Walibi Holland: Unfall auf Wasserattraktion
Ein Besucher von Walibi Holland im niederländischen Biddinghuizen hat letzte Woche einen Teil seines Fingers bei einer Fahrt in der Wasseratttraktion „Crazy River“ verloren. Der junge Mann aus Deutschland hielt seine Hände während der Fahrt außerhalb des Bootes, wie der Park bestätigte.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Freizeitparks gegen 21:00 Uhr. Laut einem Sprecher des Parks wurde der Finger des jungen Mannes etwa zur Hälfte bis auf den Knochen verletzt. Zuvor hatte das niederländische Fachportal Looopings.nl über den Vorfall berichtet. Laut einem Bericht von Omroep Flevoland befand sich der Betroffene gemeinsam mit einem anderen Jugendlichen im Boot und spritzte Wasser, als es zu dem Unglück kam.
Dreieinhalbminütige Fahrt bis zur Rückkehr ins Station
Besonders erschreckend: Andere Besucher hörten Schreie, während das Opfer die noch dreieinhalbminütige Fahrt zu Ende fuhr, bevor das Boot wieder in die Station einlief. Erst dort bemerkten Mitarbeiter des Parks, was geschehen war. Die Attraktion wurde daraufhin sofort stillgelegt. Ein Rettungswagen rückte mit Blaulicht zum Freizeitpark aus, um den Verletzten zu versorgen.
Park verweist auf Sicherheitsvorschriften – und prüft sich selbst
Walibi Holland betont, dass die Sicherheitsvorschriften ausdrücklich vorschreiben, Hände und Arme stets innerhalb des Bootes zu halten. Dennoch kündigte der Park an zu prüfen, ob ausreichend auf diese Regeln hingewiesen wurde und ob alle Sicherheitsvorgaben eingehalten worden sind. Ein technischer Defekt an der Crazy River selbst lag nach Parkangaben nicht vor. Die Wasserattration wurde bereits am Donnerstagmorgen wieder für den Betrieb freigegeben.