückflug 100 deutsche Staatsbürger und 24 Menschen andere Nationalitäten aus der Region. Im März 2021 flog die Luftwaffe mit dem 10+23 insgesamt 80 Beatmungsgeräte aus Beständen des Bundesgesundheitsministeriums nach Manaus in Brasilien. 

Am 20. August 2021 hat mit dem 10+23 der erste Evakuierungsflug von Schutzpersonen aus Afghanistan nach Deutschland stattgefunden. 158 afghanische Ortskräfte und Familienangehörige landeten an Bord der Bundeswehrmaschine sicher in Hannover. Die Evakuierungsmission war der letzte Kriseneinsatz der A310 10+23.

Quellen

  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 03.09.2021, 14:54 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Der Serengeti-Park startet am 11.05.21 in die Saison

Zunächst durfte der Park am 08. März nur seine Tierparkbereiche Serengeti-Safari und Dschungel-Safari öffnen. Mit der nun folgenden Öffnung des Freizeitparks heißt es: Jetzt beginnt die Saison 2021!

„Wir freuen uns sehr, Menschen und vor allem vielen Kindern eine Freizeitbeschäftigung anbieten zu können, die in der aktuell schwierigen Lage endlich wieder eine schöne Ablenkung und auch einen kleinen Teil Normalität ermöglicht! ‚Endlich was erleben‘ heißt es bei uns, wenn Familien auf Safari gehen, um Natur und Tiere zu genießen.  Wir blicken positiv in die Zukunft und freuen uns auf all unsere Gäste, die uns ‚mit Abstand‘ natürlich die liebsten sind! Wir legen großen Wert auf die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucher und Mitarbeiter. Dementsprechend haben wir die Zeit genutzt, um unsere Hygienekonzepte stetig anzupassen. Bei uns können sich Menschen wohl und sicher fühlen – so geht Safari heute!“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber des Serengeti-Parks.

Lediglich die Türen der Lodges müssen vorerst noch geschlossen bleiben. Aber auch hier ist ein Licht am Horizont zu sehen: Am  22. Mai werden die ersten Übernachtungsgäste, die einen Wohnsitz in Niedersachsen haben, im Serengeti-Park begrüßt!

Bis morgen früh wird weiter mit Hochdruck an der Umsetzung der erst am Sonntag (07.05.) von der Landesregierung Niedersachsen bekanntgemachten neuen Corona-Verordnung gearbeitet. Eine Übersicht der für den Park aktuell geltenden Regelungen wird in den nächsten Stunden hier online gestellt werden:https://www.serengeti-park.de/coronavirus/

Der Park bittet alle Besucher, sich vor ihrem Besuch dort tagesaktuell dort zu informieren!

Auch in dieser Saison gibt es wieder viele spannende Neuheiten zu entdecken und erleben! 

Der Park begrüßt gleich vier neue und besondere Tierarten.

Sie alle sind in ihren Anlagen rund um den Victoria-See während des Spaziergangs durch die Dschungel-Safari zu beobachten.

Besonders beliebt sind die neuen Präriehunde. Sie sehen aus wie kleine Murmeltiere, bellen ähnlich wie Hunde und gehören zur Gattung der Hörnchen. Die eifrigen Nager in ihrer Kolonie zu beobachten ist ein riesen Spaß!

Besonders im Aussehen: Schafe mit gleich vier beeindruckend geformten Hörnern oder sehr großen, aufrechtstehenden Ohren und Hühner mit Fransenfedern, die aussehen wie ein Fell. Wer sich das nicht vorstellen kann, sollte sich gleich auf den Weg in den Serengeti-Park machen. Hier leben jetzt Jakobschafe, Border-Leicester-Schafe und Seidenhühner in der Dschungel-Safari

Die kräftigen Hörner sind das typische Merkmal für die Jakobschafe. Beide Geschlechter tragen Hörner, deren Anzahl kann zwischen zwei und sechs Hörner variieren. Am häufigsten gibt es Schafe mit vier Hörnern.

Das Border Leicester Schaf gehört zu den sogenannten großrahmigen Schafrassen und kann bis zu 140 kg schwer werden. Zu den typischen Merkmalen der Rasse, gehört der ungewollte breite Kopf und die nach oben abstehenden, langen Ohren, die an ein Kaninchen erinnern.

Seidenhühner gehören zu den kleineren Hühnerrassen und sind vor allem bei Hobbyzüchtern aufgrund ihrer besonders flauschig anmutenden Optik sehr beliebt. Die ersten Informationen über das Seidenhuhn gelangten durch die Reiseberichte von Marco Polo nach Europa. Zu dieser Zeit wurde das Seidenhuhn auf Jahrmärkten zur Schau gestellt. Die Behauptung, es sei eine Kreuzung zwischen Huhn und Kaninchen, machten es zu einem wertvollen Schauobjekt für die Schausteller.

Die neue Achterbahn-Vielfalt lässt von klein bis groß keine Wünsche offen!

In der Abenteuer-Safari hat der Park sein Achterbahn-Angebot erweitert. In diesem Jahr ist wirklich für jeden der richtige Ride dabei!

Neben dem Safari-Blitz, der größten mobilen Indoor-Achterbahn der Welt, und der nashornstarken Familienachterbahn Batukai-Racer gibt es ganz neu den Safari-Blitz-Kids – einen echten Spinning-Coaster für die Jüngsten!

Mutige Abenteuer ab vier Jahren können im Safari-Blitz-Kids auf eine aufregende Fahrt gehen. Genau wie im großen Vorbild Safari-Blitz sind die Gondel einzeln gelagert und drehen sich während der Fahrt 360 Grad um die eigene Achse. Auf dem Rundkurs, der bis zu sechs Meter Höhe erreicht, schafft es der Flitzer auf bis zu 15 km/h. Spaß und Action für Kids sind garantiert!

Doppeldecker-Lodges – Das Übernachtungserlebnis für große Familien!

Das Abenteuer im Serengeti-Park endet bekanntlich nicht mit dem Sonnenuntergang. Seit knapp vierzehn Jahren gibt es bereits Möglichkeiten im Park zu übernachten. Im Laufe der Jahre wurde das bei Gästen sehr beliebte Lodge-Angebot stetig und abwechslungsreich erweitert. Von familienfreundlichen Safari-Lodges, über afrikanische Lehmhäuser, komfortabel eingerichtete Zelte bis zum absoluten Outdoorfeeling im Pick-Up-Truck mit Campingkabine – in den inzwischen über 900 Betten findet garantiert jeder Abenteurer den passenden Schlafplatz.

Zur Saison 2021 können Gäste jetzt auch im vollausgestatteten Doppeldecker in Afrika übernachten – und das gleich um die Ecke im Norden von Deutschland!

„Aufgrund der aktuellen Lage wird sich das Reiseverhalten vieler Familien sicherlich verändern. Wir sind positiv gestimmt und sehen darin für den Inlandstourismus und gerade auch unsere Region große Chancen. Mit den neuen Lodges bieten wir eine weitere einmalige Übernachtungsmöglichkeit. Einem erlebnisreichen und vor allem sicheren Urlaub für die ganze Familie steht bei uns nichts im Wege!“, so Dr. Sepe.

Für die neuen Lodges wurden einige der inzwischen schon fast zum Markenzeichen des Parks gewordenen Doppeldecker-Busse zu mobilen Camping-Fahrzeugen umgebaut. Sie bieten acht komfortable Schlafplätze in vier Räumen. Große Familien oder Gruppen können im Doppeldecker die Nacht im Wild-Areal Südliches Afrika umgeben von Zebras, Watussis, Straußen und Antilopen verbringen und den Sonnenaufgang mitten in der Wildnis erleben.

Quellen

  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 10.05.2021, 16:32 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Europas erstes Breitmaulnashornbaby 2021 ist im Serengeti-Park geboren

Nach knapp 1,5 Jahren Tragzeit war es in der Nacht zu Sonntag (31.01.2021) endlich soweit: Breitmaulnashornkuh Uzuri hat im Serengeti-Park Hodenhagen ein Jungtier geboren und damit für die bisher beste Nachricht des neuen Jahres im Park gesorgt!

Uzuri (*27.06.2005) ist eine erfahrene Mutter. Sie hat bereits 2011, 2013 und 2017 jeweils ein Kalb geboren und erfolgreich aufgezogen. Ihr jüngster Nachwuchs ist ein gesundes und sehr munteres Weibchen. Es war bei seiner Geburt geschätzt 40-45 Zentimeter hoch und 30-35 Kilogramm schwer. Uzuri umsorgt die Kleine sehr entspannt und liebevoll. Vater des Kalbs ist der 27-jährige Breitmaulnashornbulle Martin.

Der Nashornnachwuchs ist die 49. Geburt eines Breitmaulnashorns in Hodenhagen seit der Gründung des Serengeti-Parks im Jahr 1974. Dank seiner weitläufigen Flächen und der naturnahen und artgerechten Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern überhaupt vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet höhere Geburtenraten.

Der Serengeti-Park freut sich sehr über den Nachwuchs. „Uzuri hat uns zum Start des neuen Jahres ein bewegendes Ereignis geschenkt! Nach unserem Kenntnisstand ist es sogar die erste Breitmaulnashorngeburt in Europa in diesem Jahr. So munter und positiv wie das kleine Mädchen das Leben begrüßt, versuchen auch wir hier im Park der kommenden Saison mit Hoffnung entgegen zu schauen.“, erklärt der Inhaber und Geschäftsführer des Parks, Dr. Fabrizio Sepe. „Wir sind stolz auf die Erfolge unserer Breitmaulnashorn-Zucht. Da die südlichen Breitmaulnashörner auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft sind, freuen wir uns natürlich besonders über die Geburt eines gesunden und kräftigen Jungtieres.“

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen südlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum simum)am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten und um die genetische Diversität zu erhalten. Aktuell gibt es mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn. Fast 99% der Population leben in nur vier afrikanischen Ländern: Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia.

Das Breitmaulnashorn ist das zweitgrößte Landsäugetier nach dem Elefanten. Es weist eine Kopfrumpflänge bis zu vier Metern und eine Schulterhöhe bis zu zwei Metern auf. Einzelne Tiere erreichen ein Gewicht von 3500 Kilogramm. Die Tragzeit bei Nashörnern beträgt rund 18 Monate. Die normale Trabgeschwindigkeit liegt bei etwa 15 bis 30 km/h, beim Angriff oder auf der Flucht können sie im Galopp auch 40 km/h erreichen.

Nach der erfolgreichen Entbindung steht Nashornmutter Uzuri nun eine weitere große Aufgabe bevor: Nashornbabys werden knapp ein Jahr von ihren Müttern gesäugt und nehmen dabei pro Tag gut 20 Liter Muttermilch zu sich.

Ein großes Dankeschön!

Um seine Fans einzubeziehen, hat sich der Park entschieden eine Namensgebungsaktion für das Nashornmädchen zu starten. „Wir haben im vergangenen Jahr vor ungeahnten Herausforderungen gestanden und wurden dabei von unseren Fans und Besuchern immer unterstützt. Wir haben viel Hilfe und Zuspruch erfahren. Dafür möchten wir uns bedanken und sind schon sehr gespannt auf Namensvorschläge.“, so Dr. Sepe.

Fotoquelle: Serengeti-Park Hodenhagen

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  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 03.02.2021, 21:01 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Jerusalema Dance Challenge im Serengeti-Park

Hoffnung und gute Laune aus Südafrika findet ihren Weg um die ganze Welt – Natürlich ist auch das Stück Afrika mitten in der Lüneburger Heide dabei!

Mit seinem Song „Jerusalema“ begeistert der Südafrikaner DJ Master KG, mit bürgerlichem Namen Kgaogelo Moagi, derzeit Millionen Menschen weltweit. In dem Lied geht es um einen spirituellen Ort, an dem die Menschen Frieden finden und keine Sorgen mehr haben. In „Jerusalema“ gibt es nur fröhliche Menschen.

Besonders in diesem Jahr mit seinen besonderen Herausforderungen sind hoffnungsstiftende Botschaften sehr wichtig. Das möchte auch der Serengeti-Park unterstützen und hat sich an der internationalen Dance Challenge beteiligt. Zusammen mit den Maskottchen Leo und Karsten tanzen Mitarbeiter, um diesen ganz besonderen „Gute-Laune-Gruß“ an alle Menschen in der Region sowie Fans des Parks in aller Welt zu schicken.

Beim Zuschauen muss man einfach lächeln und mitwippen: https://www.youtube.com/watch?v=Gl8PT72i4U4

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  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 23.10.2020, 13:35 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Elefantastische Familienzusammenführung im Serengeti-Park

Am 11. August 2020 haben die Afrikanischen Elefanten Panya und ihr Sohn Ayo aus dem Zoo Halle den Serengeti-Park

Hier lebt die 35-jährige Elefantenkuh Bibi seit November 2017 erfolgreich in die Herde integriert. „Bibi ist ein durchweg umgänglicher und offener, aber durchaus sensibler Elefant. Für Bibi wird die Zusammenkunft mit den beiden Neuankömmlingen ein ganz besonderer Moment, denn sie ist die Mutter von Panya (13) und Oma von Ayo (4). Das Familientrio hat sich seit Bibis Umzug zu uns vor knapp drei Jahren nicht mehr gesehen.“, erklärt Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe.

Die Zusammenführung von Mutter, Tochter und Enkel bildet nun eine so genannte Matrilinie (Mutterlinie). Im natürlichen Sozialsystem der Elefanten bleiben Töchter lebenslang bei ihren Müttern. Jede Mutterfamilie bildet eine enge Gruppe und mehrere Familiengruppen können sich zu größeren Herden zusammenschließen.

Die Familienzusammenführung wird wissenschaftlich begleitet, um die Wiedersehensfreude zu dokumentieren und zu erforschen, wie und woran sich die Elefanten erkennen und wie sie dann miteinander kommunizieren.In Hodenhagen werden die drei auf der Elefantenanlage zusammen mit dem Mutter-Tochter-Paar Veri und Nelly, sowie der Kuh Umtali in einer Herde leben.

„Bis die gesamte Herde zusammen zu sehen sein wird, müssen wir unsere Gäste aber noch um ein wenig Geduld bitten.“, erklärt Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe. Zunächst werden die Elefantengruppen langsam aneinander gewöhnt und bleiben in räumlicher Trennung, die nach und nach verringert wird. Unterstützt werden sie dabei von den Tierpflegern. So waren vor Beginn der Reise Pfleger aus Hodenhagen in Halle zu Gast, um Panya und Ayo kennenzulernen. In den ersten Tagen in Hodenhagen bekommen die beiden Neulinge Hilfe von ihnen vertrauten Pflegern aus Halle.

„Wir freuen uns, dass der Transport der Tiere reibungslos verlaufen ist und danken den Kollegen aus Halle für ihre tatkräftige Unterstützung bei diesem gewichtigen Umzug!“, so Sepe.

erreicht.

Das Foto stellte uns der Serengeti-Park zur Vefügung. Es wurde vom Zoo Halle aufgenommen.

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  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 17.08.2020, 14:53 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Avacon übergibt eine großzügige Spende an die Serengeti-Park Stiftung

Am Montag, den 20.07.2020 übergab der regionale Netzbetreiber Avacon, vertreten durch den Kommunalreferenten Johannes Schlemermeyer, in Hodenhagen einen Spendenscheck über 2.000 Euro an den Vorsitzenden des Stiftungsbeirats, Dr. Fabrizio Sepe.

„Die Themen Natur- und Umweltschutz sind für uns als regionaler Netzbetreiber ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit und liegt uns sehr am Herzen. Hierzu zählt selbstverständlich auch der Schutz von heimischen Tier- und Pflanzenarten.“, erklärt Schlemermeyer. Aktuell engagiere sich Avacon bereits in verschiedenen Bienen- und Vogelschutzprojekten. „Mit dem Projekt ‚Fledermäuse – Jäger der Nacht‘ möchten wir unsere Unterstützung für die Tierwelt erweitern und der Serengeti-Park Stiftung bei ihrer wichtigen Arbeit zur Seite stehen. Einen besonderen Stellenwert hat neben dem Schutz dieser faszinierenden Tiere auch die Einbindung von Schulklassen in dieses Projekt. Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an den Umwelt- und Artenschutz möchten wir ebenfalls unterstützen.“

Der Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Dr. Fabrizio Sepe, bedankt sich bei der Avacon AG und lobt das Engagement des Unternehmens. „Wir sind dankbar für jeden Beitrag, der uns bei der Arbeit der Stiftung hilft! Mit dieser großzügigen Spende können wir einen großen Schritt in die Zukunft machen und ein spannendes Projekt zum Schutz bedrohter Arten voranbringen.“, so Sepe.

„Fledermäuse – Jäger der Nacht“, so heißt das Artenschutzprojekt der Stiftung, dem die Spende zu Gute kommen wird. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, von denen allein 19 in Niedersachsen und Bremen vertreten sind. Fledermäuse bewohnen unsere Welt seit über 50 Millionen Jahren. Heute ist diese Unterordnung der Fledertiere stark bedroht. Vor allen die Intensivierung der Landwirtschaft und der damit verbundene Rückgang an Insekten haben vielen Fledermausarten die Nahrungsgrundlage genommen. Durch den Verlust der Nahrung ist die Populationsgröße vieler Arten eingebrochen. Aber auch der Mangel an geeigneten Quartieren, verschärft die Situation für die Fledermäuse. Vier der in Deutschland vorkommenden Arten sind bereits vom Aussterben bedroht.

Die Serengeti-Park Stiftung engagiert sich mit Hilfe der Unterstützung von Avacon im Schutz dieser bedrohten Tiere. Einige Fledermausarten, wie der Große Abendsegler, die Zwergfledermaus oder die Rauhautfledermaus beziehen künstliche Ersatzquartiere. Durch das Anbringen von Fledermauskästen erhöht die Serengeti-Park Stiftung die Verfügbarkeit ausreichender Sommerquartiere, in denen die Fledermäuse am Tage schlafen und ihre Jungtiere aufziehen können.

Regelmäßig besucht die Serengeti-Park Stiftung Schulklassen, um mit ihnen über den Schutz dieser Tiere zu sprechen. Die Kinder erfahren anhand unterschiedlicher Anschauungsmaterialien wie Fledermäuse fliegen, wo sich während des Tages verstecken, was sie fressen und noch viele andere spannende Sachen aus dem Leben der Jäger der Nacht. Anschließend werden gemeinsam Fledermauskästen aufgehangen. Umweltbildung ist ein wichtiger Bestandteil des Artenschutzes, da die Menschen nur bereit sind sich für das zu engagieren was sie kennen und fasziniert.

Hintergrund zur Serengeti-Park Stiftung:

Die Serengeti-Park Stiftung wurde im Juni 2011 auf Initiative des Serengeti-Parks ins Leben gerufen. Mit der Arbeit der Stiftung soll den langjährigen Bemühungen des Parks im Bereich des Artenschutzes eine breitere Basis geben werden. „Aufgabe der Stiftung ist die Förderung des Naturschutzes und Umweltschutzes sowie des Tierschutzes.“ (Satzung). Mit nachhaltigen Projekten im regionalen und globalen Rahmen sollen bedrohte Arten und seltene Nutztierrassen erhalten bleiben, sowie die Natur – und damit die Lebensgrundlagen für Menschen und Tiere – geschützt werden. Informationen zur Stiftung und ihren Projekten finden Sie unter www.serengeti-park-stiftung.de

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  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 21.07.2020, 10:24 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Eizellenentnahme bei Breitmaulnashörnern im Serengeti-Park

Um ein Aussterben von Tierarten wie dem Nördlichen Breitmaulnashorn zu verhindern, entwickelt das BioRescue-Konsortium Methoden und Ansätze für den Artenschutz weiter. Wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die Grundlagenforschung in Kooperation mit zoologischen Einrichtungen. Diese Partnerschaft ermöglichte es dem BioRescue-Team auch zu Zeiten der Corona-Pandemie weiterzuarbeiten. Am 26. Mai 2020 wurden der Südlichen Breitmaulnashornkuh „Makena“ im Serengeti-Park in Hodenhagen Eizellen entnommen, anschließend im Avantea-Labor in Italien befruchtet und vier lebensfähige Embryos erzeugt. Dies war der bisher erfolgreichste Einsatz des Teams und nährt die Hoffnung, dass die fortschrittlichen Methoden der assistierten Reproduktion (aART) soweit ausgereift sind, dass sie in naher Zukunft dem Nördlichen Breitmaulnashorn das Überleben sichern können.

Probleme bei der natürlichen Reproduktion sind oft ein wichtiger Faktor beim Rückgang von Wildtierbeständen, in freier Wildbahn wie in menschlicher Obhut. Daher sind Techniken und Methoden der assistierten Reproduktion von entscheidender Bedeutung für wissenschaftsbasierten Artenschutz. Das Nördliche Breitmaulnashorn ist aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage, fortzubestehen – beide noch verbliebenen lebenden Tiere sind Weibchen. Um die Art dennoch zu erhalten, wurde den beiden Eizellen entnommen, die im Labor mit zuvor eingefrorenem Sperma von bereits verstorbenen Bullen befruchtet wurden. Die erzeugten Embryos sollen in Leihmütter – verwandte Südliche Breitmaulnashörner – eingesetzt werden, damit auf diese ein Nördliches Breitmaulnashorn geboren wird.

Auch bei südlichen Breitmaulnashörnern gibt es Reproduktionsprobleme, sodass die Grundlagenforschung für diese komplizierten Methoden und Techniken als win-win-Situation für südliche und nördliche Breitmaulnashörner durchgeführt werden kann. Dafür ist die Kooperation mit zoologischen Einrichtungen essenziell: Am 26. Mai 2020 entnahm Prof. Dr. Hildebrandt mit seinem Team im Serengeti-Park in Hodenhagen der
siebenjährigen Südlichen Breitmaulnashornkuh „Makena“ 12 Eizellen. Dies ist ermöglicht worden, da durch die Corona-Pandemie ein geeigneter Partner für Makena nicht in den Zoo transportiert werden konnte. Im Anschluss wurden die entnommenen Eizellen im Avantea-Labor in Italien gereift, bei sieben von ihnen war die Befruchtung mit Sperma eines Südlichen Nashornbullen aus dem Zoo Salzburg erfolgreich. Es entwickelten sich vier Embryos, die nun in Flüssigstickstoff konserviert sind. Dies ist der bislang erfolgreichste Einsatz bei diesem Vorgehen.

Durch die Beschränkung des internationalen Reiseverkehrs musste das BioRescue-Team eine für Mai geplante Prozedur in Kenia verschieben. Sie soll nachgeholt werden, sobald es die Umstände erlauben. BioRescue ist ein internationales Konsortium aus Forschungseinrichtungen, zoologischen Gärten und Artenschutzorganisationen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, fortschrittliche Methoden der assistierten Reproduktion (aART) und Stammzell-assoziierte Techniken (SCAT) weiterzuentwickeln und sofort als neue wissenschaftsbasierte Interventionen im Artenschutz einzusetzen. Das Konsortium wird geleitet von Prof. Dr. Thomas Hildebrandt, Leiter der Abteilung Reproduktionsmanagement am Leibniz-IZW. Weitere Konsortialpartner sind das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das AVANTEA Laboratory of Reproductive Technologies, der Safari Park Dvůr Králové, die Universita degli studi di Padua sowie Kyushu University. BioRescue wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Statements

Prof. Dr. Thomas Hildebrandt, Leiter der Abteilung Reproduktionsmanagement am Leibniz-IZW und Leiter des BioRescue-Konsortiums:

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unsere Forschungsaktivitäten zur Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns nach dem COVID-19 Lockdown wieder aufnehmen konnten und dass wir im Serengeti-Park Hodenhagen einen so kompetenten Partner gefunden haben. Mit dem jetzigen Ergebnis hat sich unser Optimismus zur erfolgreichen Rettung des praktisch ausgestorbenen Nördlichen Breitmaulnashorns weiter verstärkt.“

Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer der Serengeti-Park Hodenhagen GmbH:

„Artenschutz ist für uns eine zentrale Aufgabe. 1996 gelang uns mit unserem Bullen Kai in Namibia die weltweit erste Auswilderung eines in Europa geborenen Breitmaulnashorns. Der Natur etwas zurückzugeben war auch für mich persönlich ein sehr bewegender Moment. Umso stolzer bin ich heute, dass wir mit unserer Makena einen wertvollen Beitrag für das BioRescue-Projekt leisten können. Ich bin zuversichtlich, dass wir langfristig mit unseren gemeinsamen Anstrengungen vielen Arten auf diesem Planeten eine Zukunft sichern können!“

Prof. Cesare Galli, Leiter des Avantea Laboratory:

„Wir freuen uns, dass die internationalen Aktivitäten nach der Pandemie wieder aufgenommen wurden und wir zusätzliche Embryonen erzeugen konnten. Sie werden entscheidend sein, um unseren nächsten wichtigsten Meilenstein zu erreichen: die Herstellung einer Schwangerschaft nach dem Transfer eines kryokonservierten Embryos. Dieser Schritt bei südlichen Breitmaulnashörnern ist essenziell, wenn wir die wenigen und wertvollen Embryonen der nördlichen Breitmaulnashörner transferieren wollen, die wir bisher erzeugt haben und in Zukunft erzeugen werden. Die Prozeduren im Labor sind jetzt gut etabliert und reproduzierbar. Um mit dem Embryotransfer den nächsten Meilenstein zu erreichen werden wir die Unterstützung der Nashorn-Community benötigen, da wir nicht wissen, wie lange es dauern wird, bis wir diesen letzten Aspekt der Technologie beherrschen.“

Jan Stejskal, Direktor für Kommunikation und internationale Projekte des Safari Park Dvůr Králové und Koordinator der internationalen Schutzbemühungen des Nördlichen Breitmaulnashorns:

„Alle Methoden und Protokolle, die wir heute in Kenia zur Rettung des nördlichen Breitmaulnashorns einsetzen, wurden dank der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und europäischen Zoos entwickelt. Die Ergebnisse aus Hodenhagen sind sehr vielversprechend und zeigen, dass Forschung, die Tieren in menschlicher Obhut hilft, auch für die Rettung von Arten in freier Wildbahn von Nutzen sein kann. Wir glauben, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse, die durch die Arbeit mit Südlichen Breitmaulnashornweibchen in europäischen Zoos gewonnen wurden, in absehbarer Zeit zu einer erfolgreichen Schwangerschaft mit einem reinen Nördlichen Breitmaulnashorn-Embryo des in Kenia führen werden.“

Quellen

  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 18.06.2020, 10:57 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Der Serengeti-Park weitet seine Öffnung weiter aus

Der ursprünglich für den 28. März geplante Saisonstart fiel aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aus. In der am 9. Mai ermöglichten Teilöffnung (hierüber berichteten wir ebenfalls) konnte der Park zunächst nur die Serengeti-Safari (Teil des Tierparks) für die Durchfahrt mit privaten PKW öffnen. Nachdem die erste Woche der schrittweisen Öffnung erfolgreich verlaufen ist und alle notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sind, könnt Ihr ab dem 16. Mai weitere Teile des Parks begehen und Angebote nutzen.

In der Abenteuer-Safari, dem Freizeitpark, sind Spielplätze, Kioske und Souvenirshops sowie die Ausstellungen Jurassic-Safari und Eiszeit-Safari wieder geöffnet. Hier kann nun endlich auch eines der neuen Highlights der Saison präsentiert werden: Tiere der Zukunft – Der beeindruckende Blick in die Zukunft des Tierreichs!

Nachdem sich die Jurassic-Safari und die Eiszeit-Safari im Park sehr großer Beliebtheit erfreuen, wird die Zeitreise der Evolution erweitert. Was früher war wissen wir – doch was wird die Zukunft bringen? Die neue Ausstellung wagt einen beeindruckenden Blick in die Zukunft des Tierreichs.

Wie werden wohl die Lebewesen auf unserem Planeten in mehreren Millionen Jahren aussehen? Tiere passen sich im Laufe der Zeit den wechselnden Umweltbedingungen an.

Der Serengeti-Park zeigt beeindruckende Kreaturen in Lebensgröße, wie sie in ferner Zukunft hier leben können!

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem britischen Paläontologen und Evolutionsforscher Dougal Dixon auf den Grundlagen seiner Forschungen und Theorien erarbeitet.

Die 15 Hektar große Dschungel-Safari, in der verschiedene Affenarten leben, kann wieder zu Fuß begangen werden. Die Primaten sind über schmale Wasserläufe hinweg ohne Gitterbarrieren zu beobachten. Allerdings bleiben die begehbaren Gehege, in denen der direkte Kontakt zwischen Mensch und Tier möglich ist, zunächst noch geschlossen.

In der Serengeti-Safari sind die Sibirischen Tiger als weitere Neuheit der Saison zu sehen! Diese Unterart des Tigers gilt als die größte lebende Katze der Erde. Im Gegensatz zu seinen tropischen Verwandten bewohnt diese Tigerart kalte Klimate. Ursprünglich lebten die Tiger in einem riesigen Gebiet im Amur-Becken und angrenzenden Regionen zwischen dem Baikalsee im Westen und dem Japanischen Meer im Osten. Das heutige Verbreitungsgebiet ist durch die massive Einflussnahme des Menschen nur noch etwa 200.000 Quadratkilometer groß. Die letzten Sibirischen Tiger gibt es nur noch im Osten Russlands und im angrenzenden Nordosten Chinas.

Massive Bejagung der Tiger und ihrer Beutetiere sowie die großflächige Zerstörung ihres Lebensraumes minimierten die Tigerpopulation in den 1940er Jahren auf etwa 30 bis 40 Individuen. Durch intensive Schutzmaßnahmen ist es gelungen, den Wildbestand inzwischen auf etwa 500 Tiere zu erhöhen.

Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN ist der Sibirische Tiger als „stark gefährdet“ eingestuft.

„Wir freuen uns, dass Menschen bei uns diese majestätischen Tiere beobachten können. Arterhalt ist eine der zentralen Aufgaben von Zoologischen Gärten – ebenso wie der Bildungsauftrag. Wir möchten alle unsere Gäste auf die Bedrohung dieser besonderen Tiere aufmerksam machen und hoffen, dass sie die bei uns gewonnene Begeisterung für ein harmonischen Miteinander von Mensch und Tier weitergeben. Jeder Einzelne kann alleine schon durch ein angepasstes Konsumverhalten einen Beitrag zum Artenschutz leisten!“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks.

Neben der neuen Tierart gibt es aber noch viel weitere neue Serengeti-Bewohner zu sehen! So toben zwei kleine Zebra-Jungtiere durch das Wild-Areal Südliches Afrika und im Wild-Areal Südamerika lernt der kleine Klammeraffe Milan das Klettern und beobachtet neugierig die Parkbesucher.

Aufmerksame Gäste können noch viel mehr niedliche Tierkinder entdecken: Es gibt unter anderem Nachwuchs bei den Weißnacken-Moorantilopen, Tarpanen, Bisons, Impalas, Nyalas, Axishirschen, Guanakos und Zebus.

Weitere Teilöffnungen und Hinweise im Überblick:

In der Serengeti-Safari sind unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen wieder geführte Touren im Doppeldeckerbus möglich. Auf der 10 Kilometer langen Reise, die etwa eine Stunde dauert, erfahrt Ihr viele unterhaltsame und spannende Informationen über die Tiere des Parks.

Der Fußweg ins Elfenbeintal wird geöffnet, so könnt Ihr wieder zu Fuß zu den Afrikanischen Elefanten und dem Pinselohrschwein-Paar Ronja & Rüdiger gelangen und diese in aller Ruhe beobachten.

Fahrgeschäfte, Streichel-Safari sowie Übernachtungsmöglichkeiten bleiben weiterhin geschlossen.  Aufgrund des eingeschränkten Angebotes, gelten weiterhin reduzierte Tageseintrittspreise!

Der Park bittet Euch vor Eurem Besuch über die aktuellen Regelungen zu informieren!  Diese können tagesaktuell verändert werden. Alle Informationen zur Öffnung und Auflagen gibt’s hier: https://www.serengeti-park.de/coronavirus/

Quellen

  • Pressemitteilung Serengeti-Park

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 14.05.2020, 14:11 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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