Idylle trifft Adrenalin: Unser Erfahrungsbericht zum PowerPark Härmä

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Nach einer ausgedehnten Anreise durch die idyllische Landschaft Finnlands erreichten wir am späten Vormittag unser Ziel: den „Huvivaltio PowerPark“ in Härmä. Dieser liegt im Westen Finnlands, etwa 400 km von Helsinki entfernt.



Nach einem sehr unkomplizierten Check-in im parkeigenen Hotel „Härmä“ und dem Erhalt unserer Eintrittsbänder ging es auch schon los ins Vergnügen. Als Erstes standen natürlich die Achterbahnen des Parks auf unserem Plan. So starteten wir mit dem Spinning Coaster „Neo’s Twister“. Hier erwartete uns eine Spinning Mouse von Fabbri aus dem Jahr 2011, die sich erstaunlich gut fuhr, aber leider nicht unbedingt mit Theming glänzte. Daran schloss sich der 23 Jahre alte Compact Coaster „Joyride“ von L&T Systems an. Diesem merkt man seine Betriebsjahre im Fahrgefühl doch schon etwas an.


Nach den Familienachterbahnen sollte es mit ein bisschen mehr Adrenalin weitergehen, somit fiel unsere Wahl auf „Cobra“. Der Boomerang mit Baujahr 2005 aus dem Hause Vekoma weist als Besonderheit die Ausstattung mit Beckenbügeln statt der klassischen Schulterbügel auf. Wer schon mal einen Boomerang gefahren ist, weiß hier genau, was ihn erwartet – durch die Bügel allerdings deutlich angenehmer.

Nach der wilden Boomerang-Fahrt ging es ähnlich abenteuerlich mit einer Holzachterbahn weiter. Es handelt sich hierbei um „Thunderbird“, gebaut von Great Coasters International im Jahr 2006. Die Bahn überraschte uns aufgrund des doch mittlerweile stolzen Alters mit einer recht angenehmen Fahrt.






Auf der Suche nach etwas Entspannung hieß es dann: Kiddie Count voraus! Die Bahn mit dem sehr passenden Namen „Mine Train“ versteckt sich ganz unauffällig mitten im Wald im hinteren Teil des Kinderbereichs. In dem Family Gravity Coaster von Zamperla drehten wir unsere Runden durch Bäume und Sträucher.

Für eine kleine Achterbahn-Pause und aufgrund der günstigen Lage in der Nähe des Kinderbereichs testeten wir dann den einzigen Dark Ride des Parks. Es handelt sich dabei um „Devil’s Mine Hotel“ von Gosetto. Bei diesem interaktiven Dark Ride im Geisterbahnstil ging es darum, fleißig Punkte zu sammeln – leider hatten wir dabei etwas Probleme mit der Technik. Ansonsten war die Fahrt schön gemacht und sehr passend in den Park eingebettet.


Die neuesten beiden Bahnen des Parks hatten wir uns für den Schluss aufgehoben. Zuerst ging es für uns somit auf „Junker“, den Infinity Coaster von Gerstlauer aus dem Jahr 2015. Bei dieser sehr intensiven Fahrt mit LSM-Launch kommen alle Adrenalin-Junkies auf ihre Kosten. Da einmal Adrenalin aber nicht ausreichte, machten wir etwa drei Schritte und fanden uns im direkt nebenan liegenden weiteren Infinity Coaster wieder – ebenfalls von Gerstlauer aus dem Jahr 2020. Wenn man nicht ganz genau hinschaut, könnte man meinen, es handele sich bei „Pitts Special“ immer noch um „Junker“. Die beiden Bahnen gleichen sich sowohl in Schienenfarbe als auch im Achterbahntyp. Die wesentliche Differenz ist der unterschiedliche Start, da „Pitts Special“ einen klassischen Chain-Lift-Hill besitzt.



Zusätzlich bietet der PowerPark zu den diversen Achterbahnen auch ein breites Portfolio an Flatrides und Kiddie Counts. Somit landet man bei ca. 50 aktiven Attraktionen für Groß und Klein. Was bei unserem Besuch sehr positiv für uns war, waren die extrem geringen Wartezeiten, die kaum länger als 15 Minuten waren. Auch die Essenspreise sowie die Auswahl waren sehr gut.

Nach dem erfolgreichen Tag im Park waren wir sehr gespannt, endlich unser Zimmer zu beziehen. Das Parkhotel hat seinen ganz eigenen Charme. Irgendwie wirkt alles etwas altmodisch, aber auf sehr gemütliche Weise. Zusätzlich zum Hotel gibt es auch noch einen weitläufigen Campingplatz sowie Übernachtungsmöglichkeiten in Planwagen und Hütten. Das Hotel besitzt sowohl ein Restaurant als auch eine Bar mit Outdoor-Bereich, in welcher wir den Abend ausklingen ließen.









Unser Fazit zum PowerPark:

Der Park ist sehr idyllisch gelegen und bietet eine breite Auswahl an Attraktionen für alle Altersgruppen. Die Lage ist abends gegebenenfalls etwas hinderlich, da nach Parkschluss bis auf das Hotel und die angrenzende Kartbahn nicht mehr viel geboten ist. Für uns war es ein gelungener Tag im Park. Das Abendessen im Hotel war sehr gut, die Zimmer ruhig, die Betten bequem und das Frühstück am nächsten Tag bot eine kleine, aber feine Auswahl.


Wenn man plant, Finnland zu besuchen und auf der Suche nach einem Park für ein bis zwei Tage ist, können wir den PowerPark empfehlen.


Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an den PowerPark für die Möglichkeit des Besuchs.

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