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Zoo Zürich: Einblicke in Forschungsstation

Der Zoo Zürich hat eine neue Forschungsstation eröffnet, die Besuchern einen Einblick in einen Teil seiner wissenschaftlichen Arbeit ermöglicht – der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt von Artenvielfalt. Die sechs Räume der neuen Station bieten exakt kontrollierbare Forschungsbedingungen, indem sie wie Klimakammern funktionieren, um den Jahresverlauf in einem Habitat präzise zu simulieren. So kann das Verhalten von Tieren (der Schwerpunkt im Zoo Zürich liegt aktuell auf dem Goldenen Pfeilgiftfrosch) genau untersucht werden. Die Erkenntnisse wiederum sollen zum Arterhalt durch entsprechende Schutzmaßnahmen und Zucht beitragen. Denn: „Eine erfolgreiche Zucht ist der Schlüssel zu erfolgreichem Artenschutz. Darin besteht eine Hauptaufgabe von Zoos: Sie erhalten Reservepopulationen gefährdeter Arten und nehmen so eine tragende Rolle im sogenannten ‚One Plan Approach‘ der Weltnaturschutzorganisation IUCN ein. Dieser beschreibt Artenschutz als eine gesamtheitliche Aufgabe, die gemeinschaftlich durch die Zusammenarbeit aller am Schutz einer Art mitwirkenden Institutionen und Personen bewältigt wird […],“ heißt es von Seiten des Zoos.

Die neue Forschungsstation gibt Besuchern des Zoos Zürich nun erstmals Einblicke in diese Tätigkeiten und vereint die Hauptaufgaben eines modernen Zoos – Artenschutz, Naturschutz, Forschung und Bildung – an einem Ort. Sie stellt einen weiteren Meilenstein im Rahmen des „Entwicklungsplans 2050“ dar, den der Zoo Zürich auf seinem Weg zum „Zoo der Zukunft“ verfolgt.

Zoo Zürich: Einblicke in Forschungsstation

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 06.01.2025, 17:48 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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