Wie unsere Freunde von Themepark Magic berichten wird im Phantasialand seit einiger Zeit am Rande der Themenbereiche Mexico und Klugheim gearbeitet. Dazu gehören Arbeiten an allen möglichen neuen Themenfassaden und neue Felsarbeiten. Es sieht auch so aus, als ob ein oder mehrere neue Hospitality-Points eingerichtet werden, unter anderem mit möglichen neuen Aussichtspunkten auf den Intamin Launch Coaster Taron. Wie immer ist das Phantasialand mit Informationen zu diesem Bauprojekt sparsam.
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Update vom 24.10.2024 Neue Bilder zu diesem Projekt
Freunde, Familie und Kollegen trauern um den Bornheimer Musiker James Smith. Er starb im Alter von 58 Jahren nach einer Herz-Operation. Sein Sohn James Smith jr. schreibt auf Facebook: „Er war ein liebevoller Vater, ein loyaler Kollege und ein guter Freund.“ Der in Brenig lebende Jens Streifling (58) von den Höhnern ist geschockt, wie er dem General-Anzeiger erzählte: „Vor zwei Wochen traf ich James beim Bäcker. Er sah erschreckend dünn aus. Als ich ihn darauf ansprach, meinte er, er habe eine schwere Herz-OP hinter sich, jetzt gehe es ihm aber besser. Er sei froh, das alles überstanden zu haben.“
Das Dauer-Engagement bei „Fantissima“ war nur ein berufliches Standbein. Daneben gab James Smith Gesangsunterricht und trat bei Gospel-Konzerten auf. Aus diesen geistlichen Liedern schöpfte er seine Kraft und seinen Glauben, wie er im November 2023 in einem großen GA-Interview erzählte: „Der Song ‚Oh Happy Day‘ überbringt mir die reine Freude und motiviert mich für den ganzen Tag.“
Mit dem Lied verband Smith noch eine weitere Erinnerung: Als junger Mann lernte er den Autor und Komponisten des Welthits, Edwin Hawkins, persönlich kennen. Smith: „Er war der ‚Godfather‘ für mich. Von ihm habe ich eine ganze Menge gelernt. Das hatte großen Einfluss auf mich und mein Leben.“
Seit Jahrzehnten beglückt die Attraktion im Phantasialand Freizeitpark-Fans aus aller Welt. Medienberichte legen seit Wochen nahe, dass sie für immer geschlossen bleiben soll. Jetzt äußert sich der Park zu den Gerüchten und verrät, wie es mit der Kult-Bahn weitergehen soll.
Emotionaler Aufruhr um legendäres Fahrgeschäft
Seit 43 Jahren gehört die „Geister-Rikscha“ zu den bekanntesten Fahrgeschäften, die das Phantasialand in Brühl zu bieten hat. Die Grusel-Bahn ruft bei Nostalgikern große Emotionen hervor und gilt bis heute als längste Themenfahrt Europas. Die Attraktion umfasst 100 Gondeln, die stündlich Tausende Besucher durch die Katakomben des Parksektors „China Town“ befördern. In den vergangenen Wochen sorgten Medienberichte über das Aus der traditionsreichen Bahn für allerhand Reaktionen in sozialen Netzwerken. Sollte dieses Stück Freizeitparkgeschichte wirklich bald abgerissen werden? Das Phantasialand äußerte sich inzwischen zu den Gerüchten und erklärte, wie es mit der Geister-Rikscha weitergeht.
Das Statement des Vergnügungsparks dürfte Nostalgiker vorerst aufatmen lassen. Aus der Presseabteilung des Unternehmens heißt es, die Spekulationen um die Mega-Attraktion im Phantasialand hätten keine Basis. Derzeit gebe es keine Pläne, das Fahrgeschäft abzureißen. Längerfristig ausschließen konnten die Unternehmenssprecher in ihrem Statement einen Abriss jedoch nicht. Zuletzt hatten Medienberichte nahegelegt, dass die Katakomben der Geister-Rikscha bald mit einer moderneren Attraktion ausgestattet werden sollten. Grund dafür seien auch Platzprobleme, die dem Phantasialand Kopfzerbrechen bereiten. Aufgrund stockender Verhandlungen mit der örtlichen Politik kann der Park derzeit nicht wie gewünscht expandieren.
Zumindest auf absehbare Zeit können Phantasialand-Besucher die Geister-Rikscha also noch genießen.
Wie unsere Freunde von Coaster Fans & News berichten, ist Taron im Phantasialand derzeit geschlossen.
Ein Autofahrer hat es heute (27.06.2024) fertig gebracht, gegen einen Stützpfeiler vom Taron zu fahren. Es muss nun erst einmal geprüft werden, ob die Beschädigung an diesem Stützpfeiler die Statik beeinflusst. Da man keine sichere Fahrt mit Taron garantieren kann, bleibt der Multi-Launch-Coaster vorerst geschlossen.
Da Talocan weiterhin ausfällt, kann man nur hoffen, das Taron bald wieder seine Runden durch Klugheim drehen kann…
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Update vom 27.06.2024 Taron fährt wieder
+++ UPDATE +++
Taron ist wieder im Betrieb!
Offizielle Pressemitteilung der zuständigen Polizeidienststelle Polizei Rhein-Erft-Kreis:
Vier Personen bei Verkehrsunfall leicht verletzt!
Verkehrskommissariat ermittelt
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag (26. Juni) in Brühl sind eine Autofahrerin (19) sowie ihre Begleiterinnen (19, 18) und ein Begleiter (20) leicht verletzt worden. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um die Verletzten und brachten sie in ein Krankenhaus.
Laut ersten Erkenntnissen war die 19-Jährige gegen 17.30 Uhr mit ihrem Ford auf der Straße „Lenterbachsweg“ unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor sie die Kontrolle über das Auto, kam nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Zaun und kam an einem Pfeiler zum Stehen.
Polizisten nahmen den Verkehrsunfall auf. Der abfließende Verkehr von einem Parkplatz wurde über die Straße „Metzenmacherweg“ umgeleitet. Mitarbeiter eines Transportunternehmens schleppten den beschädigten Wagen ab. Die Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen.
Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, ist es bei Talocan zu einem Vorfall gekommen. Daher ist die beliebte Attraktion bis auf Weiteres geschlossen…
Hier der Bericht der Zeitung…
Seinen ersten Besuch im Phantasialand hat Daniel S. (Name von der Redaktion unkenntlich gemacht) akribisch geplant. Ganze vier Tage am Stück hat der Fan aus der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz in dem Freizeitpark in Brühl verbracht. Auf die Fahrt mit dem Suspended Top Spin Talocan hat Daniel vor seinem Aufenthalt bereits hingefiebert. Doch dabei ist es zu einem Vorfall gekommen, der den jungen Mann nachhaltig schockiert hat.
Doch ausgerechnet bei seiner Fahrt am Mittwochnachmittag (5. Juni) ist es zu einem gravierenden Zwischenfall gekommen, berichtet Daniel S. gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Bei Talocan wird eine große Gondel, in dem die insgesamt 38 Fahrgäste auf ihren Sitzplätzen nebeneinander gesichert sind, an zwei Tragarmen freischwingend in die Höhe katapultiert. Die Gondel wird ihrerseits während einer Fahrt mehrfach über Kopf gedreht, sodass sich die Fahrgäste überschlagen.
Phantasialand-Fan über Talocan-Fahrt: „Alle Leute haben wie wild gerufen, dass was nicht stimmt“
Beim Vierten dieser Überschläge habe es dann einen „Riesen-Knall“ gegeben, erinnert sich Daniel S. an seine Fahrt am Mittwoch. Das Fahrgeschäft habe anschließend komplett in sich gewackelt.
Nicht nur ihm sei das falsch vorgekommen. Auch die anderen Fahrgäste, vorwiegend seien es Schüler aus einer Gruppe gewesen, hätten sich ebenfalls erschrocken und laut geschrien. „Alle Leute haben wie wild gerufen, dass was nicht stimmt“, so Daniel.
Talocan-Vorfall auch von außen hörbar – Phantasialand zieht Notbremse
Auch sein Freund, der Talocan nicht mitgefahren ist, sondern von einem Aussichtspunkt aus zusehen wollte, merkte sofort, dass etwas passiert war. Noch auf dem Weg zu dem Aussichtspunkt hörte demnach mehrere laute Knallgeräusche und wunderte sich, was passiert war.
Das Sicherheitspersonal vom Phantasialand habe aber vorbildlich und umgehend gehandelt, hebt Daniel S. hervor. Sofort sei der Notstopp betätigt worden und der Suspended Top Spin evakuiert worden. „Wir wurden auch gefragt, ob es uns gut geht“, erinnert sich der Fahrgast.
Der ganze Bereich um das Fahrgeschäft in der Themenwelt Mexico sei anschließend komplett gesperrt und ein Sicherheitsmitarbeiter vor der Attraktion abgestellt worden.
„Durch den Schock sind wir an dem Nachmittag direkt ins Hotel zurück“, berichtet Daniel S. gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Mit dem Talocan würde ich zuerst nicht mehr fahren, obwohl ich weiß, wie sicher Fahrgeschäfte sind – vor allem in Deutschland. Aber die Erinnerungen an den Vorfall sind aktuell schon heftig. Nichtsdestotrotz werde ich Fahrgeschäfte und Achterbahnen auch in Zukunft fahren.“
Was genau eigentlich vorgefallen war und welche technischen Ursachen zu dem Zwischenfall geführt haben, ist bislang noch unklar. Das Phantasialand ließ eine Anfrage dieser Reaktion unbeantwortet.
Doch allem Anschein nach zogen die Verantwortlichen Konsequenzen: Talocan ist seit dem Vorfall am Mittwoch (5. Juni) offenbar geschlossen. Zumindest berichten auch viele andere Besucher, in den vergangenen Tagen am Talocan vor verschlossenen Türen gestanden zu haben.
Wie gravierend die Probleme an dem beliebten Thrill-Ride sind, war aber nicht bekannt. Unbestätigten Hinweisen zufolge soll der Motor des Talocan defekt sein. Wann das Fahrgeschäft wieder öffnen kann, blieb offen
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Update vom 18.11.2024 Talocan ist wieder geöffnet
Pünktlich zur Wintertraum-Öffnung im Phantasialand ist auch der Suspended-TopSpin „Talocan“ wieder in Betrieb und steht euch damit wieder für wilde Fahrten bereit…
Update vom 22.10.2024 Talocan weiterhin geschlossen
Im Phantasialand ist der Huss Topspin Talocan immer noch geschlossen. Die Attraktion wurde Anfang Juni geschlossen, nachdem sie während einer Fahrt ungewöhnlich hin und her schwankte. Seitdem ist der Bereich komplett abgesperrt, um das Sichtfeld zu versperren. Wann die spektakuläre Attraktion wieder in Betrieb genommen werden kann, ist derzeit nicht bekannt.
Das Phantasialand startet mit mehreren Neuerungen in die neue Themenpark-Saison.
Neu im Themenbereich „Wuze Town“: „Avoras“. Wo früher die Zamperla Magic Bikes-Attraktion „Wolke’s Luftpost“ stand, wurde ein Spielbereich mit Türmen mit Kletternetzen und Rutschen gebaut.
Auch im Themenbereich „Deep in Africa“ wurde ein Kletterparcours/Spielbereich für die Kleinen errichtet. Mopti’s Monkey Depot“ ist ein Kletterparcours zwischen „Black Mamba“ und „Colorado Adventure„, in dem sich die Kinder vergnügen können, während sich die Eltern im angrenzenden Picknickbereich entspannen können.
Der Express berichtet, dass es heute bei Wartungsarbeiten zu einem tödlichen Unfall bei Taron gekommen ist…
„Das Phantasialand steht kurz vor der Wiederöffnung nach der Winterpause. Alle Vorbereitungen laufen. Dabei ist es am Montagnachmittag (25. März 2024) zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen.Das hat die Polizei Rhein-Erft-Kreis auf Nachfrage von EXPRESS.de bestätigt. Demnach ist ein Mann (†43) ums Leben gekommen. Der Unfall ist offenbar bei Wartungsarbeiten an einer Achterbahn passiert. Nach Informationen von EXPRESS.de sollen die Arbeiten an der „Taron“ stattgefunden haben.
Die Achterbahn „Taron“ zählt zu den absoluten Highlights im Phantasialand. Wie es zu dem Unglück kommen ist, ist bislang unbekannt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.“
Sobald wir weitere Informationen hierrüber haben, geben wir diese natürlich an Euch weiter…
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Update vom 02.07.2024 Nach Unfall wird gegen 2 Mitarbeiter ermittelt
Nach dem tödlichen Unfall vom 25. März 2024, bei dem ein Mitarbeiter von einem Taron Zug tödlich am Kopf verletzt wurde, ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft nun gegen zwei Phantasialand Kollegen/Mitarbeiter des Coaster Taron.
„Im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens sind Umstände bekannt geworden, die zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen zwei Mitarbeitende des Freizeitparks wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung geführt haben“, erklärt die Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft.
„Gegen zwei Beschuldigten besteht der Anfangsverdacht, Sicherheitsvorschriften zur Vermeidung von Arbeitsunfällen missachtet zu haben“ heißt es weiter.
Sollte sich der Anfangsverdacht auf menschliches Versagen erhärten, droht den beiden Mitarbeitenden eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung, die könnte bei Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.
Update vom 28.03.2024 Kein Update – Spendenaufruf der Familie
Nach dem Todesfall im Phantasialand lässt der verstorbene Mitarbeiter seine Familie in Trauer zurück. Die meldet sich nun zu Wort:
Die Angehörigen des Verstorbenen beschreiben, wie schlimm der Tod des 43-jährigen Phantasialand-Mitarbeiters für die gesamte Familie ist. Ganz besonders seine Witwe könnte nun alles verlieren.
Phantasialand-Mitarbeiter hinterlässt Familie in Trauer
Die Brüder der Witwe und Schwäger des Verstorbenen haben, nachdem sie die schreckliche Nachricht gehört haben, einen „gofundme“-Spendenaufruf gestartet. „Am 25. März 2024 änderte sich das Leben für unsere Schwester drastisch“, schreiben sie dort. „Sie muss gerade das durchleben, wovor sich jeder von uns fürchtet. Zwei Polizeibeamte steigen aus dem Streifenwagen und überbringen die schreckliche Nachricht. Sascha wird nicht mehr nach Hause kommen.“ Denn er war bei Wartungsarbeiten von der „Taron“-Achterbahn erfasst worden und gestorben. Dabei hätte er die Bahn selbst mit aufgebaut, erzählen die Angehörigen weiter. Sie sei sogar sein „Baby“ gewesen. „Jede Schraube kannte er. Mit Leidenschaft erzählte er immer voller Stolz von seiner Arbeit. Sascha brannte für seinen Beruf.“
Witwe steht vor dem Nichts
Doch jetzt lässt Sascha seine Frau, seine Tochter und eine Enkelin gemeinsam mit der ganzen Familie trauernd zurück. Und wo vorher zwei Gehälter waren, bleibt jetzt nur noch eines für die auseinandergerissene kleine Familie zurück. Und genau das könnte der Witwe nun den Boden unter den Füßen wegziehen.„Vor ein paar Jahren haben sich die damals frisch Verheirateten den Wunsch vom Eigentum verwirklicht“, merken jetzt die Brüder der Frau an. „Jedoch wurde durch die Eigentümergemeinschaft kürzlich beschlossen, dass eine Fassadendämmung ansteht, um das Haus auf einen neuen energetischen Stand zu bringen. Durch den plötzlichen Wegfall eines Einkommens sind die Kosten für die Ehefrau nicht zu händeln, sodass die Befürchtung besteht, das gemeinsam Aufgebaute zu verlieren“, sorgen sie sich um ihre Schwester.
Darum haben sie auch die Spendenaktion ins Leben gerufen. „Wir wollen mit eurer Unterstützung verhindern, dass das gemeinsam Erbaute und mit viel Liebe Eingerichtete verloren geht.“
Nun gibt es neue Informationen zum schrecklichen und tödlichen Unfall eines langjährigen Phantasialand-Mitarbeiters, der am Montag leider bei Wartungsarbeiten an Taron verstorben ist.
Nach ersten Erkenntnissen ist der Beschäftigte der technischen Abteilung des Parks gegen 15 Uhr am Montag (25.03.24) mit Wartungsarbeiten an der Achterbahn „Taron“ beschäftigt gewesen, als er durch den fahrenden Zug schwer am Kopf verletzt wurde. Das teilte die Bezirksregierung Köln, die für den Arbeitsschutz zuständige Behörde, am Dienstag mit.
Der 43-jährige Mitarbeiter starb kurz nach dem Unfall und noch vor Ort, heißt es. Die Untersuchungen der Fachleute dauern an. Man stehe zur Klärung des Unfallhergangs in engem Kontakt mit dem Phantasialand und der Polizei.
Bis zu 15 Mitarbeiter sollen den tödlichen Unfall mitangesehen haben. Sie wurden von Notfallseelsorgern betreut.
Trotz des schrecklichen Unfalls will das Phantasialand am Donnerstag (28.3.24) den Park öffnen und in die neue Saison starten. In der offiziellen Pressemitteilung des Phantasialand heißt es „Die Ursache des Arbeitsunfalls steht in keinem Zusammenhang mit der Sicherheit der Attraktion und dem Besuch des Parks“. Somit dürfte auch jedem klar sein, dass am Donnerstag auch Taron seine Runden drehen wird.
Vergangene Woche war die Region im Großraum Köln im Ausnahmezustand. Ein Wintereinbruch machte ab Mittwoch, 17. Januar, vor allem im Berufsverkehr zu schaffen, Schulen wurden geschlossen. Doch auch das Phantasialand hatte plötzlich mit ungewöhnlich viel Schnee und Eis zu kämpfen. Der Freizeitpark griff deshalb zu ungewöhnlichen Maßnahmen, wie ein Video beweist.
Das Phantasialand ist einer der wenigen Freizeitparks, die auch im Winter geöffnet bleiben. Seit ein paar Jahren gibt es sogar ein eigenes Programm für die kalten Tage. Der „Wintertraum“ bietet ein breites Programm und viele besondere Winter-Shows.
Echter Wintertraum: Mehr als zehn Zentimeter Neuschnee im Phantasialand
Künstliche Effekte wie Kunstschnee, eine Eislaufbahn und funkelnde Lichter sollen im Park eigentlich über den mangelnden Schnee hinwegtrösten. Doch für ein paar Tage waren diese Tricks für das gewisse Winter-Feeling völlig überflüssig. Der Grund war der plötzliche Wintereinbruch im Rheinland.
Mehr als zehn Zentimeter Schnee waren innerhalb kürzester Zeit gefallen. Auch der Freizeitpark in Brühl und all seine Attraktionen lagen plötzlich unter einer dicken Schneedecke. Ein echter Wintertraum im Phantasialand. Selbst für echte Fans des Freizeitparks, die seit Jahrzehnten regelmäßig zu Gast sind, war das ein ungewöhnlicher und ganz besonderer Anblick.
Was für das Auge schön anzusehen war, war jedoch mit einigen Problemen für den Freizeitpark verbunden. Der Schneefall war tatsächlich so massiv, dass einzelne Straßen und auch Parkplatzflächen nicht geräumt werden konnten.
Phantasialand nach Wintereinbruch in Ausnahmesituation
Auch manche Attraktionen mussten aufgrund der eisigen Witterung zeitweise geschlossen bleiben. Doch die Ausfälle hielten sich offenbar in Grenzen – was wohl auch an den erfinderischen Maßnahmen liegen könnte, die das Freizeitpark-Team ergriff.
Das beweist auch ein Video, das in den sozialen Netzwerken für Furore sorgt. Um die Schienen der Achterbahn vom Neuschnee und Eis zu befreien, wurde die Achterbahn „Taron“ kurzerhand als „Schneepflug“ eingesetzt.
Spektakuläres Video von Achterbahn „Taron“ als Schneepflug
Die spektakulären Aufnahmen zeigen, wie „Taron“ über die vereisten Schienen hinwegschießt und wie eine Eislok eine dichte Schneewolke hinter sich herzieht. Auch mal eine Maßnahme, um die vereisten Schienen freizubekommen.
„Hat eher was von einem Wintersport als von einem Freizeitpark“, kommentiert die Social-Media-Seite Coaster Fans & News ihren Post. „Zum Ende hin sieht es fast so aus, als ob der Zug von Taron stehen bleibt“. Mehr als 80.000 Userinnen und User sahen das Facebook-Video innerhalb weniger Stunden.
Hier einige der Kommentare unter dem Post:
„Der schnellste Schneepflug in Brühl!“
„Das nenne ich Wintertraum!“
„Heute friert bei der Fahrt alles ein… Aber EGAL!“
„Könnte hier auch den Garten frei fegen.“
„Heute durften wir mit Taron im Schnee spielen.“
„Fehlt nur noch in der ersten Reihe der Weihnachtsmann.“
Natürlich handelte es sich nur um eine Leerfahrt der Achterbahnwagen. Gäste befanden sich nicht an Bord. Doch im Anschluss durften natürlich auch Achterbahn-Fans einsteigen und eine Fahrt durch die eisige Kälte machen.
Ein Achterbahn-Abenteuer, das früher überhaupt nicht denkbar gewesen wäre. „Daran kann man sehen, wie sich die Zeit der Achterbahn-Welt verändert hat“, hebt ein User auf Facebook hervor. „Damals war es undenkbar. Damals hieß es, über Winter können Achterbahnen nicht fahren, weil es zu kalt ist.“
Wenn ihr in den Sommerferien in das Phantasialand fahren möchtet, habt ihr ab sofort bis zum 19.06.23 die Möglichkeit, günstige Tickets direkt über die Park-Homepage zu erwerben, Die Tickets gibt’s im Onlineshop mit begrenztem Kontingent. Je schneller ihr bucht, desto mehr könnt ihr sparen. Worauf wartet ihr also noch???
Nachdem die Wintersaison 2022/2023 beendet wurde, geht der Blick auf die am 01. April beginnende Sommersaison 2023. Besucher müssen sich in der kommenden Sommersaison auf höhere Preise einstellen. Der Eintritt in der vergangenen Saison kostete regulär 57 Euro, so gibt es nun außerhalb von Aktionen laut Phantasialand „gestaffelt nach Besuchstag“, also abhängig von Ferienzeiten und Wochentag, Karten zum Preis von 54 bis 61 Euro. Eine Aktion bietet der Park ab dem 02. Februar mit Aktions-Tickets ab 26 € im Phantasialand Ticket Shop.
Den freien Eintritt ins Phantasialand zum Geburtstag bietet der Park künftig nur noch bis einschließlich elf Jahre an. Bislang hatte man unabhängig vom Alter am Geburtstag freien Eintritt. Nun gilt dies nur noch für Kinder bis einschließlich elf Jahren. Damit beendet das Phantasialand eine weitere langjährige Tradition nachdem die Jahreskarten bereits abgeschafft wurden.