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Sonnentherme: Zukunftspläne

Die im österreichischen Burgenland beheimatete Sonnentherme Lutzmannsburg überschritt im vergangenen Jahr erstmals die 300.000er-Marke bei den Übernachtungen und steigerte somit ihre Nächtigungszahlen um 10,9 Prozent. Seit Eröffnung der Therme im Jahr 1994 wurden insgesamt rd. 90 Mio. Euro investiert und 300 Arbeitsplätze geschaffen. Auf diesem Erfolg möchte sich das Resort-Team um Geschäftsführer Werner Cerutti (mi.) jedoch nicht ausruhen. So präsentierte das Unternehmen gestern im Beisein von Vertretern aus Wirtschaft und Politik Pläne für ein 30 Mio. Euro schweres Investitionsprojekt.

In der nächsten Ausbaustufe soll das auf Familien mit Kindern spezialisierte Resort um eine großflächige Rutschenlandschaft mit 1.670 Quadratmetern erweitert werden. Geplant sind sieben Megarutschen – darunter sogar eine Weltneuheit, ein Indoor-Liegebereich mit 200 Plätzen sowie zusätzliche Duschen und Toiletten. Die Rutschen sollen von einem 19 Meter hohen neuen Turm mit großzügiger Landehalle starten, die über einen Bademantelgang mit dem bestehenden Rutschenturm verbunden ist. Eine weitere Besonderheit dieses Projektes ist die Vielfalt der Großrutschen von insgesamt drei Anbietern, von denen fünf von WhiteWater West kommen werden. Neben einer Abyss Rutsche, einer Aquatube Speedslide, einem Parallel Pursuit Racer und einem 300 Meter langen Master Blaster wird WhiteWater in Lutzmannsburg auch die weltweit erste Helix Twist-Rutsche installieren. Die schweizerische Firma Klarer wird eine Magic Tube mit Fake-Elementen liefern. Und von Wiegand.Waterrides wird es eine Doppel-Lotus-Rutsche für die Sonnentherme geben. Damit kann sich die österreichische Therme zu einem neuen Anlaufpunkt für Rutschenfans und Familien mit Kindern, aber auch Jugendlichen entwickeln.

Darüber hinaus plant die Sonnentherme im hinteren Bereich der Anlage den Bau einer rund einen Hektar großen Photovoltaikanlage zur autarken Energieversorgung. Diese soll eine Gesamtleistung von 1,5 Megawatt erreichen und einen Großspeicher mit einer Kapazität von rund 522 Kilowattstunden sowie einer Leistung von etwa 250 Kilowatt umfassen.

„Die Sonnentherme zeigt, wie es geht: Binnen zehn Jahren – obwohl in diesen Zeitraum auch die Corona-Pandemie fiel – konnten die jährlichen Nächtigungszahlen von 224.000 auf über 300.000 gesteigert werden. Heute ist das Thermenresort Lutzmannsburg über die Region hinaus ein wichtiges touristisches Aushängeschild. Wir haben mit Lutzmannsburg nicht nur für die Region, sondern fürs Burgenland eine Größe erreicht, die einen Alleinstellungfaktor repräsentiert“, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Er setzte fort: „Historisch gesehen waren es die richtigsten und die wichtigsten Entscheidungen seitens unserer Vorgänger im Burgenland, in diese Thermenthematik einzusteigen, sei es in Frauenkirchen, sei es in Lutzmannsburg, sei es in Stegersbach, sei es in Bad Tatzmannsdorf. Diese Destinationen beleben die Region, diese Destinationen schaffen Wertschöpfung und sorgen dafür, dass Menschen in der Region Jobs haben und Arbeitsplätze anbieten können.“ Ein nächster wichtiger Schritt für den Thermenstandort Lutzmannsburg könne es sein, „mit Weitsicht eine Destination zu entwickeln, die möglicherweise eine Größenordnung erreicht wie Themenparks für Familien in Deutschland.“

Bis Herbst dieses Jahres sollen die Bau- und Umsetzungspläne für das Großprojekt vorliegen. Der Baustart ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 03.02.2026, 19:57 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Zoo Schwerin: Zukunftspläne

Unter dem Titel „Der Zoo für die nächste Generation“ hat der Zoo Schwerin vor wenigen Tagen einen umfangreichen Rahmenplan für zukünftige Entwicklungen der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei sollen die vorgesehenen Neubau- und Umgestaltungsmaßnahmen den Artenschutz völlig neu definieren, und darüber hinaus auch moderne Maßstäbe in puncto Besuchserlebnis und Bildungsarbeit setzen. Geplant ist eine Themenwelt mit insgesamt acht verschiedenen Zonen, die entlang zentraler Fragestellungen des Arten- und Ressourcenschutzes gegliedert sind.

Der in Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Planungsbüro Zooplanung Schneider Klein entwickelte ambitionierte Rahmenplan sieht großflächige, naturnah gestaltete Anlagen für bedrohte Arten wie Riesenotter, Okapi und Schabrackentapire vor. Als besonderes Highlight ist eine Tropenhalle vorgesehen, die den Lebensraum rund um die Ufer des brasilianischen Flusses Rio Araguaia nachbildet – mit bedrohten Arten wie Kaiman, Tapir und Jaguar.

Für die hochbedrohte Menschenaffen-Art Orang-Utan soll auf dem Gelände des heutigen Wirtschaftshofs des Zoos und dem Waldareal bis hin zum Schweriner See eine der größten Orang Utan-Anlagen weltweit entstehen – mit einem Baumwipfelpfad für Besucher, um in die Welt der Tiere eintauchen zu können. Der Wirtschaftshof hingegen soll an der Crivitzer Chaussee neu erbaut werden und als „ZooCampus“ neben Verwaltungs- und Schulungsräumen auch über Nutzungsflächen für Natur- und Umweltorganisationen verfügen.

Darüber hinaus soll es auch ein „Grüne Liste“-Forum geben – u.a. mit Giraffen als Botschafter ihres Lebensraums, wobei der Bestand einiger Unterarten in freier Wildbahn bereits ebenfalls kritisch klassifiziert ist.

Anders als wie oftmals üblich soll die thematische Gestaltung der einzelnen Bereiche nicht nach Kontinenten und Klimazonen erfolgen, sondern unterschiedliche Ebenen des Engagements für Artenschutz beleuchten: von institutionellen Maßnahmen bis zum gesellschaftlichen Beitrag beim Schutz von Tierarten als Teil globaler Ökosysteme.

„Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste im Zuge ihres Besuches erfahren, warum Artenschutz so wichtig ist und welche unersetzliche Rolle moderne Zoos hierbei einnehmen“, erklärte Zoodirektor Dr. Tim Schikora, der im Zuge der Vorstellung des Rahmenplans auch die Notwendigkeit finanzieller Förderung betonte, denn andernfalls sei die Vision des Zoos nicht realisierbar: „Wir arbeiten daran, unsere Erträge kontinuierlich zu steigern, aber die Kosten für ein Projekt dieser Größenordnung übersteigen unsere Möglichkeiten.“

Die Stadt Schwerin sieht im Zoo „eine der wichtigsten touristischen und Umweltbildungseinrichtungen der Region“ und sieht das Vorhaben, den Artenschutz weiter auszubauen, als „absolut unterstützenswert“, wie Silvio Horn, zuständiger Beigeordneter der Stadtverwaltung, betonte. Erste Gespräche zu Fördermöglichkeiten werden bereits geführt. Zudem sei eine Machbarkeitsstudie, unterstützt vom Landeswirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, in Vorbereitung – ihre Ergebnisse sollen den Weg für die konkrete Umsetzung der Pläne und die Sicherung der Fördermittel ebnen.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 21.05.2025, 20:27 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Edaville Family Theme Park: Zukunftspläne

Nachdem wir vor einiges Tagen bereits berichteten, dass der amerikanische Park den Großteil seiner Attraktion versteigert, wurden nun die ersten Details über die Zukunft des Edaville Family Theme Park bekannt. Der Park wurde verkauft und der nahe gelegene King Richard’s Faire zieht ein. In einem Interview mit WBZ / CBS News Boston bestätigte Aimée Shapiro Sedley, Produzentin und Geschäftsführerin von King Richard’s Faire, die Pläne, Edavilles berühmte Eisenbahn- und Weihnachtsveranstaltung fortzuführen.

Weitere Details über die Zukunft von Edaville sollen in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden. King Richard’s Faire 2025 soll am 30. August beginnen.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 30.03.2025, 20:19 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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