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Sommerrodelbahn Willingen: Alpine Coaster 2.0

Das Team der Sommerrodelbahn in Willingen baut für euch eine zweite, hochmoderne Rodelbahn…

Die Genehmigung ist da und die Bagger rollen: Bis Weihnachten entsteht im Skigebiet am Ritzhagen im nordhessischen Willingen eine neue Attraktion für euch. Die Betreiber bauen einen “Alpine Coaster 2.0”, die neuste Generation der schienengeführten Sommerrodelbahnen. Diese zweite, hochmoderne Rodelbahn ergänzt das Angebot am Erlebnisberg hervorragend, denn dann geht es das ganze Jahr und bei jedem Wetter rasant ins Tal. Und zwei Punkte verbinden sich hier perfekt: Spektakel und Sicherheit, denn das Fahrgefühl gleicht dem einer Achterbahn und die computerüberwachten Schlitten sorgen dafür, dass selbst bei Regen, Schnee und Eis keine Auffahrgefahr besteht.

Mit dem “Alpine Coaster” macht euch das Team ein schönes Weihnachtsgeschenk, denn die Bahn soll spätestens zu den Feiertagen und den Weihnachtsferien den Betrieb aufnehmen. Mit diesem tollen, zukunftsweisenden Projekt zum Ausbau des Ganzjahrestourismus in Willingen geht es gemeinsam in das Jahr 2027. Die bisherige “alte” Sommerrodelbahn feiert 2027 ihren 30. Geburtstag. Mit dem Bau 1997 wurde aus einem nebengewerblichen Skiliftbetrieb ein hauptgewerbliches Freizeitunternehmen.

Hier der Pressetext:

“Alpine Coaster 2.0” genehmigt – Ab Weihnachten geht es auf Schienen ins Tal

Willingen – Grünes Licht für die neue Sommerrodelbahn in Willingen: Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese hat gemeinsam mit dem neuen Fachdienstleiter Bauen, Bernd Berghöfer, die Baugenehmigung für die neue Sommerrodelbahn vom Typ „Alpine Coaster 2.0“ an Christoph Leyhe, Herbert und Christian Rummel vom Betrieb Gebrüder Rummel überreicht.

Mit dem neuen „Alpine Coster 2.0“ schaffen die Geschäftsführer ein weiteres Angebot in der Gemeinde Willingen, welches wetterunabhängig das ganze Jahr über von den Gästen genutzt werden kann. Karl-Friedrich Frese lobte bei der Übergabe der Genehmigung das unternehmerische Engagement: „Die klimatischen Veränderungen erfordern von den Unternehmern auch eine andere Denkweise. Es ist wichtig, sich auf Angebote auszulegen, die wetterunabhängig sind und damit eine ganzjährige Betriebszeit ermöglichen. Wir als Kreisverwaltung verstehen uns dabei als Partner, die diesen Prozess konstruktiv und gemeinschaftlich mit den Unternehmen gehen und dann eben auch feierlich die Baugenehmigung in kürzester Zeit übergeben können.“

Besonders das magnetinduktive Bremssystem macht den Einsatz der neuen Bahn bei allen Wetterlagen möglich. Auch Auffahrunfälle werden durch das Abstandsüberwachungssystem der neuen Anlage ausgeschlossen. Neben Sicherheit soll auch das Spektakel gesteigert werden, teilt der Betrieb mit: „Das Fahrgefühl, unter anderem mit zwei mehrere Meter hohen Kreiseln, wird dem einer Achterbahn nahekommen.“

Der neue „Alpine Coaster“ soll neben der bereits existierenden Sommerrodelbahn am Ritzhagen gebaut werden. Damit ergänzt er das bereits bestehende Angebot für Familien in der Tourismusgemeinde.

Im Februar, berichtet Herbert Rummel, seien sie das erste Mal mit ihrem Vorhaben an den Fachdienst Bauen herangetreten. Die Baugenehmigung wurde somit innerhalb von sechs Monaten erteilt. Dies liege an der Form des Genehmigungsprozesses. „Bei unserem Baugenehmigungsmanagement besprechen wir bereits im Vorfeld der Antragsstellung im Detail, welche Informationen von den Antragsstellenden vorliegen müssen. Es werden unter anderem naturschutzrechtliche Bedingungen erörtert, damit das Vorhaben an die rechtlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden kann. So ersparen wir den Antragsstellern das Nacharbeiten bei den Unterlagen und der Prozess wird erheblich beschleunigt“, erklärt Bernd Berghöfer.

Es gibt sogar schon erste Bilder vom Baufortschritt…

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 06.09.2026, 20:49 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Zoo Leipzig: Feuerland

Am 02. September wurde im Zoo Leipzig die neue Küsten- und Meereswelt „Feuerland“ offiziell eröffnet. Die rund 10.000 Quadratmeter große Erlebniswelt nimmt die Besucher mit an die Pazifikküste Südamerikas und bietet über 50 Humboldtpinguinen, Robben und Seevögeln ein neues Zuhause. Das Millionenprojekt war im Mai 2021 gestartet.

Mehr als 5,5 Mio. Liter Wasser füllen die naturnah gestaltete Anlage. Eine Wellenanlage bringt Bewegung ins Wasser, während Strandbereiche mit schroffen Felsen den Tieren Rückzugs- und Ruheplätze bieten. „Bei der Gestaltung unseres Feuerlandes haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Tiere gelegt und für die Besucher einzigartige Perspektiven für die Tierbeobachtung geschaffen“, sagte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold bei der feierlichen Eröffnung.

Besucherhighlight des neuen Bereiches ist der mehr als 100 Meter lange Unterwassertunnel, der nach Angaben des Zoos zu den längsten seiner Art in Europa zählt. Er führt durch die Becken der Robben und Pinguine und ermöglicht es den Gästen, die Tiere unter Wasser zu beobachten. Ein zwölf Meter langer Acrylglas-Abschnitt gewährt den Gästen sogar 360-Grad-Einblicke. Zur Anlage gehören ebenfalls ein Tide-Pool als Lernschwimmbecken für Jungtiere, Sprungfelsen sowie eine Felsentribüne, von der aus sich kommentierte und medizinische Trainings der Kalifornischen Seelöwen verfolgen lassen. Eine große LED-Wand zeigt dabei Nahaufnahmen des Trainings.

Auch Christoph Schwitzer, Präsident der European Association of Zoos and Aquariums (EAZA), würdigte das Projekt bei der Eröffnung: „Leipzig setzt Maßstäbe. Feuerland ist mehr als eine neue Tieranlage – es ist ein Symbol, was moderne Zoos sein können und leisten müssen. Hier sieht man, wie Tierwohl, Besucherbedürfnisse, Bildung und Artenschutz Hand in Hand gehen.“ Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung bezeichnete Feuerland als „phänomenale Erfolgsgeschichte“ für die Stadt. Architekt Peter Rasbach beschreibt die neue Erlebniswelt als einen Prozess, bei dem der Lebensraum im Mittelpunkt steht und das Bauwerk selbst zunehmend in den Hintergrund tritt.

Parallel zur Eröffnung von Feuerland hat der Zoo Leipzig auch sein Artenschutzengagement in Südamerika ausgebaut. Der Schwerpunkt liegt im chilenischen Patagonien, wo der Zoo sich gemeinsam mit Partnern für den Erhalt gemäßigter Regenwälder, von Feuchtgebieten und der Pazifikküste einsetzt. Im Fokus stehen dabei drei hochbedrohte Tierarten: der Darwin-Nasenfrosch, der südliche Flussotter und der Humboldtpinguin. Letzterer gilt als Botschafter der neuen Feuerland-Erlebniswelt. In dieser sorgen digitale Lernstationen für ein zeitgemäßes Wissensvermittlungsangebot, das über die Lebensräume der Tiere und die Herausforderungen des Artenschutzes informiert. Im Jahr 2025 verzeichnete der Zoo Leipzig insgesamt 1,66 Mio. Gäste.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 03.09.2026, 14:12 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Aquarium Berlin: Wiedereröffnung

Nach einer umfassenden, rund dreijährigen Modernisierungsphase wurde das Aquarium Berlin im Ortsteil Charlottenburg kürzlich feierlich für Besucher wiedereröffnet. Das historische Aquarium auf dem Gelände des Zoologischen Garten Berlins wurde im August 1913 eröffnet und befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das in den vergangenen Jahren bei laufendem Betrieb schrittweise modernisiert wurde. Das rund 8.000 Quadratmeter große Gebäude erstreckt sich über fünf Geschosse, von denen etwa ein Viertel für Besucher zugänglich ist.

Ein neuer Aufzug verbessert nun die Barrierefreiheit und auch der Eingangsbereich und die Sanitäranlagen wurden umfassend erneuert. Darüber hinaus erhielten auch die Tieranlagen sowie zahlreiche Aquarien und Terrarien ein Makeover. Eine besondere Herausforderung stellte das mehr als 110.000 Liter fassende Rundbecken im Erdgeschoss dar. Die aufwendige Sanierung des Beckens mit seinen bis zu zwei Tonnen schweren und 14 Zentimeter dicken Acrylglasscheiben zählte zu den komplexesten Bauabschnitten des Projekts. Ein neues Didaktik-Konzept soll zudem für eine moderne Wissensvermittlung sorgen. An neun neuen Medientischen können Besucher die Tierwelt auf spielerische Weise entdecken. Animationsfilme und Quizformate ergänzen das Edukativ-Angebot und sollen für Abwechslung sorgen.

Die Gesamtkosten der Modernisierung belaufen sich auf etwa 10,3 Mio. Euro. Davon stammen 2,7 Mio. Euro aus GWR-Fördermitteln, den Großteil der Investition konnte der Zoo Berlin aus eigenen Mitteln finanzieren.

„Das Aquarium Berlin gehört zu den bekanntesten touristischen Attraktionen unserer Stadt und begeistert seit mehr als 100 Jahren Berlinerinnen, Berliner und Gäste aus aller Welt. Deshalb haben wir die Modernisierung mit 2,7 Millionen Euro aus GRW-Mitteln unterstützt. Mit der erneuerten Infrastruktur, mehr Barrierefreiheit und modernen Bildungsangeboten ist das Aquarium jetzt bestens für die Zukunft aufgestellt. Damit stärken wir Berlin als attraktives Reiseziel und zugleich als einen besonderen Ort für die Berlinerinnen und Berliner. Einen Ort, den viele seit ihrer Kindheit kennen und der auch heute immer wieder aufs Neue fasziniert und entdeckt werden kann“, betont Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 02.09.2026, 14:19 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Movie Park Germany: Halloween Horror Festival 2026

Während die Sommersaison noch in vollem Gange ist, rücken in den Freizeitparks bereits jetzt Events und Erlebnisse der diesjährigen Halloween-Saison in den Fokus. Für sein „Halloween Horror Festival 2026“ plant der zur Parques Reunidos-Gruppe gehörende Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen (Nordrhein-Westfalen) über 300 Monsterdarsteller, neun Horrorhäuser, vier Scare Zones sowie zahlreiche Entertainment- und Schreckensmomente. Die 28. Ausgabe des Halloween Horror Festivals findet an insgesamt 22 Eventtagen vom 26. September bis zum 8. November 2026 statt.

Neu dabei in diesem Jahr ist das Horrorhaus „Jason Universe“, in dem der aus der US-amerikanischen Horrorfilmreihe „Freitag der 13.“ bekannte Killer „Jason Voorhees“ sein Unwesen treibt und die Gäste mit auf eine unheilvolle Reise durch sein düsteres Filmuniversum nimmt. In insgesamt 14 Szenen sowie einer Preshow greift das Maze Motive aus den Teilen zwei bis sechs des Horror-Franchise auf. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Horror Inc., dem Unternehmen hinter dem „Freitag der 13.“-Franchise und der Jason Universe-IP. „Das Ergebnis ist eine detailreiche Horrorattraktion, die den Gästen zahlreiche Anspielungen auf das Vermächtnis der Kultfigur bietet und das diesjährige Halloween-Motto ‚Legends Never Die‘ auf besondere Weise erlebbar macht“, erklärt Movie Park-Halloween-Projektleiter Manuel Prossotowicz.

Für das neue Horror-Maze arbeitet das Kreativteam des Movie Parks eng mit der Leisure Expert Group zusammen, die bereits in der Vergangenheit bei Halloween-Events im Park tätig war und diesmal die Thematisierung und das Design verantwortet. Die bauliche Umsetzung übernimmt die ebenfalls niederländische Firma Props & Zo. Das neue Horrorhaus ersetzt den seit 2020 bespielten Vorgänger „Secrets of St. Elmo – Last Hunt“ und ist für Gäste ab 16 Jahren freigegeben.

Mit „PHOBIA – The Live Horror Game Show” ergänzt der Movie Park sein diesjähriges Grusel-Lineup um ein neues Showformat in „Studio 7“, bei dem die Gäste Teil des Erlebnisses werden. Eine Mischung aus Live-Unterhaltung, spektakulären Showacts und interaktiven Challenges, die die Gäste an ihre Grenzen bringen, sollen dabei für beste Unterhaltung sorgen. Konzeptioniert und produziert wird die Show von Farla Showproductions.

Auch bestehende Horrorhäuser werden überarbeitet. Das bereits aus dem vergangenen Jahr bekannte „Ahoj-Brause Horror Lab“ erhält zusätzliche Scare-Elemente und eine angepasste Storyline rund um die Themen Geschmackstest und Testlabor. Bei der Thematisierung des überarbeiteten Horrorhauses arbeitet der Park mit dem Unternehmen Kabuki zusammen. Das True-Crime-Horrorhaus „Murder Museum“ erhält außerdem eine zusätzliche Szene und wird um einen Pathologie-Raum erweitert.

Für Familien mit Kindern findet wie gewohnt das beliebte „Halloween for Kids“ statt. In einem gesonderten Bereich im „Nickelodeon Land“ erwarten die jüngsten Halloween-Fans Bastelaktivitäten und Spiele.

Der Eintritt zum Halloween Horror Festival einschließlich der vier Scare Zones ist im regulären Parkticket enthalten. Für die Horrorhäuser sind separate Zeit-Tickets erforderlich, die zusätzlich zum Parkeintritt ausschließlich online gebucht werden können. Aufgrund begrenzter Ticketkontingente an den Eventtagen und einer hohen Nachfrage generell an Halloween empfiehlt der Movie Park seinen Gästen ihren Besuch frühzeitig zu planen und Tickets mit entsprechender Vorlaufzeit zu buchen.

Movie Park Germany: Halloween Horror Festival 2026

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 28.08.2026, 15:28 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Eifelpark: Eifelpark Leuchten 2026

Wie der Park auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilt, kann das beliebte Eifelpark Leuchten in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Durch die frühen Herbstferien gibt es terminliche Überschneidungen mit den Familien-Halloween-Wochen und den HalloWnights. Der Park ist während der HalloWnights ähnlich stimmungsvoll illuminiert, sodass das Team euch diese Abende als Alternative anbieten kann, sofern ihr etwas Grusel mögt.

Eifelpark: Eifelpark Leuchten 2026

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 28.08.2026, 15:24 Uhr auf freizeitparkcheck.de

HANSA-Park: Super Splash

„Super Splash“ im HANSA-PARK wird abgebaut…

Die Wasserachterbahn mit 20 Metern Höhe und 85 Prozent Gefälle fährt nur noch bis Ende der laufenden Saison. In der Off Season 2026/27 verschwindet die Attraktion, um Platz für eine Neugestaltung des betreffenden Parkbereichs zu machen.

Abschied nach der Saison

„Super Splash“ gehört zu den markantesten Wasserattraktionen im HANSA-PARK in Sierksdorf. Mit einem Schuss aus 20 Metern Höhe bei einem Gefälle von 85 Prozent über eine Sprungschanze in den See bietet die Anlage ein intensives Erlebnis, das viele Besucher regelmäßig anzieht. Doch diese Möglichkeit hat nun ein absehbares Ende: Der Park hat angekündigt, dass „Super Splash“ in der Off Season 2026/27 abgebaut wird.

Umgestaltung des Parkbereichs geplant

Hintergrund ist eine langfristige Neuplanung des Bereichs, in dem sich die Bahn befindet. In den kommenden Jahren soll dieser Teil des Parks grundlegend überarbeitet und verändert werden. „Super Splash“ muss dafür weichen. Details zu den konkreten Nachfolgeprojekten hat der HANSA-PARK bislang nicht bekanntgegeben.

Noch ist Zeit für eine letzte Fahrt

Für alle, die „Super Splash“ noch einmal erleben möchten, läuft die Zeit ab. Solange das Wetter mitspielt und die Bahn in Betrieb ist, besteht in der laufenden Saison noch die Gelegenheit dazu. Danach endet eine Ära im HANSA-PARK – und der Bereich wartet auf seine Neugestaltung.

HANSA-Park: Super Splash

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 27.08.2026, 12:51 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Jaderpark: Fetu Festival

Nachdem der niedersächsische Jaderpark erst Ende Juli mit der „Torfschleuder“, einer Wild Swing von ART Engineering, seine jüngste Attraktion eröffnet hatte, setzt der Park seine Weiterentwicklung fort. Geschäftsführer Andy Ludewigt kündigte nun auf Social Media bereits eine weitere Neuheit für die Saison 2027 an. Im kommenden Jahr soll der afrikanische Themenbereich „Okavango Delta“ um ein teilüberdachtes Fahrgeschäft für die ganze Familie ergänzt werden.

Unter dem Namen „Fetu Festival“ ist neben dem „Giraffenturm“ die Inbetriebnahme eines Kontiki L vom deutschen Hersteller Zierer geplant. Bei dem Fahrgeschäft bewegt sich eine Gondel auf einer 19 Meter langen Schiene schwingend hin und her und dreht sich dabei um die eigene Achse. Drehbewegung und Schaukelhöhe können vom Betreiber an das jeweilige Fahrgast-Publikum angepasst werden. Die Gondel wird über insgesamt 24 Plätze verfügen, darunter zwei spezielle Kindersitze, sodass bereits junge Gäste ab einer Körpergröße von 90 Zentimetern in Begleitung eines Erwachsenen mitfahren können.

Der Name der Attraktion orientiert sich am afrikanischen Fetu Festival, das von den Häuptlingen und Einwohnern von Cape Coast in der Zentralregion Ghanas gefeiert wird. Farbenfrohe Dekorationen und afrikanisch inspirierte Gestaltungselemente sollen die Festatmosphäre künftig auch in den Jaderpark bringen.

Jaderpark: Fetu Festival

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 26.08.2026, 14:21 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Erlebnis-Zoo Hannover: Reptilium

Nach 18 Jahren sind im Erlebnis-Zoo Hannover wieder Riesenschildkröten zu sehen. Gestern eröffnete der Zoo nach neunmonatiger Bauzeit das neue Warmhaus „Reptilium“, in dem vier Aldabra-Riesenschildkröten ihr neues Zuhause gefunden haben. 2008 hatte sich der Erlebnis-Zoo von den Tieren trennen müssen, weil ihre damalige Anlage in die Jahre gekommen war und den Bauplänen für die Themenwelt „Yukon Bay“ weichen musste. In das neue Reptilium investierten der Zoo und die Region Hannover gemeinsam rd. 1,6 Mio. Euro. Auch Zoogäste beteiligten sich mit kleinen und großen Spenden, durch die insgesamt 46.000 Euro zusammenkamen.

„Die Rückkehr der Riesenschildkröten war und ist für uns eine echte Herzensangelegenheit“, so Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. Er führt fort: „Es freut uns im wahrsten Sinne riesig, dass die Schildkröten jetzt wieder hier sind. Für das gesamte Zoo-Team ist das ein ganz besonderer Moment.“

Das gläserne Warmhaus umfasst rd. 240 Quadratmeter Fläche und bietet den Aldabra-Riesenschildkröten optimale Bedingungen. Ihr natürlicher Lebensraum beschränkt sich auf wenige Inseln im Indischen Ozean. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft die Art als gefährdet ein. Im neuen Reptilium herrschen Temperaturen von 26 bis 30 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit 60 bis 80 Prozent. Sandflächen und Bademöglichkeiten ergänzen die Anlage. Sommertags können die Schildkröten sich draußen auf einer großen, mit Gras bewachsenen Außenanlage des „Zoologicum“ aufhalten, mit der das Warmhaus verbunden ist.

Insgesamt vier Tiere sind in das neue Warmhaus eingezogen. Die letzten 18 Jahre waren „Cassiopeia“, „Romina“, „Bert“ und „Leopold“ im Hamburger Tierpark Hagenbeck untergebracht, dessen Team Zoodirektor Casdorff seinen herzlichen Dank ausspricht.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 21.08.2026, 11:57 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Harzturm: High Swing

Das Besucherangebot des 2024 in Torfhaus eröffneten Harzturms ist um eine neue Attraktion gewachsen: Mit der am vergangenen Freitag eröffneten „High Swing“ verfügt der 65 Meter hohe Aussichtsturm nun zusätzlich über ein Schaukelerlebnis in luftiger Höhe.

Die Schaukel befindet sich auf der unteren Aussichtsplattform und eröffnet den wagemutigen Gästen den Blick Richtung Brocken. Ein Durchgang dauert fünf Minuten. Freigegeben ist das Erlebnis ab zwölf Jahren, Jugendliche unter 18 benötigen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Umgesetzt wurde die High Swing von der Firma Vertical Sports GmbH, die solche „Extremsport“-Erlebnisse unter der Marke bungee.de vermarktet. Nach Unternehmensangaben wurde ein mittlerer fünfstelliger Betrag in das Projekt investiert.

„Der Harzturm ist für mich weit mehr als ein Aussichtsturm. Er ist ein Ort, an dem Menschen den Harz aus einer besonderen Perspektive erleben und Momente mit nach Hause nehmen. Deshalb entwickeln wir unseren Standort ständig weiter. Die Schaukel haben wir bereits vor Monaten geplant – umso mehr freuen wir uns, sie nun für unsere Gäste erlebbar zu machen“, sagt Roman Plate, Geschäftsführer der Harzturm GmbH.

„Wir bauen keine Attraktionen von der Stange. Unsere High Swing bringt die Gäste dorthin, wo sie eine Schaukel niemals erwarten würden: hoch über den Baumwipfeln, mit dem Brocken direkt im Blick. Das ist kein Simulator, sondern ein echtes Erlebnis von Höhe, Weite und Freiheit“, so Andreas Höfer, Geschäftsführer der Vertical Sports GmbH.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 18.08.2026, 11:43 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Miniatur Wunderland: 25 Jahre

Am 16. August 2001 öffnete das von den Brüdern Frederik und Gerrit Braun gemeinsam mit Stephan Hertz gegründete Miniatur Wunderland in Hamburg erstmalig seine Türen für Besucher. Gestern, genau 25 Jahre später, feierte die Attraktion ihr Jubiläum als Meilenstein im Verlauf einer Geschichte, die als Modelleisenbahn-Welt auf 300 Quadratmetern Fläche ihre Anfänge nahm und heute, mit knapp 1.700 Quadratmetern, von einer der erfolgreichsten Besucherattraktionen Deutschlands erzählt…

„Wenn ich zurückblicke auf die Nacht vor unserer Eröffnung, in der ich vor Sorge kein Auge zubekommen habe, und das mit dem vergleiche, was daraus geworden ist – dann fehlen mir noch heute manchmal die Worte“, kommentierte Frederik Braun zum 25. „Geburtstag“, und Bruder Gerrit ergänzte stolz: „[…] Wir hatten Hollywood und Rockstars zu Gast, Staatsgäste, schwärmende Modellbahner und viele Millionen begeisterte Kinder. Es gibt Tage, da wollen drei Mal so viele Menschen ins Wunderland, wie wir maximal hineinlassen können. Ich liebe unsere Welt aus vollem Herzen, aber dass so viele Leute diese Liebe teilen, hätte ich nicht erwartet.“

Sobald die Gäste das Miniatur Wunderland Hamburg betreten, begeben sie sich auf eine Reise durch ein detailreich inszeniertes Modelleisenbahn-Universum, das mittlerweile mehr als 16 Kilometer Gleise umfasst, die von 1.231 Mini-Zügen mit insgesamt mehr als 12.000 Waggons befahren werden. Kulissen für die umherfahrenden Züge sind überwiegend nachgebildete Ausschnitte von Orten, Ländern und Landschaften: Von Hamburg über Amerika, Skandinavien, die Schweiz oder Italien, bis hin zu Rio de Janeiro und zum weit entfernten Patagonien, um lediglich eine Auswahl zu nennen. Demnächst sollen der Amazonas-Regenwald und die Atacama-Wüste eröffnen.

Zu den besonderen Erfolgen, die das Miniatur Wunderland Hamburg über seinen starken Besucher-Zuspruch hinaus im Laufe der Jahre feiern durfte, zählten Ehrungen wie das Bundesverdienstkreuz für Frederik und Gerrit Braun, fünf Guinness-Rekorde, die Veröffentlichung einer Biografie der beiden Brüder im Jahr 2017, die Eröffnung eines Virtual Reality-Angebots im Jahr 2022 sowie die Premiere eines Wunderland-Kinofilms im März 2024. Im Ranking der beliebtesten Reiseziele Deutschlands der Deutschen Zentrale für Tourismus wird das Miniatur Wunderland Hamburg regelmäßig als eine der beliebtesten Attraktionen der Republik geführt, 2025 wurde der 25-millionste Gast seit Eröffnung des Wunderlands begrüßt. Heute beschäftigt die Miniatur(Wunder-)Welt rund 450 Mitarbeitende und Ideen für die Zukunft gibt es zahlreiche.

Sebastian Drechsler, einer der Wunderland-Macher und jüngerer Bruder von Gerrit und Frederik, weiß: „Unsere Stärke ist nicht das Verwalten, sondern Ideen und Orte zum Leben zu erwecken. Wir haben so viele Ideen, für die wir noch keine Zeit hatten. Aktuell arbeiten wir an einem großen neuen Kinofilm, an den letzten Bereichen unserer Südamerika-Dekade, bereiten Asien vor, spielen mit neuen Technologien und haben auch noch anderen Quatsch im Kopf.“

Modell-Eisenbahnfans dürfen also gespannt bleiben – auf neue Entdeckungen im Miniatur Wunderland Hamburg, das allein im Jahr 2026 mit etwa 1,6 Millionen Besuchern aus aller Welt rechnet.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 18.08.2026, 11:40 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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