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Funtime-Chef und Praterkönig bei Flugzeugabsturz tödlich verunglückt

Leider keine schönen News aus Österreich. Wie krone.at berichtet ist der Geschäftsführer von Funtime bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen… Hier der Bericht der österreichischen Zeitung…

Mit seinen Free-Fall-Türmen sorgte Walter Pondorfer weltweit für Nervenkitzel. Nun endete das Leben des Osttiroler Unternehmers in einer Tragödie: Der „Funtime“-Chef kam gemeinsam mit drei weiteren Österreichern bei einem Flugzeugabsturz in Kroatien ums Leben. Die Ursache gibt Rätsel auf.

Der Absturz eines Kleinflugzeugs nahe dem kroatischen Urlaubsort Medulin fordert immer mehr tragische Details zutage. Unter den vier Todesopfern befindet sich auch der Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer – wie seine Firma der „Krone“ bestätigte. Der 65-Jährige galt als einer der bekanntesten Freizeitpark-Pioniere Österreichs und machte sich mit seiner Firma Funtime international einen Namen.

Pondorfer gründete das Unternehmen Anfang der 1990er-Jahre und entwickelte spektakuläre Fahrgeschäfte für Freizeitparks rund um den Globus. Besonders bekannt sind die riesigen Free-Fall-Türme des Herstellers. Auch im Wiener Prater stammt der mehr als 100 Meter hohe „Freefall Tower“ von Funtime. Die Anlagen des Unternehmens stehen unter anderem in den USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und Dubai.

Die Beech G36 Bonanza war am Donnerstag aus Österreich gestartet und stürzte kurz vor dem Ziel nahe dem Flugplatz Medulin ab. Alle vier Insassen kamen ums Leben. Die kroatischen Behörden bestätigten inzwischen, dass es sich um österreichische Staatsbürger im Alter von 40, 48, 58 und 65 Jahren handelt. Laut Ermittlern verfügten zwei der vier Opfer über eine Pilotenlizenz.

Letzte Flugsekunden rätselhaft

Besonders rätselhaft sind die letzten Sekunden des Fluges. Augenzeugen berichten, die Maschine sei zunächst völlig normal in rund 300 Metern Höhe unterwegs gewesen. Dann habe sie plötzlich eine Spirale eingeleitet, ohne sichtbar an Geschwindigkeit zu verlieren. Nach etwa eineinhalb Umdrehungen schlug das Flugzeug in steilem Winkel auf dem Boden auf. Weder Feuer noch eine Explosion seien zu sehen gewesen.

Ein weiterer Aspekt beschäftigt die Ermittler: Nach Berichten kroatischer Medien habe der Pilot seine geplante Landung am Sportflugplatz Medulin nicht angekündigt. Gegenüber der „Krone“ betonte jedoch Klaus Hohenauer von der Tiroler Luftfahrtbehörde, dass der Pilot als äußerst besonnen und gewissenhaft gegolten habe. Zudem habe er sowohl für den Hinflug nach Kroatien als auch für den kurz darauf geplanten Rückflug ordnungsgemäß Flugpläne aufgegeben. Die genauen Abläufe und möglichen Missverständnisse rund um die Anmeldung des Fluges sollen nun von den Behörden geklärt werden.

Millionen-Klage nach tödlichem Unglück

Für Pondorfers Unternehmen läuft derzeit auch ein aufsehenerregender Rechtsstreit in den USA. Im März 2022 kam der damals 14-jährige Tyre Sampson im Freizeitpark ICON Park in Orlando ums Leben. Der Jugendliche war aus einem mehr als 120 Meter hohen Free-Fall-Turm gestürzt, nachdem sich sein Sicherheitsbügel während der Fahrt nicht ausreichend gesichert hatte. Untersuchungen ergaben später, dass der Sitz verändert worden war und dadurch größere Fahrgäste mehr Spielraum hatten als ursprünglich vorgesehen.

Eine Jury sprach den Eltern des Jugendlichen später Schadenersatz in Höhe von 310 Millionen Dollar zu. Die Klage richtete sich gegen mehrere Beteiligte, darunter auch Funtime als Hersteller des Turms. Die Familie vertritt die Ansicht, dass zusätzliche Sicherheitsvorrichtungen oder Warnsysteme den Tod des Teenagers hätten verhindern können. Funtime weist die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen betont, die Anlage sei ordnungsgemäß konstruiert, geprüft und ausgeliefert worden. Verantwortlich für das Unglück seien nach Ansicht des Herstellers nachträgliche Veränderungen und der Betrieb der Attraktion vor Ort gewesen. Der Fall gilt als einer der aufsehenerregendsten Freizeitpark-Prozesse der vergangenen Jahre in den USA.

Quellen

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 09.06.2026, 22:15 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Parc Saint Paul: La Tour Descente Extrême

Der französische Parc Saint Paul wurde kürzlich von der Vergnügungsparkgruppe „Looping Group“ übernommen. Zum Portfolio dieser Gruppe gehören Vergnügungs-, Tier- und Wasserparks wie der Parc Bagatelle, La Mer De Sable, Drayton Manor und der Avonturenpark Hellendoorn.

Der 40 Meter hohe Freifallturm „La Tour Descente Extrême“ des russischen Herstellers „Pax“ wurde abgerissen. Im nächsten Jahr soll an dieser Stelle ein 60 Meter hoher Funtime-Turm entstehen.

Die benachbarte Pax-Achterbahn „Wild Train“ ist derzeit geschlossen. Es ist derzeit nicht bekannt, ob diese Achterbahn wieder eröffnet wird.

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 14.04.2025, 13:12 Uhr auf freizeitparkcheck.de

Icon Park: Stellungnahme von Funtime zum Gerichtsurteil

Hillard Law, eine Anwaltskanzlei mit Sitz in Corpus Christi, Texas/USA, gab am 5. Dezember 2024 ein Urteil im tragischen Fall von Tyre Sampson bekannt – dem 14-Jährigen, der am 24. März 2022 bei einer Fahrt mit dem Freifallturm im ICON Park in Orlando, Florida tödlich verunglückte.

Das Sicherheitssystem der Attraktion, das auf ein Maximalgewicht von 130 Kilogramm Körpergewicht je Passagier ausgelegt gewesen sei, fiel bei dem korpulenteren Tyre Sampson aus, sodass dieser beim Fallen und Abbremsen der Gondel aus seinem Sitz geschleudert wurde. An einer Fahrt mit dem Freifallturm war der Jugendliche zuvor nicht gehindert worden.

Die Familie des Verunglückten, die sich mit dem ICON Park und dem Betreiberunternehmen des Fahrgeschäfts bereits zuvor geeinigt habe, hatte darüber hinaus die österreichische Firma Funtime als Hersteller des Freifallturms verklagt. Sie wirft dem Hersteller das Fehlen von Sicherheitsgurten vor, die das Unglück hätten verhindern können. Das nun gefällte Gerichtsurteil mit der Fall-Nr. „2022-CA-003570“, das von einem Bezirksgericht des Orange County in Florida beschlossen wurde, sieht Schadensersatzzahlungen durch Funtime in Höhe von insgesamt 310 Mio. US-Dollar (155 Mio. US-Dollar je Elternteil des verunglückten Tyre Sampson) vor.

Zum gefällten Gerichtsurteil hat die Funtime Handels GmbH heute die folgende Stellungnahme abgegeben:

„Die Freefall-Anlage wurde von uns im November 2021 in Orlando, Florida, nach den geltenden Normen und Vorschriften geplant, berechnet, gefertigt und montiert. Vor der Übergabe an die Betreibergesellschaft wurde die Anlage von Fachleuten geprüft, und sämtliche Tests gemäß den für die USA geltenden Normen und Vorschriften wurden durchgeführt. Die Anlage wurde abschließend von der lokalen Prüfbehörde als technisch in Ordnung abgenommen und für den Betrieb freigegeben. Der Betreiber hat die Anlage im Januar 2022 eröffnet.“

Zur Sicherheitstechnik der Anlage erklärt Funtime:

„Der maximale Abstand zwischen Sitzhorn (welches sich zwischen den Beinen befindet) und dem Sitzbügel beträgt laut Werkseinstellung maximal sechs Zentimeter. Bei dieser Einstellung ist ein sicherer Transport von Personen ab 1,4 Metern Körpergröße und mit einem Maximalgewicht von 130 Kilogramm gewährleistet. Diese von uns zugekaufte Bügel-Sitzkombination ist in zahlreichen Fahrgeschäften weltweit verbaut und entspricht dem ebenso weltweit anerkannten Standard der Prüfstelle TÜV-SÜD. Die lokale Prüfbehörde hat die Anlage unter diesen technischen Bedingungen freigegeben. Der Betreiber der Anlage war sich bewusst, dass ein sicherer Betrieb nur bei Einhaltung dieser Sicherheitskriterien möglich war.“

„Ohne unser Wissen oder unsere Zustimmung hat der Betreiber nachweislich an zwei Sitzen die Sicherheitssensoren und Bügelüberwachung so manipuliert, dass Personen mit weit höherem Körpervolumen transportiert werden konnten. Die Manipulation durch den Betreiber wurde von mehreren Sachverständigen bestätigt. Unser Sicherheitssystem basiert bei allen Anlagen auf zwei voneinander unabhängig wirkenden Verriegelungseinheiten, die bei jedem Fahrzyklus überprüft werden. Jede der Verriegelungseinheiten ist einzeln in der Lage, die entstehenden Kräfte aufzunehmen. Durch die vom Betreiber durchgeführte Manipulation wurde der Sicherheitsmechanismus jedoch umgangen.“

Zum gefällten Urteil heißt es in der Stellungnahme:

„Nach österreichischem Recht ist das US-Gerichtsurteil nicht gerechtfertigt. Unser Unternehmen ist international tätig, in der Branche anerkannt und hält sich an sämtliche Auflagen, die von der lokalen Prüfbehörde auch bestätigt wurden. Wir bedauern den Unfall in Florida zutiefst, sehen jedoch keine Verantwortung am Zustandekommen dieses Unglücks, da wir keinerlei Einfluss auf den – nach den behördlichen Abnahmen und ohne unser Wissen durchgeführten – Eingriff des Betreibers in die Sicherheitstechnik der Anlage hatten.“

Weltweit seien aktuell 21 Anlagen des betroffenen Attraktionstyps aus Funtime-Produktion in Betrieb – unter anderem in Deutschland, Dubai, Saudi-Arabien, den USA, Großbritannien und Dänemark. Bisher kam es an keiner dieser Anlagen zu einem derartigen Zwischenfall wie in Florida.

Icon Park: Stellungnahme von Funtime zum Gerichtsurteil

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 12.12.2024, 14:16 Uhr auf freizeitparkcheck.de

La Récré des 3 Curés: Tremor

Der französische Freizeitpark La Récré des 3 Curés wird zu Ehren seines 35-jährigen Bestehens im Jahr 2025 einen 80 Meter hohen Funtime-Freifallturm namens „Tremor“ eröffnen.

La Récré des 3 Curés: Tremor

Diese große neue Attraktion wird in einem neuen Themenbereich neben der Mini-Farm und der Traktor-Attraktion „Les Teufs-teufs“ in einer amerikanischen Farmumgebung errichtet.

La Récré des 3 Curés wird sich auch von der Attraktion „Spoontus“ verabschieden, der ehemaligen Huss-Attraktion „Fly Away“, die vom belgischen Freizeitpark Bobbejaanland gekauft wurde.

Alle Updates (2)

Update vom 30.05.2025 Eröffnung

„Tremor“, der aufregende 262 Fuß hoher Funtime Skyfall-Fallturm, ist im Parc d’Attractions La Récré des 3 Curés in der Nähe der französischen Stadt Brest eröffnet worden. Diese aufregende Attraktion ist das Herzstück des neuen Themenbereichs „La Plaine Américaine“ (Die amerikanische Ebene) des Parks, der bald um weitere thematische Elemente erweitert wird.

Quelle: Facebook Coaster Chit Chat

Update vom 07.02.2025

Update für die neue Attraktion des Parks: „Tremor“, der 80 Meter hohe Fallturm .

Auf der Baustelle für die neue Nervenkitzel-Attraktion „Tremor“ fuhren 30 Lastwagen mit Beton vor. Diese Lastwagen versorgten den ganzen Vormittag über die beiden Pumpen, die eigens für den Betonguss des Fundaments der Attraktion gekommen waren.

Der Guss erfolgte in 4 Stunden: 240 m3 Beton für 21 Tage Trockenzeit.

Nächster Schritt: Die Holzschalung muss entfernt werden, damit die weiteren Arbeiten an „Tremor“ fortgesetzt werden können.

In der nächsten Woche wird uns der Park mit neuen Bildern versorgen…

Quelle: Facebook Parc d'attractions La Récré des 3 Curés

Autor: Mukkel · erstmals veröffentlicht am 26.10.2024, 22:04 Uhr auf freizeitparkcheck.de

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