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Plopsaland Deutschland: Themenhotel

Das Plopsaland Deutschland baut eigene Kläranlage und macht Weg für Themenhotel frei.

Nach jahrelanger Planungsunsicherheit steht der Erweiterung des Plopsalands in Haßloch (Pfalz) kaum noch etwas im Weg. Die entscheidende Hürde – die Entsorgung des Abwassers – wurde nun durch die Entscheidung des Parkbetreibers Plopsa gelöst, eine eigene, moderne Kläranlage auf dem Gelände zu errichten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

• 𝗩𝗼𝗿𝗮𝘂𝘀𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗛𝗼𝘁𝗲𝗹𝗯𝗮𝘂:

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd machte eine neue Abwasserlösung zur Bedingung für das geplante Themenhotel. Da sich die Abwassermenge durch den Ausbau des Parks von 20.000 auf geschätzte 75.000 Kubikmeter pro Jahr fast vervierfachen wird, ist die bestehende Anlage nicht mehr ausreichend.

• 𝗦𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴:

Statt einer teuren und langwierigen Anbindung an das öffentliche Kanalnetz (Kosten ca. 7 Mio. Euro), entschied sich Plopsa für den Bau einer eigenen Anlage. Dies gilt als der schnellste und unkomplizierteste Weg, da langwierige Genehmigungsverfahren für Leitungen durch Schutzgebiete entfallen und keine Kosten auf die Gemeinde oder private Anlieger umgelegt werden müssen.

• 𝗚𝗮𝗻𝘇𝗷𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀-𝗗𝗲𝘀𝘁𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻:

Der Park möchte sich vom saisonalen Ausflugsziel zu einer Ganzjahres-Destination mit Übernachtungsmöglichkeiten entwickeln. Das geplante Themenhotel und mögliche Ferienhäuser auf dem angrenzenden Aumühle-Gelände sind zentrale Bausteine dieser Strategie. Man strebt eine Besucherzahl von einer Million pro Jahr an.

• 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗽𝗹𝗮𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻:

Die Umsetzung der Kläranlage wird etwa 1,5 Jahre in Anspruch nehmen. Parallel dazu soll der Bau des Hotels voranschreiten. Insgesamt plant Plopsa Investitionen von rund 100 Millionen Euro am Standort Haßloch, wozu auch das neue Freizeitbad „Plopsaqua“ gehört.

• 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴:

Die Koalition im Haßlocher Rathaus (SPD, FWG, CDU) begrüßt die Entscheidung ausdrücklich, da sie Planungssicherheit schafft und den Park als wichtigen Wirtschaftsfaktor der Region stärkt.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Mit der Klärung der Entwässerungsfrage ist der Grundstein für den zukünftigen Bau des Themenhotels am Standort Haßloch gelegt.

Das Plopsaland kann nun die Transformation zum überregionalen Ferienresort nach belgischem Vorbild (De Panne) konkret vorantreiben.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 22.02.2026, 11:54 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Zoo Zürich: Ndoki Garten

Mit dem sogenannten „Ndoki Garten“ startet der Zoo Zürich ab 2026 in die nächste Phase seines langfristig angelegten Entwicklungsplans. Das temporäre Bauprojekt, das im Bereich der bisherigen „Mongolischen Steppe“ im oberen Zooteil realisiert werden soll, dient der Vorbereitung auf den künftigen Lebensraum „Ndoki Wald“, in dem neben Gorillas auch weitere gefährdete Tierarten Zentralafrikas untergebracht werden sollen.

Zentrales Element des rund 1.200 Quadratmeter großen und bis zu 15 Meter hohen, beheizten Ndoki Garten-Gebäudes werden tropische Bäume sein, die später den Innenbereich des zukünftigen Gorilla-Habitats prägen sollen. Diese sogenannten „Baumriesen“ sollen in der Übergangsanlage weiterwachsen, nachdem sie zuvor für den Transport in den Zoo zurückgeschnitten werden müssen. So wolle man sicherstellen, dass die Gehölze bei der Eröffnung des Ndoki Waldes ausreichend groß und robust seien, um den physischen Anforderungen der Gorillas als natürliche Klettermöglichkeiten gerecht zu werden.

Neben der botanischen Komponente sei die Anlage auch für die Unterbringung verschiedener afrikanischer Vogelarten vorgesehen. In diesem Rahmen sollen erste Erfahrungen in der vergesellschafteten Haltung dieser Arten gesammelt werden, bevor sie perspektivisch gemeinsam mit Gorillas und weiteren gefährdeten Tierarten Zentralafrikas in den neuen Lebensraum integriert werden.

Im Zuge des Vorhabens werde die bisherige Präsentation domestizierter Tierarten wie Hausyak und Kaschmirziege im Bereich der Mongolischen Steppe aufgegeben – ein Schritt, der laut Zoo der strategischen Fokussierung auf bedrohte Wildtiere entspricht. Langfristig ist für denselben Zoobereich die Entwicklung eines Themenareals „Meeresküste“ vorgesehen, das Teil des sogenannten „Entwicklungsplans 2050“ ist.

Zoo Zürich: Ndoki Garten

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 26.06.2025, 13:01 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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