Karneval und Kirmes? – Unser Besuch auf der Karnevalskirmes in Dortmund und Bottrop
Karneval und Kirmes? – Unser Besuch auf der Karnevalskirmes in Dortmund und Bottrop
Am Samstagnachmittag zog es uns nach einem Besuch in der DASA Arbeitswelt Ausstellung noch in die Dortmunder Innenstadt, in der die Karnevalskirmes Dortmund auf uns wartete. Zwischen Alten Markt, Kellingstraße und der Reinoldikirche drehten sich hier neben verschiedenen Kinderfahrgeschäften, den verschiedenen Verkaufsbuden, Essens- und Getränkeständen natürlich auch Fahrgeschäfte für die Familie oder auch die Adrenalinjunkies.

Während es auf dem 33 m hohen Riesenrad „Ostseestern“ Baujahr 2016 der Schaustellerfamilie Gormanns & Söhne, dem „Hawaii Swing“ – einem Swing Buggy aus dem Jahre 1987 von Bertazzon, der von Schaak betrieben wird oder auch dem„Twister“, einem Airborne von niederländischem Hersteller De Boer aus dem Jahre 1965, der durch Deinert betrieben wird, eher gemütlich zuging,

konnten die, die es schneller mochten, ihre Runden auf dem „Voodoo Jumper“, einem durch Hans Otto Schäfer jun. Betriebenen Smashing Jump von Fabri „durch die Lüfte fliegen“.

Rasant ging es zudem auf den Break Dancer, einem Break Dance No.1 von Huss aus dem Jahre 1985 der Schaustellerfamilie Schneider zu, der mit einer tollen Fahrt überzeugen konnte.

Oder auch auf dem 25 m hohen Afterburner „Rocket“ der Familie M. Hartmann & Söhne, bei dem bis zu 24 Personen gleichzeitig Platz nehmen können.

Seine fahrerischen Fähigkeiten konnte man auf dem Autoscooter „Pole Position“ von Mennecke, einem 2-Säulen-Scooter von Mack Rides unter Beweis stellen.

Unser Fazit zur Dortmunder Karnevalskirmes:
Durch die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen, die im Vorhinein getroffen wurden, hatten wir jederzeit ein gutes Gefühl während unseres Besuchs der Kirmes. Die Auswahl an Fahrgeschäften sorgte dafür, dass sich jeder angesprochen fühlte, und die aufgerufenen Preise waren nicht überteuert.
Auch Bottrop kann Kirmes an Karneval!
Am Tulpensonntag, oder auch Karnevalssonntag genannt, besuchten wir, nachdem wir zuvor schon den historischen Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle in Bochum besucht hatten, die Karnevalskirmes in der Bottroper Innenstadt.
Auch hier bot sich, wie bereits am Samstag in Dortmund, ein breites Angebot an Speisen, Getränken und Verkaufsständen sowie eine Vielzahl an Fahrgeschäften für die kleinen und großen Besucher. Für die Sicherheit der Besucher sorgte neben den verschiedensten Sperren auch eine Vielzahl an Polizeikräften.

Auf dem 2-Säulen Skooter „Millennium Drive“ von Cosmont aus dem Jahre 1976, der durch die Schausteller Quante betrieben wird, hieß es, seine Chaise im Griff zu haben und lieber zu rammen als gerammt zu werden.

Weiter ging es mit der „Verrückten Baustelle“ von Tanja Luxem. Hierbei handelt es sich um einen Air Coaster von SBF Visa aus dem Jahre 2023, bei dem es immer wieder auf und ab geht und somit den Kleinsten bereits eine Fahrt auf einer Achterbahn ermöglicht.

Mit einem wahren Kirmesklassiker, dem „Love Express“ von Kreft, einem Music Express von 1979 aus dem Hause Mack Rides ging es rasant zur passenden Musik weiter.

Zu Fuß ging es dann durch die „Time Factory“, ein 2-Etagen-Laufgeschäft von Dietz, das durch Hartmann betrieben wird. Neben einer drehenden Rolle warteten Zerrspiegel, Drehteller, Rollbänder und vieles mehr auf uns. Ein Laufgeschäft, das einen immer wieder zum Lachen bringt.

Wie fühlt sich wohl ein Scheibenwischer am Auto? – Wer sich das schon immer gefragt hat, konnte das auf dem Scheibenwischer „Disco Dance“ des Schausteller Smits selbst erleben.

Mit dem 42 m hohen „Extrem“ von Karabeg, einem Speed von KMG aus dem Jahre 2005, kamen auch die Adrenalinjunkies bei 120 km/h und bis zu 4,2G voll auf ihre Kosten.

Nicht weniger spektakulär und ebenfalls ein Muss für Adrenalinjunkies ist der „X-Factor“ von Deinert. Dieser Freak Out Baujahr 2004 stammt ebenfalls von KMG und bringt seine Fahrgäste bis in 22 m Höhe.

Unser persönlicher Höhepunkt in Bottrop war aber der Break Dance von Bonner. Hierbei handelt es sich um den 1985 gebauten Break Dance No.1 von Huss. Mit einer sehr langen Fahrzeit und einem tollen Fahrprogramm überzeugte er uns, sodass mehrere Wiederholungsfahrten folgten.
Unser Fazit zur Bottroper Karnevalskirmes:
Wie bereits auch in Dortmund sorgten die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen für ein sicheres Gefühl auf der Kirmes. Die Auswahl an Fahrgeschäften war hier in Bottrop ein wenig besser als in Dortmund, und auch hier waren die Preise fair. Für eine der ersten Kirmesplätze im noch neuen Jahr war es alleine schon für den Break Dance von Bonner lohnenswert.
Autor: coaster_Markus · erstmals veröffentlicht am 06.03.2025, 18:15 Uhr auf freizeitparkcheck.de