Efteling: Ravenring
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Die niederländische „Welt voller Wunder“ Efteling hat den Namen und das Design der für Winter dieses Jahres angekündigten neuen Attraktion im erneuerten „Raveleijn“-Themenbereich vorgestellt. „Ravenring“ heißt das neue Fahrgeschäft, bei dem es sich um einen Prototyp des niederländischen Herstellers Vekoma handeln soll. Die Attraktion soll außerhalb der „Stadtmauern“ von Raveleijn entstehen und Platz für 36 Fahrgäste bieten, die in insgesamt 18 Gondeln Platz nehmen. Die Fahrgäste sollen die Neigung der fliegenden Gondeln während der Fahrt mithilfe eines Hebels selbst beeinflussen können. Mitfahren dürfen Personen ab einer Körpergröße von einem Meter.
Thematisch knüpft „Ravenring“ an ein Flugritual und, wie der Name es erahnen lässt, an Raben an – jene geheimnisvollen schwarzen Vögel, die eng mit der Welt von Raveleijn verbunden sind. Die neue Attraktion soll mit Bannern geschmückt werden, auf denen die fünf magischen Elemente abgebildet sind, die für Raveleijn charakteristisch sind: Wasser (blau), Feuer (rot), Holz (grün), Erde (braun) oder Metall (violett). Am Ende der Fahrt sollen die Gäste erfahren, welches dieser Elemente am besten zu ihnen passt.
Parallel zur neuen Attraktion wird auch die Show in Raveleijn erneut vollständig überarbeitet. In Zusammenarbeit mit dem französischen Themenpark Puy du Fou sollen eine neue Handlung sowie besondere Showeffekte entstehen. Weitere Details zur neuen Raveleijn-Show und zum genauen Eröffnungstermin des erneuerten Themenbereichs mit „Ravenring“ sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

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Update vom 20.09.2026 Baubeginn
Efteling hat mit dem Aufbau der neuen Attraktion „Ravenring“ begonnen. Nach monatelangen Erdarbeiten und Vorbereitungen hat ein großer Kran die zentrale Konstruktion des interaktiven Schwebkarussells auf das Fundament gesetzt. Die Thrillride-Attraktion wird neben der Showarena von „Raveleijn“ stehen. Ab Dezember könnt ihr eine Fahrt damit unternehmen.
Das große Zelt, das seit Ende August über dem runden Fundament stand, wurde abgebaut. Fotos zeigen, wie Mitarbeiter des limburgischen Fahrgeschäftsbauers Vekoma eine braune Stahlkonstruktion in die Mitte der Plattform führen. Das Koloss wurde auf einem Lkw angeliefert und anschließend mit Hebegurten hochgehoben.
Die zentrale Säule enthält bereits verschiedene technische Bauteile, darunter einen großen Zahnkranz an der Oberseite. Derzeit ragt das Objekt über die noch leere Plattform hinaus, zwischen der Stadtmauer von Raveleijn und dem sich drehenden Haus „Villa Volta“. Der wellenförmige Ring, die Arme und die Gondeln fehlen noch.
Technikgebäude
Auch eine separate Anlage mit einem Motor hing am Kran. Mitarbeiter installierten diese in einem Technikgebäude neben dem zukünftigen Karussell. Auf einem zuvor veröffentlichten Detailfoto war auf dem Boden bereits ein kunstvolles Muster zu sehen. Jetzt ist die Plattform mit weißen Planen abgedeckt.
„Ravenring“ ist ein Prototyp: Vekoma hat diesen Attraktionstyp bisher noch nirgendwo anders gebaut. In den vergangenen Wochen fanden auf dem Werksgelände in Limburg Tests mit zwei Armen und zwei Gondeln statt. Dabei unternahmen auch bereits Menschen eine provisorische Probefahrt. Nun wird die Anlage in den Märchenpark in Kaatsheuvel verlegt.
5 Millionen Euro
Letztendlich wird „Ravenring“ aus achtzehn beflügelten Gondeln mit jeweils zwei Sitzplätzen bestehen. Diese kreisen mit einer Geschwindigkeit von maximal 40 Kilometern pro Stunde und erreichen eine Höhe von etwa 5 Metern. Die Arme folgen einem Ring mit Höhenunterschieden, wodurch sich die Fahrzeuge auf und ab bewegen. Mit einem Hebel bestimmt ihr selbst, wie schräg sie fliegen. Dafür werden 5 Millionen Euro bereitgestellt.












Quelle: www.looopings.com
Quellen
Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 26.05.2026, 22:00 Uhr auf freizeitparkcheck.de